Schmuck aus dem All: Der Mann, der nach den Sternen greift

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Eine absolute Sensation: Ein Meteorit, in dem alle "Pallasite" in einem tadellosen Zustand sind.

Edelsteine aus dem Weltraum – das hört sich für unsere Ohren fast schon zu fantastisch an, um real zu sein. Doch der Kamener Thomas Schürmann vertreibt mit seiner Firma "Jepara" die wohl exklusivsten Edelsteine unserer Zeit, die daher kommen, wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist und nun die Highsociety in München, Paris und den USA beschäftigt.

„Eigentlich kam alles nur durch Zufall. Ich war mit einem Freund in Indonesien und dort erzählte er mir, dass er ein Stück eines Meteoriten gekauft hatte, in denen alle Edelsteine gut erhalten seien, was einer Sensation gleicht. Schließlich entschlossen wir diese einzeln zu verkaufen“, erzählt Thomas Schürmann.
Neben seiner exklusiven Firma kann Schürmann außerdem schon mit seinen 37 Jahren auf eine außergewöhnliche TV- Karriere zurückblicken. Angefangen hatte alles bei seiner Entdeckung des lokalen Radiosenders Antenne Unna. (Vita)
Während seiner Schulzeit auf dem Stadtgymnasium Kamen hätte er niemals an so einen Erfolg geglaubt. „Ich war nie der coole Typ, der auf die angesagten Partys eingeladen war.“, erzählt Schürmann heute, „eine eigene Firma, das Fernsehen und sogar der lokale Radiosender waren für mich so weit entfernt, wie es nur geht.“ Vielleicht kann er gerade deshalb seinen Erfolg schätzen: „Die Situation in der Schule damals hat sogar dazu beigetragen, dass ich heute so bin wie ich bin. Im Gegensatz zu denen, denen damals alles zugeflogen ist, habe ich gelernt, dass man hart arbeiten muss um etwas zu erreichen.“
Doch trotzdem verdankt Schürmann seinem Erfolg auch Mischung aus harter Arbeit und sehr viel Glück: „Im Leben und vor allem im Medienbuisness ist eigentlich nichts planbar. Wichtig ist, zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein und dann das Beste daraus zu machen“, so wie auch während seines Indonesien Besuches.
Trotz allen Erfolgs, am Ende kommt Schürmann immer wieder nach Kamen zurück, auch wenn dies viel Zeit im Auto oder im Flugzeug fordert.
„Letztens war ich bei einem der größten Schmuckkonzerne der Welt – am nächsten Tag saß ich bei meinen Eltern in Hamm – Lerche, also einen Katzensprung von Kamen entfernt in der Gartenhütte und habe mich über Mähdrescher unterhalten. Diesen Kontrast finde ich einfach klasse.“

Aus dem Weltall nach Kamen

Bis heute hat Thomas Schürmann seine Heimatverbundenheit nie verloren. Er lebt auch heute noch in Kamen und hat viele Freunde hier. Für ihn steht eines fest: „Zur Zeit habe ich zwei Vollzeitjobs. Doch wenn sich die Situation einmal beruhigt hat, möchte ich natürlich auch das was alle wollen, eine Familie gründen. Und das kann ich mir nur in Kamen vorstellen!“
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1 Kommentar
Anja Jungvogel aus Kamen | 21.10.2013 | 23:18  
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