„Sprach-Bar“ des SKFM im Stadtteiltreff wird sehr gut angenommen

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Flüchtlinge und Monheimer Bürger in der „Sprach-Bar“ im Stadtteiltreff

Flüchtlinge und Einheimische können sich hier zwanglos treffen und kennenlernen


Seit Anfang des Jahres bietet der SKFM Monheim am Rhein e.V. mit der Sprach-Bar jeden Mittwoch von 17 bis 19 Uhr, im Stadtteiltreff am Ernst-Reuter-Platz 20, einen Anlaufpunkt für Flüchtlinge und Einheimische. In zwangloser Atmosphäre kann man hier Kontakte knüpfen, sich unterhalten, andere Kulturen und Sprachen kennenlernen oder sich bei Gesellschaftsspielen näher kommen. Kaffee und Kuchen sowie andere Speisen, die vom SKFM bereit gestellt werden, sorgen dafür, dass auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommt.Zurzeit wird der Stadtteiltreff allerdings umgebaut, so dass die Sprach-Bar erst ab 24. März wieder geöffnet ist.

Den Anstoß hierfür gaben ehrenamtliche Mitarbeiter und Frank Nickel, der seit einem Jahr beim SKFM tätig ist, und seine Kollegin Fatima Laarab. Sie hat marokkanische Wurzeln und ist seit sechs Monaten beim SKFM beschäftigt. Da die bisherigen wenigen Begegnungsstätten in Monheim auch noch weit verstreut sind, wurde die Idee mit allen Beteiligten initiiert, im Stadtteiltreff am Ernst-Reuter-Platz einen weiteren Treffpunkt zu installieren. Kontakte wurden zur katholischen und evangelischen Kirchengemeinde, der freien evangelischen Gemeinde, dem Verein WiM – Wir für Monheim e.V und Privatpersonen, die sich bereits im Bereich der Flüchtlingshilfe engagieren, hergestellt, um das Projekt auf eine breitere Basis zu stellen. Mit Mohamad Khalil steht zudem seit einem Monat ein arabischstämmiger Mitarbeiter des SKFM zur Verfügung, der arabisch, kurdisch und russisch spricht. Khalil kam vor 15 Jahren selbst als Flüchtling nach Monheim.

Ein Besuch im Stadtteiltreff zeigt, dass die Treffen sowohl von den Flüchtlingen als auch von den einheimischen Helfern sehr gut angenommen werden. „Bisher brauchten wir hierfür jedenfalls keine Werbung machen“, so Frank Nickel. Man habe anfangs einzelne Flüchtlingsfamilien darauf angesprochen und dann habe die Mund-zu-Mund-Information das Übrige getan. Jedenfalls trügen die Treffen dazu bei, dass Vorbehalte abgebaut würden, das Lernen der Sprache außerhalb der formalen Lernumgebung stattfinden könne und sich sogar Freundschaften bildeten. Die jeweiligen Abende werden von etwa 50 – 60 Flüchtlingen und Bürgern aus Monheim besucht.

Ein weiteres Ziel von Frank Nickel und Fatima Laarab ist es, regelmäßige Treffen von ehrenamtlichen Helfern zu organisieren, um so noch gezielter helfen bzw. vermitteln zu können. Wer sich hier noch engagieren möchte, ist herzlich eingeladen. Nähere Infos erhält man bei den beiden SKFM-Mitarbeitern unter Telefon 02173 4099285.

Weitere Informationen über den SKFM Monheim am Rhein e.V. findet man unter www.skfm-monheim.de.
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