TuS Ende Taekwondo: 3 Sportlerinnen beweisen sich gegen internationale Konkurrenz in Belgien

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Anna-Lotta Merfeld, Emily Nitsche und Mia Merfeld (v.li.)
Herdecke: TuS Ende | Sportlicher Erfolg misst sich nicht immer nur an Medaillen und Pokalen. Nicht nur die persönliche Leistung spielt eine wichtige Rolle, sondern auch die Qualität und Quantität der Gegner. Da kann es vorkommen, dass ein Platz 10 eine höhere Gewichtung einnimmt, als ein Sieg. Ein guter Sportler sollte immer den Anspruch haben, sich an Besseren zu messen.
Mit dieser Einstellung freuten sich Anna-Lotta Merfeld, Mia Merfeld und Emily Nitsche auf ihre Starts beim internationalen Open Challange Cup Poomsae in Tongeren, Belgien.

Mit knapp 300 Sportlern aus ganz Europa war das Turnier gut besucht. Nationalteams aus den Niederlanden, Italien, Frankreich, Dänemark, Griechenland, England und Belgien gingen an den Start. Sogar Einzelsportler aus Mexiko und Algerien hatten sich auf den weiten Weg gemacht.

Egal in welcher Altersklasse oder Gürtelgrades wurde dem Zuschauer den ganzen Tag über ein extrem hohes sportliches Niveau geboten. Zusätzlich war eine durchweg faire Bewertung durch die Punktrichter zu beobachten. So machen Turniere Spaß.

Mia Merfeld, seit kurzem ebenfalls Trägerin des 1. Pooms (Bericht folgt) und Emily Nitsche zogen in ihrer Altersgruppe der 12 bis 14-jährigen Sportlerinnen ab dem 1. Poom problemlos in die Finalrunde ein und ließen sich vom hochkarätigen Starterfeld aus Italien, den Niederlanden und Belgien nicht beeindrucken. Beide präsentierten sich nervenstark und mit guter persönlicher Leistung. Die Sportlerinnen aus Italien und den Niederlanden machten im Finale verdienter Weise die Plätze 1 bis 4 unter sich aus. Sehr knapp mit nur 0,06 Punkten Abstand folgte Emily auf Rang 5 und Mia auf Rang 6, vor der Konkurrenz aus dem gastgebenden Land.


Für Anna-Lotta Merfeld ist es das erste Jahr in ihrer neuen Altersgruppe der 18 bis 30-jährigen Sportlerinnen und somit zählte sie zu den Jüngsten. Mit fast 30 Startern hatte sie in einer der größten und auch am stärksten besetzten Gruppe zu kämpfen. Einige der besten Nationalteammitglieder zählten zu ihrer Konkurrenz. Die Vorrunde, nach der 50 % der Besten ins Halbfinale einziehen, beendete Lotta bravourös im vorderen Drittel.
Den Einzug ins Finale der besten 8 Teilnehmer verpasste sie nur knapp mit ebenfalls 0,06 Punkten und stand am Ende auf einem glücklichen 10. Platz.

Damit bewiesen alle drei Kämpferinnen des TuS Ende, in Zusammenarbeit mit ihrem Trainer Fabian Haas, das sie durchaus auf internationaler Ebene mithalten können.

www.tusende.de
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