Oberliga-Damen der Ruhrpott Baskets Herne legen nach und schlagen auch den BC Soest mit 63:43, Sieg für die 2. Damen, Niederlage für die weibliche U11 !!!

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Mit 16 Punkten (darunter zwei erfolgreiche Drei-Punkte-Würfe) hatte Aufbauspielerin Anja Strozyk einen großen Anteil am 63:43 Sieg der RBH Oberliga-Damen gegen den BC Soest. (Foto: Dirk Unverferth)
 
Emily Fimpeler aus der weiblichen U11 der Ruhrpott Baskets Herne erzielte bei der 32:92 Niederlage der jungen Korbjägerinnen stolze 27 Punkte und bekam für ihre Leistung ein Sonderlob von Trainer Heiko Dittinger. (Foto: Dirk Unverferth)
Wochenendrückblick 20 / Saison 2015-2016

RBH-Damen fahren mit dem 63:43 gegen den BC Soest den 2. Sieg in Serie ein und klettern auf Platz 8 !!!

Sonntag, 21.02.2016

Oberliga Damen / 16. Spieltag:
Ruhrpott Baskets Herne – BC 70 Soest 63:43 (34:24)
Viertelergebnisse: 30:11 / 4:13 / 13:15 / 16:4
Mannschaftsaufstellung und Punktverteilung:
Niedrig (17, 2 Dreier), Strozyk (16, 2 Dreier), Günther (15), Dams (9, 2 Dreier), K. Franze (2), Kohn (2), Schmidt (2), L. Franze, Ormanin
Freiwurfquote: 43 % (15/35)

Den zweiten Sieg in Serie konnten die Oberliga-Damen der Ruhrpott Baskets Herne am Sonntag mit 63:43 gegen den Tabellenfünften BC Soest einfahren. Dies ist umso bemerkenswerter, weil man zum einen im Hinspiel (39:63) noch so gut wie chancenlos war und zum anderen beim 2. Aufeinandertreffen auch nicht in Bestbesetzung antreten konnte.

Das RBH-Trainerduo Michael Hader und Ralf Hagemeyer musste im Vergleich zum deutlichen 92:55 Erfolg über die BG Dorsten aus der Vorwoche gleich auf zwei Spielerinnen verzichten:
Zum einen fehlte Aufbauspielerin Franziska Gertz (Skiurlaub), zum anderen Flügelspielerin Mareike Muny (studienbedingter Aufenthalt in Ghana), beide waren mit jeweils 18 Punkten gegen die BG Dorsten noch die Topscorerinnen auf RBH-Seite.
Als sich dann kurzfristig auch noch die erfahrene Verena Taubenberger krankheitsbedingt abmelden musste, standen den Trainern nur noch 8 Spielerinnen zur Verfügung, erfreulicherweise erklärte sich Jil Ormanin bereit, vor dem Spiel der 2. Damenmannschaft bei den Oberliga-Damen auszuhelfen, so dass man wenigstens mit 9 Spielerinnen in die Partie gehen konnte.

Im Vorfeld der Partie mussten die Trainer erst einmal die deutliche 39:63 Niederlage aus den Köpfen Ihrer Schützlinge bekommen.
Nach zwei sehr intensiven Trainingseinheiten unter der Woche und aufgrund der gewonnen Erkenntnisse aus dem letzten Spiel, trauten die Trainer ihren Schützlingen trotz der Ausfälle einen Sieg gegen Soest durchaus zu, genau diesen Glauben versuchten sie in der Vorbersprechung der Partie auf ihre Spielerinnen zu übertragen.

