Sonnenfinsternis: Stadtwerke sind gerüstet

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Nadima weiß, dass sie eine Schutzbrille für den Blick in die Sonne benötigt. (Foto: Sara Holz)

Pünktlich zum astronomischen Frühlingsanfang am Freitag erleben Menschen in Herten eine partielle Sonnenfinsternis. Eine solche Sonnenfinsternis ist spannend und toll anzuschauen, birgt aber auch Risiken. Schwankungen im Stromnetz sind - je nach Wetterlage - während der Sonnenfinsternis nicht ausgeschlossen. Doch in Herten ist man gerüstet.

„Wir stehen in ständigem Kontakt mit den vorgelagerten Netzbetreibern und den in unser Netz einspeisenden Unternehmen. So können wir zeitnah alle Maßnahmen ergreifen, um das Netz stabil zu halten“, verrät Pressesprecherin Stefanie Hasler dem Stadtspiegel.
Grund für etwaige Probleme sind die 39.000 Megawatt an installierter Solarleistung. Zwischen 9.30 und 12 Uhr sollen in Deutschland bis zu 82 Prozent der Sonne verdeckt sein. Ist es bewölkt ist, wird es ein entspannter Tag in den Leitzentralen der Übertragungsnetzbetreiber.

Fachkundige Führung auf Hoheward


Unter fachkundiger Führung durch einen Astronomen kann man übrigens die Faszination Sonnenfinsternis von der Halde Hoheward in Herten aus erleben.
Das Haldenplateau bietet einen einmaligen Beobachtungspunkt, um das seltene Ereignis einer Sonnenfinsternis zu verfolgen.
Mit der Sonnenschutzbrille darf man gefahrlos in die Sonne blicken. Achtung: Eine normale Sonnenbrille reicht nicht aus!
Beim Besucherzentrum Hoheward gibt es eine etwa dreistündige Führung, die um 9 Uhr am Besucherzentrum Hoheward beginnt (Kosten inklusive Sonnenschutzbrille 13,50 Euro pro Person, Voranmeldung unter Tel. 181160).
Komplett dunkel wird es lediglich in einem etwa 400 Kilometer schmalen Streifen auf dem Nordatlantik.
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