Bitte diskutieren und weiter erzählen. Danke Mein Wochenrückblick für die KW9

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Liebe Hertenerinnen & Hertener,
liebe Freundinnen & Freunde,

zu Anfang meines wöchentlichen Rückblicks möchte ich diesmal auf zwei besondere Anliegen hinweisen:
Am 16. Und 17. März findet auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Schlägel und Eisen ein besonderes "Event" statt, welches sich gezielt an sportbegeisterte Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16-25 Jahren richtet, die noch nicht so wirklich wissen, was sie ansonsten mit ihrem Leben anfangen wollen.

Wir suchen dich!

Hör auf zu meckern und packe selbst mit an. Schule abgebrochen? Kein Ausbildungsplatz? Du stellst dir die Frage: Wo gehöre ich hin, was kann ich machen? Wo ist mein Einstieg? Hier ist deine Chance - melde dich kostenlos an. Wir sehen uns!
(Achtung, begrenzte Teilnehmerzahl).

Geboten werden: zwei Tage Sport & Spaß, Verpflegung & Equipment (Trikot, Trinkflasche) und vor allem: Zukunftsperspektiven. Das Team der Fußballfabrik um Ingo Anderbrügge hat sich einiges einfallen lassen, um jungen Menschen zu helfen, den richtigen „Drive“ zu bekommen. Gefördert wird das Projekt unter anderem von der Stadt Herten. Wer also Lust hat oder jemanden kennt, der jemanden kennt, der es "bisher nicht einfach hatte", für den dies interessant sein könnte: Anmeldungen bitte direkt unter Angabe von Namen und Alter an.... tanja.baumann@fussballfabrik.com

Dann...

Ein "privater" Aufruf in Sachen Fotografie: die Stadt Herten hat vor, eine neue Imagebroschüre, eine Wirtschaftsbroschüre und weitere neue Werbebroschüren aufzulegen. Dafür möchten wir motivierte Hobbyfotografen gewinnen, die Stadt Herten mit interessanten Aufnahmen zu unterstützen – seien es „typische“ Motive wie Schloss Herten, die Zechen, das Horizont-Observatorium oder aber Aufnahmen vom Leben in der Stadt, z.B. vom Blumenmarkt, der Extraschicht und anderen Veranstaltungen. Ich suche außergewöhnliche Fotos von Orten, die sonst nicht im Fokus liegen. Aufnahmen die Bock auf Herten machen, Bock auf Spaß, Bock auf Leben u.m.. Wer hier schönes Material beisteuern kann und möchte – nehmen Sie gerne per Mail Kontakt mit mir auf! Voransichten gerne an f.toplak@herten.de

Nun aber zur Woche an sich…

Am Montag habe ich die Zeit, die neben einigen Rücksprachen blieb, vor allem dazu genutzt, zu lesen – aktuelle Anträge, interner Schriftverkehr und externe Publikationen. Es gibt keinen Tag, an dem man nicht theoretisch etwas zu lesen hätte und einige Dinge, die vor allem Informationscharakter haben und nicht zeitlich dringlich sind, kann man sich dann einmal in aller Ruhe vornehmen. Gleichzeitig versuchte ich mich etwas zu schonen, da der grippale Infekt echt hartnäckig und kräftezehrend ist.