Und wie in der Vorwoche starteten die Hernerinnen von Beginn an sehr konzentriert in die Partie.
Die RBH-Damen ließen in den ersten 10 Spielminuten lediglich 11 Punkte der Gäste zu, wofür eine unglaublich intensive und aggressive Verteidigung der Gastgeberinnen verantwortlich war.
Die Soester Spielerinnen waren darauf anscheinend nicht eingestellt und waren mehr als froh den Ball von Zeit zu Zeit Richtung gegnerischer Dreierlinie zu bekommen.
Herne arbeitete nicht nur mehr als überzeugend in der Defense, nein sie verstanden es zudem auch in der Offense ihre Gegnerinnen phasenweise schwindelig zu spielen.
Auch die freien Würfe von außen fanden endlich einmal sicher ihr Ziel.
Vor allem Laura Dams und Anja Strozyk profitierten dabei vom schnellen und sicheren Passspiel der Mannschaft. Lea Günther war zudem im eins gegen eins praktisch nicht zu verteidigen, zog energisch zum gegnerischen Korb und war – wenn überhaupt – nur durch Fouls zu stoppen.
Nach den ersten 10 Spielminuten hatten sich die toll aufspielenden Gastgeberinnen eine unglaubliche 30:11 Führung erspielt.

Das zweite Viertel begann und die geschockten Gäste stellten ihre Verteidigung auf eine enge Zonenverteidigung um, die das einfache cutten der Herner Spielerinnen verhindern sollte.
Es war zu erahnen, dass das unglaublich hohe Tempo aus dem Auftaktviertel seinen Tribut forderte und die Gastgeberinnen in der Verteidigung nicht mehr mit so viel Druck zu Werke gehen konnten.
Dadurch kam man trotz immer noch starker Verteidigung nicht mehr zu Ballgewinnen und daraus resultierenden Fastbreaks und leider verfehlten nun auch die Würfe aus der Mitteldistanz und von der Dreierlinie immer häufiger das gewünschte Ziel.
Auch das Einwechseln von frischen Spielerinnen brachte in dieser Phase leider nicht die erhofften Impulse.
Nach 6 Minuten ohne eigenen Korberfolg und einer 11:0 Serie der Gäste war der Vorsprung zur Halbzeitpause bis auf 34:24 zusammengeschrumpft.

Trotz einer Halbzeitführung von immerhin 10 Punkten gegen den Tabellenfünften blickten die Trainer zu Beginn der Halbzeitansprache in die Gesichter der Heimmannschaft, in denen wenig Optimismus und viel Skepsis zu erkennen war.
Mit deutlichen, aber vor allem auch aufmunternden Worten wurde der Mannschaft verdeutlicht, dass sie immer noch alle Trümpfe in den eigenen Händen hielten und dass ein Sieg durchaus im Bereich des Möglichen war.

Zu Beginn des 3. Viertels glaubten die Herner Korbjägerinnen wieder an sich:
Die Gäste spielten zwar immer noch ihre enge Zonenverteidigung, aber Herne gelang es nun immer wieder freie Räume in dieser zu finden und konsequent den Weg zum gegnerischen Korb zu suchen.
Soest suchte sein Heil immer öfter in einem Foul, um durchbrechende Spielerinnen von einfachen Körben abzuhalten, das Ganze in der Hoffnung, dass die Freiwürfe der Hernerinnen nicht genutzt werden.
Leider tat Herne den Gästen auch den Gefallen und warf stolze 7 von 12 Versuchen daneben.
Trotzdem konnte der Lauf der Gäste aus dem zweiten Viertel unterbunden werden und Herne ging mit einem acht Punktepolster ins letzte Viertel (47:39).

Durch einen Treffer zu Beginn des Abschlussviertels kam Soest bis auf 6 Punkte heran (47:41), doch dann sorgten Anja Strozyk (2) und Lisa Niedrig mit 7 Punkten in Folge für einen 9:0 Lauf zur 56:41 Führung (35. Minute).
Weder 2 Auszeiten der Gäste, noch die Versuche des BC Soest über schnelle Fouls zurück in das Spiel zu kommen sollten letztlich zum Erfolg führen, denn die wieder erstarkte aggressive Defense der Hernerinnen ließ über stolze 9 Minuten von der 31. bis zur 40. Minute keinen einzigen Korberfolg der Gäste aus dem Spiel heraus mehr zu und nur zweimal musste man überhaupt noch foulen und auch die Freiwürfe der Gäste blieben erfolglos, so dass der Lauf der Hernerinnen sogar bis zur 40. Minute bis auf 16:0 (!) ausgebaut werden konnte. Erst zum Endstand von 63:43 konnte Soest in der Schlussminute wieder einen Feldkorb erzielen, der aber nichts mehr am tollen Erfolg der RBH-Damen ändern konnte.

