HSV Langenfeld Damen können dem Favoriten im Finale kein Bein stellen

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Durch eine 1:6 (0:3) Niederlage gegen den Verbandsligisten SF Baumberg können sich die Hucklenbrucherinnen nur über das Erreichen des Pokalfinale freuen, aber der Cup geht erneut in die Nachbargemeinde.
Egal mit wem man aus dem Lager der Rot-Weißen nach Abpfiff des „Finale dahoam“ gesprochen hat, so wurde auf allen Seiten deutlich, dass man heute ein besseres Ergebnis hätte erreichen können. Dass gegen eine zwei Ligen höher angesiedelte Mannschaft die Trauben recht hoch hängen würden, war von vornherein klar. Und von daher ist auch ein 1:6 kein Beinbruch, ärgerlich ist aber die Höhe der Niederlage trotzdem. In den ersten 20 Minuten war für den Aussenstehenden kein Klassenunterschied erkennbar. Dann nutzte der Gast einen individuellen Fehler in der Defensive zur Führung. Wenig später erhöhte der Gast durch einen Strafstoß auf 0:2 und in Minute 33 sogar auf 0:3. Und dieser Halbzeitstand war zwar „ligentechnisch standesgemäß“, er zeugte aber nicht von einem gravierenden Leistungsunterschied am sonnigen Vatertag.
Zur zweiten Halbzeit musste dann Tabea Dreßler angeschlagen draussen bleiben und dadurch verlor der HSV etwas die Ordnung in der Defensive. Dies nutzte der Gast sogar zum 0:4 ehe Noelle Mager in Minute 56 nach schönem Zuspiel zum 1:4 traf. Wieder nur vier Minuten später stellte der Gast aus der Rheingemeinde den vier Tore Abstand wieder her und kurz vor dem Abpfiff lenkte Lina Glass unglücklich eine Hereingabe zum 1:6 Endstand ins eigene Netz. Mit Lina Graumann und Justine Everts liefen erstmalig zwei weitere Eigengewächse für die HSV Damen auf und hinterließen einen guten Eindruck. Obwohl das weitaus jüngere HSV Team mit Julia Keppner (Verletzung) und Jenny Häusler (Gelb-Rot) auf zwei Stammspielerinnen verzichten musste, hätte es nicht eine so deutliche Niederlage werden müssen. Das Spiel machte aber nochmals ganz deutlich, wieso der Bezirksligaaufsteiger nach einem fast makellosen Einstand in die Saison zum Ende hin als aktueller Fünfter den Kontakt zu den Topteams der Bezirksliga hat abreissen lassen und es ließ auch erahnen, wieso die Sportfreunde in der Verbandsliga immer noch gegen den Abstieg kämpfen müssen. Als fairer Verlierer muss man dem Sieger aus Baumberg aber gratulieren und gleichzeitig Losglück für den ARAG FVN-Pokal wünschen.
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