Der Dienstag war vormittags gut mit internen Besprechungen gefüllt. Am frühen Nachmittag war ich dann in erfreulicher Angelegenheit zu einem Ortstermin bei der Firma SDK Kirsch. Dort übergab die städtische Wirtschaftsförderung die Nominierungsurkunde für den vestischen Unternehmerpreis. Der Vestische Unternehmerpreis wird jedes Jahr an Unternehmen verliehen, die sich in besonderer Weise für die Region engagieren. In diesem Jahr steht der Preis unter dem Motto „Gesundheitswirtschaft“. Die Firma SDK Kirsch ist nicht nur in Herten, sondern auch in Marl oder Recklinghausen ein Begriff im Bereich der ambulanten und stationären Betreuung und Pflege – ein spannendes, inhabergeführtes Unternehmen mit ca.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Zudem wird bei SDK Kirsch seit 1997 zusätzlich zur Pflege alles aus eigener Hand betrieben – Hausreinigung, Küchen, Cafés, Restaurants, Friseure, Konditorei, Wäscherei und Verwaltung. Die Planung steht dabei auf Expansion: bis 2019 will man 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen. Ralf Kirsch und mich verbindet unsere Herkunft. Wir sind ein Jahrgang und beide in Hassel zur Grund- und Hauptschule gegangen. Beide wissen wir sehr genau, wo wir herkommen. Ich wünsche der Unternehmensgruppe SDK Kirsch für den Wettbewerb viel Glück und weiterhin viel Erfolg.

Von hier aus ging der Weg dann nach Düsseldorf. Zusammen mit dem Hertener Kämmerer, Herrn Steck, hatten ich und andere Verwaltungsleitungen einen Termin bei der Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW, Frau Scharrenbach. In Anbetracht der vielen Themen, die uns als Kommunen auf den Nägeln brennen, sind regelmäßige Gespräche mit der Landesregierung wichtig. Gerade die Bürgermeister aus dem Ruhrgebiet dürfen da nicht nachlassen, für die Region zu werben und das Bewusstsein für die besondere Problemlage der Ruhrpott-Kommunen in Düsseldorf aufrecht zu erhalten. Die Art und Weise wie Ministerin Scharrenbach "Dinge anpackt" und auch benennt - gefällt mir von Treffen zu Treffen mehr. Es hat eine neue Qualität - und diese Qualität hat etwas mit Veränderung zu tun. Ich freue mich auf weiteren, intensiven Austausch.

Den Mittwoch habe ich größtenteils im Homeoffice verbracht, erst nachmittags ging es zum ersten Außentermin hinaus in die Kälte. Meine Wertschätzung galt dem Treffen des Ehrenamtsnetzwerks im Bereich Flüchtlingsarbeit. Ich hatte im Glashaus die Gelegenheit, ein eröffnendes Grußwort zu sprechen. Ehrenamtliche Arbeit ist von immenser Wichtigkeit, denn sie hält auf allen Ebenen unsere Gesellschaft zusammen. Das gilt umso mehr für all jene Tätigkeiten, die „am Menschen“ stattfinden – und dazu gehört auch die Unterstützung für Flüchtlinge und Migranten. Gerade vor dem Hintergrund der Herausforderungen, die sich durch die Ereignisse des Jahres 2015 und seiner Folgen auch für Herten gestellt haben, ist es gut zu sehen, wie viele Menschen freiwillig bereit sind, Neuangekommenen zu helfen – auf welche Weise auch immer. Denn vieles – und da geht es häufig gerade auch um die „kleinen Dinge“ – übersteigt einfach die Kapazitäten von Verwaltung und hauptamtlichen Betreuern. Die Möglichkeit, Rückhalt und Unterstützung gerade von Einheimischen zu bekommen, die bereit sind, das Leben Anderer ein Stück weit zu begleiten, ist aktive, gelebte Integration im allerbesten Sinne.

Wie auch immer man zu den politischen und rechtlichen Hintergründen in Bezug auf Asyl und Migration stehen mag, möchte ich hier übrigens ausdrücklich nicht debattieren, das gehört auf ein anderes Spielfeld und richtet sich an eine andere Adresse. Wir als Stadtgesellschaft haben in allererster Linie die Aufgabe, menschliches Miteinander zu organisieren – und da leisten viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in dieser Stadt großartige Arbeit. Danke.

Abends besuchte ich dann noch die Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Herten- Scherlebeck. Auch ein wichtiges Ehrenamt – man kann es nicht oft genug sagen. Schließlich geht es hier um die öffentliche Sicherheit. Als Bürgermeister kann man nur froh sein, wenn man so viele schon in jungen Jahren ehrenamtlich engagierte Menschen in der Stadt hat. Glück auf.

