"Es war die Lerche" mit Anke Lux im TaZ!

Wann? 20.02.2015 20:00 Uhr

Wo? Theater am Ziegelbrand, Am Zielbrand, 58706 Menden Menden/ Sauerland DE
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  Menden/ Sauerland: Theater am Ziegelbrand | Kaum ist der Karneval vorbei, da meldet sich die Mendener Schaubühne mit ihrer aktuellen Inszenierung für Freunde auch der leiseren Lacher.
„Der Tag ist ja noch fern. Es war die Nachtigall, und nicht die Lerche, Die eben jetzt dein banges Ohr durchdrang“ lässt Shakespeare Julia sagen, und Romeo antwortet: „Die Lerche war's, die Tagverkünderin“.

„Es war die Lerche“ ist der Titel des Theaterstückes von Ephraim Kishon aus dem Jahr 1974, mit dem die Mendener Schaubühne am 20 Februar an den Start geht. Kishon erzählt in dieser humorvollen musikalischen Komödie die Geschichte von Romeo und Julia, unter der Annahme, dass sie ihren Doppelselbstmord überlebt hätten.

Man trifft sie als Paar nach 30 langen Ehejahren wieder, arm wie Kirchenmäuse, ständig zerstritten und mit ihrer hochpubertären Tochter Lucretia geplagt. Julia leidet unter der Armut der Familie, die ihr nicht einmal ein Dienstmädchen gönnt und beklagt sich bei Pater Lorenzo über ihr unbefriedigendes Eheleben mit dem impotenten Romeo. Romeo selber schwelgt immer wieder in Erinnerungen an die glücklichen Zeiten der Vergangenheit. Er hofft auf eine Erbschaft durch den Tod seiner Schwiegermutter und will die Amme überreden, dem Tod etwas nachzuhelfen.

Shakespeare selber rotiert in seinem Grab wie ein Ventilator wegen der eigenmächtigen Entwicklung seines Dramas und macht sich auf nach Verona, um sein Liebespaar wieder auf den richtigen Kurs zu bringen. Aber Romeo und Julia denken nicht daran, sich nach ihm zu richten, zumal sie bezweifeln, dass Shakespeare wirklich ihr Schöpfer ist. Allein Lucretia bezirzt Shakespeare und reißt mit ihm aus.

Die Mendener Schaubühne zeigt aus ihrem bekannten Schauspielerteam Johanna Roefs-Harlinghausen als Amme, Rudolf Maier als Shakespeare, Werner Innig als Romeo und Zlata Dahmen als Julia.
Zum ersten Mal auf der Bühne steht Nadine Maier in der Rolle der Lucretia und zum ersten Mal auf der Bühne des TaZ Frank Steinhage, der vor allem im Hochsauerlandkreis als Comedian bekannt ist, als Pater Lorenzo.

Der Musik im Stück hat sich Werner Innig angenommen. Inspiriert von der italienischen musica leggera hat er Liedtexte mit Melodien unterlegt, die im Halbplayback oder auch live mit Gitarre oder Laute begleitet gesungen werden.

Für die Regie konnte die Mendener Schaubühne die Choreographin, Regisseurin und Tanzpädagogin Anke Lux verpflichten, der Oliver Schmelzenburg assistiert. Anke Lux steht für Musiktheaterproduktion und Regiearbeiten auf hohem Niveau. Ihre geballte Projekt- und Produktionskompetenz hat überregionale Strahlkraft.

Die Vorstellungen im TaZ finden statt
im Februar am 20. und 21.,
im März am 6., 7., 20. und 21,
im April am 10, 11., 24. und 25. und
im Mai am 8. und 9. jeweils um 20.00 Uhr.

Eintrittskarten zu 14€ (ermäßigt 7€) sind bei allen ProTicket-Vorverkaufsstellen erhältlich oder an der Abendkasse eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

Tickets und weitere Informationen auch online unter www.Mendener-schaubuehne.de.

Pressemiteilung: Mendener Schaubühne
Fotos: Mendener Schaubühne
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