Kakteen zum Blühen bringen ist kinderleicht

Wann? 27.03.2016 10:00 Uhr bis 28.03.2016 18:00 Uhr

Wo? Schloss Dyck, Schloß-Dyck-Straße, 41363 Jüchen DE
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  Jüchen: Schloss Dyck | Die meisten Kakteen blühen bereits im Alter von wenigen Jahren sehr zuverlässig. Allerdings benötigen sie dafür bestimmte Bedingungen in der Wachstumsphase und vollkommen andere in der Ruhephase.

April bis September (Wachstumsphase)

In dieser Zeit sind Kakteen für einen sonnigen Standort dankbar. Grundsätzlich gilt: „Je mehr Sonne, desto besser“. Orte wie am Fenster, im Wintergarten, auf dem Balkon, auf der Terrasse oder im Garten sind zu empfehlende Stellplätze. Nachtfröste, die noch zum Teil bis in den Mai hinein auftreten können, werden in der Regel nicht vertragen. Sollten sie in der Ruhephase einen sonnenärmeren Platz als in der Wachstumsphase haben, dann ist der Umzug an bewölkten Tagen vorzunehmen oder die Pflanze sollte einige Tage durch entsprechendes Material schattiert aufgestellt werden. Wie die menschliche Haut muss sich ein Kaktus erst wieder an die Sonne gewöhnen. In ungünstigen Fällen können auch Kakteen einen Sonnenbrand bekommen, der zum Verlust der Pflanze führen kann.
Bei gutem Wetter kann einmal die Woche durchdringend gegossen werden, wobei das gesamte Substrat durchfeuchtet werden sollte. Verbleibendes Wasser in einem ggf. vorhandenen Übertopf ist zu entfernen. Als Faustregel gilt: „Erst wieder gießen, wenn die Erde vollständig abgetrocknet ist“. Gedüngt werden können die Pflanzen einmal im Monat mit einem Kakteendünger oder einem normalem Zimmerpflanzendünger, wobei bei letzterem die Dosierung um die Hälfte reduziert werden sollte. Ab Anfang September sollten die Wassergaben, je nach Witterungslage, reduziert und ab Mitte September ganz eingestellt werden. Dieses dient der Umstellung auf die kommende Ruhephase.

Oktober bis März (Ruhephase)

Jetzt möchten Kakteen, wie der Name es schon sagt, in Ruhe gelassen werden. Sie werden dafür an einen kühlen Ort bei fünf bis fünfzehn Grad Celsius geräumt, z.B. in das Treppenhaus, in ein schwach beheiztes Schlafzimmer oder in den Wintergarten und in dieser Zeit sollte nicht gegossen werden. Eine gute Ruhephase fördert den Knospenansatz für das kommende Jahr.
Wenn die Pflanzen nur in beheizten Wohnräumen überwintert werden können, sollten sie einmal pro Monat ein wenig gegossen werden, um den Feuchtigkeitsverlust durch die trockene Luft auszugleichen. Eine warme Überwinterung ist meist der Grund dafür, dass die Kakteen im darauffolgenden Jahr nicht blühen. Häufig kommt es durch das Nichteinhalten der Winterruhe zu einem unnatürlichen Längenwachstum in der lichtarmen Zeit, wodurch die Pflanzen ihr attraktives aussehen verlieren.
Die meisten Kakteen fühlen sich bei den zuvor genannten Bedingungen wohl. Sie wachsen dann sehr gut und blühen jedes Jahr aufs Neue. Besonders gut zur Blüte gelangen Arten aus den Gattungen Echinopsis, Mammillaria, Notocactus oder Rebutia. Auch Säulenkakteen möchten wie beschrieben gepflegt werden, erreichen aber im Vergleich zu den oben genannten Kugelkakteen erst bei entsprechender Größe und damit sehr viel später ihre Blühreife.
Die Artenvielfalt bei Kakteen ist groß, da sie aus verschiedenen Regionen Amerikas stammen. Je nach Herkunft variieren dadurch die Pflegebedingungen. Zum Beispiel für die beliebten Weihnachtskakteen treffen die beschriebenen Bedingungen nur zum Teil zu.

Beratung beim Schlossfrühling auf Schloss Dyck


Bei weitergehenden Fragen steht Ihnen die Firma Kakteen Sandkötter am Ostersonntag und -montag beim Schlossfrühling auf Schloss Dyck (Dycker Straße, 41363 Jüchen) Rede und Antwort. Geöffnet ist der Frühjahrsmarkt von 10 - 18 Uhr. Geboten werden zahlreiche Blumen- und Gartenstände und ein großer Ostermarkt.
Jürgen Sandkötter beschäftigt sich seit drei Jahrzehnten mit Kakteen. Sein Sortiment umfasst Kakteen, die sich bei den beschriebenen Pflegebedingungen wohl fühlen. Außerdem hat er winter- und frostharte Kakteen im Sortiment, die frei ausgepflanzt im Garten ein exotisches Flair schaffen. Seine Pflanzen zieht er in jahrelanger Kultur in artgerechten Substraten heran.
Seit einigen Jahren hat sich J. Sandkötter auch auf sukkulente Bonsai (indoor) spezialisiert. Diese sind wie die Kakteen pflegeleicht und somit dankbare „Mitbewohner“.
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