HSC-Handballdamen mischen nach Abstiegskrimi die Bezirksliga auf

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Es war der 6. April 2014 gegen 21 Uhr als die Damenmannschaft des HSC Haltern-Sythen die erlösende Nachricht erhielten, in der Handballsaison 2014/2015 definitiv wieder in der Bezirksliga antreten zu können ohne eine Abstiegsrelegation überstehen zu müssen.

Es war das Happy End einer nervenzehrenden und von äußerst schwierigen Begleitumständen geprägten Saison. Nach dem Aufstieg im Jahr 2012 unter dem damaligen Trainer Andreas Mätzing konnte man in der Folgesaison noch recht souverän die Klasse halten, am Ende sprang der 4. Tabellenrang raus. Die Saison 2013/2014 begann ebenso verheißungsvoll. 4 Siege aus den ersten 5 Saisonspielen stellten eine gute Zwischenbilanz dar. Doch neun Niederlagen am Stück und einen Trainerwechsel später(Benedikt Hofbauer ist seit März 2014 als Trainer der Halterner Damen tätig) sah die Situation schon ganz anders aus. Doch gemeinsam konnte man bis zum bereits erwähnten 6. April noch weitere Punkte sammeln die am Ende zum Ligaerhalt reichten. Gleichzeitig war das Ziel der gesamten Mannschaft um den 22-Jährigen Trainer in der kommenden Saison 2014/2015 frühzeitig die nötigen Punkte zu sammeln um einer ähnlichen Situation aus dem Weg zu gehen. Dabei mithelfen sollen die beiden aus der eigenen A-Jugend hochgekommen Spielerinnen Christina Eirich und Linda Berg. Lediglich Uta Ahmann verließ den Kader nach der vergangen Saison.
In der ersten Vorbereitung unter Hofbauers Regie war von Beginn an eine enorme Aufbruchsstimmung zu spüren. Die Spielerinnen hatten die Last der vorangegangen Monate abwerfen können. Jede Spielerin um Kapitän und Aufbauspielerin Maren Schriewer war bereit, einen Neuanfang zu starten.
Iris Wortmann und Kathrin Schulte-Bossendorf sollen über die Außenbahn mit ihrer Schnelligkeit und Erfahrung für die nötigen Tore sorgen und den Gegner nur das Nachsehen ermöglichen.

Alles in allem verfügt Trainer Hofbauer über eine enorm gute Mischung im Kader.


Im Rückraum verfügt Trainer Benedikt Hofbauer über einige Optionen. So besitzen die jüngeren Spielerinnen wie Nina Klüsener, Lara Schirmer, Christina Eirich, Jenny Riekötter und Rike Brünger (keine älter als 22 Jahre) bereits großes Potenzial und haben dieses auch bereits einige Gegner spüren lassen. Im Vordergrund steht aber natürlich, dass eben diese Mädels im Verlaufe der Saison ihren nächsten Entwicklungsschritt vollziehen.
Erfahrenere Spielerinnen und bereits feste Größen im Team auf diesen Positionen wie Maren Podlesch und Julia Rauhut ergänzen die Abteilung der „Rückraum-shooter“.
Die „Kreativabteilung“ im Spiel der Halterner Handballdamen übernehmen in der kommenden Saison die bereits erwähnten Maren Schriewer und Linda Berg. Neben ihren strategischen Fähigkeiten bringen beide auch eine gute Portion Torgefahr mit was das Spiel noch unberechenbarer macht.
Auf der Position der Kreisläufer haben Lisa Schmitz-Linneweber sowie Julia Beermann die Aufgabe, die Gegner durch ihre Wendigkeit und ihr Durchsetzungsvermögen vor möglichst unlösbaren Aufgaben zu stellen.
Doch neben der Sektion, die für das Tore werfen verantwortlich ist, gibt es natürlich auch die, die dafür sorgen, den eigenen Kasten so sauber wie möglich zu halten. Mit diesem Auftrag werden in der kommenden Saison Miriam Stutzke und Nina Mühlenbrock betraut. Beide Besitzen das Potenzial durch ihre jeweilige individuelle Klasse den Gegner zur Verzweiflung zu treiben und somit der Mannschaft wichtige Punkte zu sichern.
Alles in allem verfügt Trainer Hofbauer über eine enorm gute Mischung im Kader. Sowohl vom charakterlichen als auch der Altersmix tragen zu einer in sich sehr homogenen Mannschaft bei.
Und genau diese Kombination aus den oben vorgestellten Spielerinnen wird in der kommenden Saison in der Bezirksliga für viele positive Schlagzeilen und Überraschungen sorgen.
Das Ziel ist klar definiert: Man will schnellstmöglich die nötigen Punkte sammeln, um nicht wieder in den Abstiegsstrudel zu geraten.
Fakt ist: Die Qualität im Kader ist auf allen Positionen vorhanden um das definierte Ziel zu erreichen.
Der Saisonstart mit 14:4-Punkten und einem zweiten Tabellenrang nach acht Spieltagen war schon mal vielversprechend.
Wohin es geht, werden die weiteren Spiele zeigen, nach oben hin werden sich aber keine Grenzen gesetzt…
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