Hildener Jazztage 2015: Das Programm

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Die WDR Big Band kommt im Rahmen der Hildener Jazztage erneut in die Itterstadt. (Foto: privat)

Die 20. Hildener Jazztage finden von Dienstag, 2. Juni, bis Samstag, 7. Juni, unter dem Titel „Best of“ statt. Der Wochen-Anzeiger verlost sechs Buttons.

Die Jazztage starten mit dem Eröffnungskonzert im Kunstraum Gewerbepark Süd, Hofstraße 64: Markus Stockhausens neues Quartett – Angelo Comisso (piano), Jörg Brinkmann (cello), Christian Thomé (drums) und Markus Stockhausen (tp, flh) – spielen am 2. Juni ab 20 Uhr.

Am Mittwoch, 3. Juni, geht es im Area 51 an der Furtwänglerstraße 2b weiter: Um 19.30 Uhr spielt „The Art of Duo“ unter dem Titel „Chamber Works“. Hugo Read und Thomas Rückert, zwei herausragende Vertreter der neuen europäischen Jazzszene, haben sich zu einem vielversprechenden Duo zusammengefunden.

Gegen 21 Uhr folgt das PvE Trio. Die Musik von Philip van Endert (guitar), André Nendza (acoustic bass) und Kurt Billker (drums) steht für die Schönheit, Intensität und Vertrautheit, die innerhalb einer Band in einem Moment erspielt wird.

Das Amina Figarova Sextett hat seinen Auftritt gegen 22.15 Uhr. Die aserbaidschanische Pianistin und Komponistin zelebriert den Jazz als universelle Musik und versteht es, stets die perfekte Klangfarbe zu finden.

Jazz im Park steht am Donnerstag, 4. Juni, auf dem Programm. Im Wohnstift Haus Horst, Horster Allee 12-22, treten um 15 Uhr zunächst Rosani Reis & Band auf und bringen brasilianisches Lebensgefühl zwischen leidenschaftlicher Energie und berührender Melancholie mit.

Gegen 16.45 Uhr steht ein Klassiker an: Das Barbara Dennerlein Duo. Hunderte Konzertauftritte und Tourneen fast rund um die Welt hat die Organistin in der intimen Besetzung bestehend aus Hammond Orgel und Schlagzeug absolviert.

Weiter geht es um 18.45 Uhr mit dem 1. Workshop Projekt der Hildener Musikschule. Im Heinrich-Strangmeier-Saal an der Gerresheimer Straße 20 werden in den Band-Besetzungen aus Teilnehmern zwei Jazz-Standards erarbeitet und grundlegende Spieltechniken des Jazz und der Improvisation behandelt. Anschließend findet ein professionelles Konzert statt.

„Neuzeit: Carmina Variations“ heißt es ab 19.15 Uhr. Echo-Preisträger Martell Beigang hat das Unmögliche möglich gemacht und sich damit einen Traum erfüllt: Zusammen mit dem Organisten Andreas Hirschmann und dem Kontrabassisten Thomas Falke schuf er eine mitreißende Cross-over-Version von Carl Orffs opulentem Meisterwerk.

Die Band „Simply Soleil“ spielt um 20 Uhr im Silo in der Gottschalksmühle, Mühle 64. Am Freitag, 5. Juni, heißt es um 19.30 Uhr im QQTec, Forststraße 73, „Matthias Bröde – Speak Tres“. Matthias Bröde, Gewinner des WDR Jazzpreises 2013, ist einer der interessantesten und eigenständigsten Deutschen Musiker.

Das Uli Beckerhoff Quartett spielt gegen 21 Uhr. Der international renommierte Trompeter Beckerhoff hat für sein neues akustisches Quartett drei hochtalentierte Musiker ausgesucht.

Axel Fischbachers „Late Night Band“ spielt um 22.30 Uhr im Blue Note, Klotzstraße 22. Hier tritt Fischbacher zusammen mit drei Solisten auf, die sowohl als Jazzmusiker von Bedeutung sind als auch in der Popwelt einen festen Platz haben.
Am Samstag, 6. Juni, folgt die International Jazznight in der Stadthalle, Fritz-Gressard-Platz 1. Um 19 Uhr spielt die WDR Big Band mit der dänischen Percussionspielerin und Schlagzeugerin Marilyn Mazur.

Es folgt gegen 21.45 Uhr das „Golden Striker Trio“ mit Weltstar Ron Carter, dem perfekten Jazz-Bassisten schlechthin.

Nighthawks – benannt nach der Edward Hoppers berühmten Gemälde – erzeugen ab 23 Uhr Bilder, in denen sich die urbane Einsamkeit widerspiegelt.

Weiter geht es am Sonntag, 7. Juni, mit Jazzpool NRW im Park der Capio Klinik, Hagelkreuzstraße 37, um 14 Uhr. Das Maciej Fortuna Trio, das gegen 15.30 Uhr spielt, steht für frischen, unverwechselbaren Sound, virtuose Performances und interessante, neue Kompositionen.

Das Cécile Verny Quartett hat seinen Auftritt gegen 17 Uhr. Den Abschluss des Festivals bildet das Ralf-Butscher Trio feat. Matteo Raggi am Sonntag um 18.45 Uhr im Wilhelm-Fabry-Museum, Benrather Straße 32a.

Tickets für die Jazztage:
-Der Eintritt für das Opening-Konzert mit Quadrivium kostet 20 Euro im Vorverkauf, für die International Jazznight in der Stadthalle 30 Euro.
-Der Festivalpass, der alle Veranstaltungen umfasst, kostet 45 Euro – Vorverkauf unter anderem in der Ticketzentrale am Nove-Mesto-Platz 3.
-Die Buttons sind zum Stückpreis von 18 Euro erhältlich – allerdings nicht im Vorverkauf. Sie gelten für alle Veranstaltungen außer dem Opening und der International Jazznight.

Mehr zu den 20. Hildener Jazztagen:
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20. Hildener Jazztage
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