Krankenhaus: Currywurst als Dankeschön

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Erika Kempner (sitzend) geht es wieder gut, ihr Sohn (2. v. r.) spendierte Currywurst mit Pommes für die Belegschaft. (Foto: Michael de Clerque)
Hilden: St. Josefs-Krankenhaus |

Mit einer ebenso außergewöhnlichen wie leckeren Aktion hat sich der Solinger Fotograf Martin Kempner für die Behandlung seiner Mutter Erika Kempner (77) im Hildener St. Josefs Krankenhaus bedankt: Für Ärzte und Pfleger der Intensivstation, der Inneren Medizin und der Station B2 gab es Currywurst und Pommes gratis.

Es war ein Sommer zwischen Hoffen und Bangen für Erika Kempner und ihren Sohn Martin. Die 77-Jährige hatte eine schwere Lungenentzündung, lag mehrere Tage auf der Intensivstation des St. Josefs Krankenhauses in Hilden. „Danach musste ich auf der Station B2 aufgepäppelt werden“, erinnert sich die rüstige Dame aus Solingen und lacht, während ihr Sohn im Hintergrund Bratwürste auf dem Rost wendet.

"Etwas zurückgeben"

Martin Kempner hat seinen Grillstand auf dem Parkplatz direkt neben der Cafeteria des St. Josefs Krankenhauses aufgebaut. Was seine Mutter Erika sagt, kann er nur bestätigen: „Meine Mutter ist wieder ganz gesund. Und dafür bin ich sehr dankbar. Die Behandlung hier im Krankenhaus war einfach super. Davon will ich etwas zurückgeben.“

Und so gab es für das Personal der Intensivstation, der Inneren Medizin und der Station B2 des St. Josefs Krankenhaus direkt vor Ort gratis Pommes und Currywurst.
Entsprechend gut war die Stimmung. Krankenhaus-Direktorin Monika Felkl freute sich: „Es ist wirklich außergewöhnlich, dass sich jemand so viel Mühe macht – einfach toll.“ Auch Dr. Klaus Generet, Chefarzt der Inneren Medizin am St. Josefs Krankenhaus, besuchte die Danke-Schön-Aktion, erkundigte sich erst einmal nach dem Wohlbefinden „seiner“ ehemaligen Patientin Erika Kempner und ließ es sich dann mit seinem Team schmecken. Sein Kommentar: „Über so viel Wertschätzung freuen wir uns natürlich sehr.“

Auch an die Mitarbeiter des Spät- und Nachtdienstes, hatte Martin Kempner gedacht: „Denen packe ich ein Brötchen zur Wurst ein, dann können sie später in einer Pause essen.“ An die 50 Dankeschön-Würstchen gingen schließlich über die Theke des Solinger Fotojournalisten und Inhaber eines Gewürzladens. Martin Kempner: „Mir hat’s Spaß gemacht.“
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