Verkehrssituation am Hugo-Zade-Weg verärgert Anwohner

Anlässlich eines Info-Standes, den Fraktionsmitglieder von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Anfang Juni am Hugo-Zade-Weg durchführten, brachten alle Anwohner, mit denen die GRÜNEN dabei ins Gespräch kamen, ihre Unzufriedenheit über die Verkehrssituation in ihrem Wohngebiet zum Ausdruck. Seitdem sich die Zufahrt zum dortigen Einkaufszentrum über die Brandsacker- bzw. die Heckenstraße herum gesprochen hat, ist der Verkehr dort massiv angestiegen, oft mit nicht angepasstem Tempo. Vorbei am Spielplatz und an den auf der abzweigenden Spielstraße spielenden kleinen Kindern. Bemängelt wird auch, dass ein Spielplatzausgang auf diese inzwischen stark befahrene Straße zugeht, statt alle Zu- und Ausgänge des Platzes auf den verkehrsberuhigten Bereich zu führen. Elke Hirsch-Biermann, Sachkundige Bürgerin im Unterausschuss Spielplätze erläuterte, dass die GRÜNEN in den Beratungen genau darauf schon hingewiesen hatten. Leider hat die Mehrheit sich dann für passgenaue Parkplätze statt für die Sicherheit der Kinder entschieden. Die Anwohner wiesen auch darauf hin, dass beim Kauf der Häuser von einer Straßenverbindung zwischen der Brandsackerstraße und ihrem neuen Wohngebiet keine Rede war!

Alle angetroffenen Anwohner sprachen sich für eine Schließung der Verbindung zwischen Brandsackerstraße und Hugo-Zade-Weg für den Kfz-Verkehr aus. Sie fürchten zu Recht, dass sich die Situation hinsichtlich Verkehrsfrequenz und gefahrener Geschwindigkeiten nochmal deutlich verschärft, wenn der Straßen- und Kreuzungsausbau erst einmal abgeschlossen ist. Zurzeit verfügt die Stadt nicht über die dafür notwendigen Grundstücke. "Im Entwurf für den städtischen Haushalt 2018 waren deshalb auch keine Gelder für diesen Ausbau eingestellt", so Günter Herweg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN und Vorsitzender des Bau- und Verkehrsausschusses. "Aber die Tatsache, dass in dem letztendlich beschlossenen Haushalt (S. 375) nun doch 95.000 Euro für den Straßenausbau bereit stehen, lässt vermuten, dass die Stadt alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel ausschöpfen wird, um die Straße wie geplant fertig zu stellen." Dies geschieht gegen die Interessen sowohl der Anwohner am Hugo-Zade-Weg, wie auch derjenigen in Stefenshoven, deren Kinder die neuralgische Kreuzung als Schulweg queren müssen.

Autor:

Günter Herweg aus Langenfeld (Rheinland)

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