Einen Wermutstropfen fanden die RBH-Trainer trotz der tollen Leistung ihrer Schützlinge dann doch: „Die unterirdische Freiwurfquote von mageren 43%, daran muss in den nächsten Wochen gearbeitet werden, denn gleich 20 liegen gelassene Punkte könnten schnell auch einmal spielentscheidend sein“, ärgerte sich Ralf Hagemeyer nach der Partie.

Trotzdem waren die Übungsleiter nach der Partie natürlich sehr zufrieden mit ihren Damen, in deren Gesichtern die absolute Erschöpfung zu erkennen war, die aus der unglaublich hohen Leistungsbereitschaft des Teams resultierte.

Noch einmal Ralf Hagemeyer: „Unsere Damen verstehen es von Woche zu Woche mehr ihre Stärken zu nutzen und Fehler, die in der Vergangenheit begangen wurden, ad Acta zu legen.
Wir haben einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Leider steht ja nicht fest, ob es außer dem Tabellenelften ggf. noch weitere Absteiger gibt, das hängt ja immer von vielen Faktoren wie z.B. dem Abstieg aus der 2. DBBL und der Regionalliga sowie von evtl. Rückzügen ab. Deshalb müssen wir auch an die letzten 4 Partien hochkonzentriert herangehen und bis zum Saisonende möglichst viele Teams hinter uns lassen, damit wir nicht irgendwann in der Off-Season böse überrascht werden. Ganz wichtig ist da sicher schon das vorgezogene Spiel beim FC Schalke 04 am kommenden Mittwoch, mit einem Sieg unserer Damen könnten wir einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.“

In der TH der Grundschule Röttgersweg, Röttgersweg 20 in 45896 Gelsenkirchen-Hassel treten die RBH Oberliga-Damen am Mittwoch, den 24.02.2016 um 20 Uhr an. Wie immer freuen sich Mannschaft und Trainer über jegliche Unterstützung vor Ort.

RBH-Reserve fährt durch den 67:37 Erfolg über den TVE DO-Barop II den dritten Sieg in Serie ein !!!

Sonntag, 21.02.2016

Bezirksliga Damen / 17. Spieltag:
Ruhrpott Baskets Herne II – TVE DO-Barop II 67:37 (40:17)
Viertelergebnisse: 25:10 / 15:7 / 16:10 / 11:10
Mannschaftsaufstellung und Punktverteilung:
Ormanin (24, 1 Dreier), L. Franze (12), Legnar (12), Sobolewski (6), Tews (6), Wallböhmer (3), Dams (2), Mücke (2)
Freiwurfquote: 53 % (10/19)

Die RBH-Reserve von Trainer Bernd Fuhrmann hatte sich gegen den TVE Dortmund Barop II viel vorgenommen und obwohl man einige Ausfälle verkraften und nicht in Bestbesetzung antreten konnte, siegte die Mannschaft überaus deutlich mit 67:37.

Die Gastgeberinnen überzeugten von Beginn mit einer druckvollen Verteidigung. Daraus ergaben sich viele Ballgewinne, welche immer wieder in Punkte umgewandelt wurden. Die Gäste suchten ihrerseits ihr Glück in einer Zonenverteidigung, jedoch schafften es die Hernerinnen immer wieder konsequent zum Korb zu ziehen. Mit einer deutlichen 25:10 Führung der Ruhrpott Baskets Herne endeten die ersten 10 Spielminuten.

Im zweiten Viertel schalteten beide Teams bereits einen Gang zurück. Die Gäste waren gezwungen durchzuwechseln, da bereits 2 Spielerinnen zu diesem frühen Zeitpunkt mit 4 Fouls belastet waren. Herne setzte sich bis zum Seitenwechsel bis auf 40:17 ab, die Partie war zu diesem Zeitpunkt längst entschieden.