Am Donnerstag fand vormittags die regelmäßige Konferenz der Bürgermeister des Kreises Recklinghausen (HVB Konferenz) statt - diesmal in Dorsten mit Bürgermeister Tobias Stockhoff als Gastgeber. Gemeinsame Gesprächsthemen haben wir reichlich, wie zum Beispiel - Sanierung oder Neubau des Kreishauses, "Zusammenarbeit" mit Strassen NRW, Zustand der Landesstrassen im Stadtgebiet u. v. m.. Aber auch sonst drücken uns oft ähnliche Schuhe.

Nachmittags nahm ich dann an Besprechungen rund um Wirtschaftsförderung und städtischer IT teil, bevor ich abends das Vergnügen hatte, bei der Eröffnung der diesjährigen Frauenkulturtage dabei sein zu können. (Hustend versuchte ich nicht so aufzufallen... was bei nur zwei männlichen Personen im Kaminzimmer der VHS nicht glückte). Ich möchte einfach noch einmal die Gelegenheit dazu nutzen, auf das reichhaltige Veranstaltungsangebot der Frauenkulturtage hinzuweisen – schauen Sie einfach mal in das Programmheft (https://www.herten.de/fileadmin/user_upload/2018_01_22_fb5_broschuere_dinlang_frauenkulturtage_NH-2.pdf), es gibt wirklich eine ganze Menge zu entdecken.

Am Freitag war ich – zusammen mit dem Kämmerer, Herrn Steck – noch einmal in Düsseldorf. Diesmal sprachen wir mit dem Staatssekretär aus dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, Herrn Dr. Heinisch – wobei es hier gezielt um die Belange der Stadt Herten ging. Gemeinsam mit Vertretern der Bezirksregierung sprachen wir über das laufende Genehmigungsverfahren des Haushaltes der Stadt Herten, die finanztechnische Entwicklung seit 2012 (Start HSP) und speziell über die letzten beiden Jahre: über das was Stadtverwaltung und Rat - zusammen mit der Bürgerschaft bisher erreicht haben (kann sich sehen lassen). Wir sprachen auch über "äussere Einflüsse", die wir als Verwaltung nicht steuern können, aber mit denen wir umgehen müssen. Insgesamt war es ein sehr gutes Gespräch und... ich glaube wir kurz vor dem Ziel.

Ein Satz klingt mir nach all den spannenden Begegnungen und Gesprächen aus dieser Woche im Ohr!

Mut zur Sachlichkeit und keine Angst vor der Wahrheit.

Gegen Mittag frisch aus der Landeshauptstadt zurückgekehrt, besuchte ich das Mütterzentrum „Mütze“ an der Heinrich-Lersch-Straße. Regelmäßige Besuche in den verschiedenen Einrichtungen im Stadtgebiet sind wichtig, um am Puls der Zeit zu bleiben. Auch hier bin ich zuversichtlich, mit kleinen Lösungen geholfen zu haben.

Wir haben in Herten viele gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die einen großartigen Job machen. Dafür mein Dank und Respekt!

Abends bin ich dann bei der Verleihung des diesjährigen Volksbank-Jugendsportpreises und der Verleihung der Sportabzeichen im Glashaus dabei. Die zweite Auflage des Jugendsportpreises ist wieder mit großartigen Preisträgerinnen und Preisträgern besetzt und wie schon im letzten Jahr gibt es auch diesmal wieder etliche Sportabzeichen zu verteilen. Dass beides am selben Tag stattfindet, finde ich persönlich sehr schön – zeigt es doch, dass wir in den verschiedensten Altersklassen und Sportarten wir immer noch eine sehr lebendige Sportlandschaft in Herten haben.

Und ja... ich habe es wieder nicht geschafft ein Sportabzeichen abzulegen

Autor:

Fred Toplak aus Herten

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