Kantorin Ute Grapentin feiert Dienstjubiläum – Festgottesdienst am Pfingstsonntag

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Seit 30 Jahren ein Team: Ute Grapentin und ihre Orgel. Foto: J.-P. Elshoff.

Wenn jemand 30 Jahre lang am selben Arbeitsplatz bleibt, ist das schon ein Grund zum Feiern. Wenn es sich dabei dann noch um eine Kirchenmusikerin handelt, liegt es nahe, dieses Jubiläum mit einem musikalischen Festgottesdienst zu würdigen. Genau das plant der Chor der Martin-Luther-Kirche zu Ehren des Dienstjubiläums von Kantorin Ute Grapentin am Pfingstsonntag.

Der Anfang war alles andere als optimal. „Nach ein paar Wochen wollte man mich rausschmeißen“, erinnert sich Grapentin, „weil sich Gemeindemitglieder beschwert hatten, mein Orgelspiel sei zu laut.“ Sie ist geblieben, ihr temperamentvolles Orgelspiel auch. Und das nun schon seit 30 Jahren.
Grapentin, 1960 in Gelsenkirchen geboren und in Solingen aufgewachsen, spielt seit ihrem 12. Lebensjahr auf der Orgel. Ursprünglich hatte sie den Weg zur hauptamtlichen Kirchenmusikerin angestrebt, diesen aber nach der Geburt ihrer Tochter wieder verlassen. Als C-Musikerin trat sie am 1. Mai 1986 in Reusrath ihre erste feste Kirchenmusikerstelle an. Die Barockorgel in der Martin-Luther-Kirche hat sie vom ersten Tag an fasziniert, und das regelmäßige sonntägliche Spiel an „ihrer“ Orgel steht nach wie vor im Mittelpunkt ihrer Arbeit.
Besonders wichtig war und ist Grapentin auch die Arbeit mit Kindern. Schließlich hat sie selbst zwei Kinder und ist inzwischen auch schon zweifache Oma. In Reusrath hat sie mit dem Kinderchor zahlreiche Musical-Projekte einstudiert, die Flötenkinder treten immer wieder in Gottesdiensten auf.
Der Kirchenchor der Martin-Luther-Kirche hat sich in den 30 Jahren unter ihrer Leitung kontinuierlich verbessert und konnte in den letzten Jahren auch große Werke aufführen, wie 2013 die Johannespassion von Johann Sebastian Bach sowie im vergangenen Jahr das Oratorium „Elias“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Für die nächsten Jahre wünscht sich die 56jährige Musikerin „mal wieder ein richtig schönes kleines Konzert in unserer Reusrather Kirche“. Das ist Zukunftsmusik. Aktuell hat der Chor unter anderem die Missa brevis in G von Wolfgang Amadeus Mozart einstudiert und wird sie im Gottesdienst am Pfingstsonntag aufführen.

Pfingstsonntag, 15. Mai um 11 Uhr in der Martin-Luther-Kirche: Festgottesdienst mit besonderer Musik zum 30. Dienstjubiläum von Ute Grapentin
Der Chor der Martin-Luther-Kirche singt die Missa brevis in G von Wolfgang Amadeus Mozart sowie die Pfingstkantate „Ich will Wasser gießen auf die Dürstenden“ von Philipp Heinrich Erlebach. Infos zum Festgottesdienst
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