Feuerwehr Kamen: Gefahrgutunfall simuliert

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Einheiten der Feuerwehr Kamen haben auf dem Gelände der Feuer- und Rettungswache im Mersch einen Gefahrgutunfall simuliert. An der Übung beteiligt waren der Löschzug Kamen-Mitte sowie die Löschgruppe Südkamen.

Angenommen wurde, dass ein Behälter mit einer flüssigen und gefährlichen Chemikalie leckgeschlagen ist der Gefahrstoff unkontrolliert austritt.
Nach großräumiger Absperrung des Gefahrenbereiches fand eine erste Erkundung des leckgeschlagenen Behälters unter Einsatz von Chemikalien-Schutzanzügen statt. Der Behälter wurde sodann notdürftig abgedichtet. Im weiteren Verlauf der Übung wurde die Chemikalie unter Einsatz von Pumpen in einen anderen Behälter umgefüllt.
Nachdem die vorgehenden Trupps den Gefahrenbereich verlassen haben, wurden auf einem eingerichteten Dekontaminationsplatz anhaftende Verunreinigungen beseitigt.
Die Ausbilder zogen zum Ende der etwa anderthalbstündigen Übung ein positives Resümee: Das Übungsziel wurde erreicht. Etwa dreißig Ehrenamtliche der Feuerwehr Kamen waren an der Übung beteiligt.

Hintergrund

Zum Einsatzgebiet der Feuerwehr Kamen zählen weitreichende Autobahnabschnitte rund um das Kamener Kreuz sowie eine Eisenbahnstrecke, auf der ebenfalls Güter transportiert werden. Insofern ist das Üben solcherart Gefahrenlagen notwendig, um im Ernstfall gerüstet zu sein.
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