Im dritten Viertel wurde auf RBH-Seite wieder aggressiver verteidigt, aber nun hatten die Hernerinnen Pech im Abschluss. Viele gut herausgespielte Würfe von außerhalb der Zone fanden nicht das gewünschte Ziel.

Nach einer 56:27 Führung nach 30 Minuten plätscherte die Partie im Schlussviertel so vor sich hin, das Spiel war jetzt nahezu ausgeglichen, was aber am souveränen 67:37 Erfolg der Gastgeberinnen nichts mehr ändern konnte.

Trainer Bernd Fuhrmann: „Wir haben die Ausfälle sehr gut weggesteckt und eine wirklich gute Leistung gezeigt. Ich freue mich, dass wieder alle eingesetzten Spielerinnen gepunktet haben. Ein Sonderlob in einem starken Team hat sich Jil Ormanin verdient: Neben stolzen 24 Punkten wusste sie vor allem auch durch unzählige Ballgewinne und Assists zu überzeugen. Zudem hat sie vor dem Spiel auch noch bei den Oberliga-Damen ausgeholfen, das war wirklich ein eindrucksvolles Gesamtpaket, was Jil da am Sonntag abgeliefert hat!“

Die Siegesserie fortsetzen möchte die 2. Damenmannschaft der Ruhrpott Baskets Herne am kommenden Sonntag um 18 Uhr beim TSC Eintracht Dortmund (TSC-Sportzentrum, Ardeystr. / Victor-Toyka-Str. 6 in 44139 Dortmund). Mit einem Sieg wäre der RBH-Reserve im ersten Bezirksligajahr der 5. Tabellenplatz bis zum Saisonende defintiv nicht mehr zu nehmen.

Die weibliche U11 der Ruhrpott Baskets Herne unterliegt deutlich mit 32:92 bei der BG Duisburg-West !!!

Sonntag, 21.02.2016

Regionalliga U11 weiblich / 13. Spieltag:
BG Duisburg-West – Ruhrpott Baskets Herne 92:32 (46:20)
Viertelergebnisse: 26:9 / 20:11 / 28:6 / 18:6
Mannschaftsaufstellung und Punktverteilung:
Fimpeler (27, 1 Dreier), Kropf (3, 1 Dreier), Markowski (2), Dettki, Grunwald, Klaus, Pönitzsch, Tarchichi
Freiwurfquote: 33 % (2/6)

Chancenlos war die weibliche U11 der Ruhrpott Baskets Herne bei der deutlichen 32:92 Niederlage beim Tabellenvierten BG Duisburg-West.


Spätestens als Leistungsträgerin Finn Tolksdorf kurz vor Spielbeginn krankheitsbedingt passen musste, war klar, wie schwierig die Aufgabe in Duisburg werden würde.

Die Hernerinnen bemühten sich zwar über die gesamte Partie nach Kräften, waren dem technisch und athletisch deutlich überlegenen Gegner aber einfach nicht gewachsen.

Alle 4 Spielabschnitte gingen deutlich an die Gastgeberinnen, die sich über die gesamte Partie immer weiter absetzen konnten.

Ein Sonderlob gab es von RBH-Trainer Heiko Dittinger dann aber doch noch: „Emily Fimpeler konnte stolze 27 Punkte erzielen und zeichnete sich dadurch für fast alle RBH-Punkte verantwortlich, sie hat ein wirklich tolles Spiel gezeigt. Leider können wir als Team den Ausfall einer Spielerin wie Finn Tolksdorf gerade gegen starke Gegner einfach nicht kompensieren, egal wie sehr die anderen Mädchen sich da auch anstrengen!“

Die Trainer Nicole Moschner und Heiko Dittinger hoffen darauf, dass sie am kommenden Samstag gegen den Tabellenfünften Sterkrade 69ers wieder in Bestbesetzung spielen können, um dann möglichst ein besseres Ergebnis als im Hinspiel (28:64 Niederlage) erzielen zu können. Sprungball ist um 12 Uhr in der TH des Gymnasiums Eickel, Gabelsberger Str. 22 in 44652 Herne.

Ruhrpott Baskets Herne e.V., Heiko Dittinger, 22.02.2016
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