Wo eine "1" ein "Ungenügend" ist

Anzeige
Auch ein Blick in den Stadtspiegel bietet Eindrücke deutscher Kultur. Nach ihrem Besuch in der Stadtspiegel-Redaktion in Menden nahm die ukrainische Lehrerin Nadiya Kresan eine Zeitung mit. Begleitet wurde die 34-Jährige von Goddert Ulmke und Antje Krabbe vom „Freundeskreis Schtschors“.

Nadiya Kresan ist eine aufgeschlossene 34-jährige Lehrerin aus der Ukraine, verheiratet und Mutter zweier Kinder, die gerne fremde Kulturen kennenlernt und im Gegenzug anderen von ihrem Heimatland berichtet.

Dazu hatte sie in drei Wochen reichlich Gelegenheit. Denn auf Vermittlung des „Freundeskreis Schtschors“, dem Fröndenberger „Patenschaftverein“ mit der ukrainischen Stadt Schtschors, wohnte die Lehrerin drei Wochen lang bei Familien in Fröndenberg und absolvierte an der dortigen Gesamtschule ein Praktikum (siehe Bericht unten im Kommentarfeld).

Zum Abschluss ihres Deutschlandbesuchs schaute Nadiya Kresan auch in der Stadtspiegel-Redaktion vorbei. Begleitet wurde sie von Antje Krabbe und Goddert Ulmke vom Vorstand des „Freundeskreises“.

„Ich habe viel über das hiesige Schulsystem gelernt“, erzählte die Englisch- und Deutschlehrerin im Interview. Es gebe viele Gemeinsamkeiten, aber auch manche Unterschiede. „Bei uns ist zum Beispiel eine „Eins“ die allerschlechteste Note“, schmunzelte Nadiya.

"Zusätzliche
Hausaufgaben
wirken immer"

Von strengen Disziplinierungen unachtsamer Schüler in der Ukraine, von denen man manchmal hört, hält die 34-Jährige nichts. „Ich gebe dann immer zusätzliche Hausaufgaben auf. Das wirkt!“
Neben dem Schulsystem interessierte sich die Ukrainerin vor allem für die deutsche Kultur. Besuche in Berlin und Münster waren Höhepunkte ihres Deutschlandbesuchs.

120
Geburtstagsgäste

Beeindruckt war sie auch von der Geburtstagsfeier Johannes Ulmkes in Fröndenberg. Vor 120 Gästen übermittelte Nadiya offizielle Grüße aus Schtschors.
Und noch etwas nimmt die Ukrainerin mit zurück in ihre Heimat - oder sie lässt es, genauer gesagt, in Deutschland zurück. Nämlich ihre Angst vor Hunden.
In der ersten Gastfamilie, in der sie untergebracht war, gab es gleich zwei große Vierbeiner. Mit denen verstand sich Nadiya auf Anhieb prächtig und joggte sogar mit ihnen.
Zuhause liegt jetzt die Anschaffung eines Hundes auf der Hand. Die beiden Kinder werden sich freuen ...
1
1
2
Diesen Mitgliedern gefällt das:
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
1 Kommentar
Hans-Jürgen Köhler aus Menden (Sauerland) | 03.07.2015 | 17:21  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.