2106 jecke Frauen - Gromoka-Damensitzung bricht alle Rekorde

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Ein farbefrohes Bild boten die über 2000 Frauen im Festzelt. Foto: Stefan Köhlen
Die Damensitzung der Gromoka hat alle Rekorde gebrochen. 2106 Frauen feierten im Festzelt auf dem Schützenplatz sechseinhalb Stunden lang bei einem Super-Programm mit Größen des Kölner und Monheimer Karnevals.

Die fünf Musiker von Brings kommen auf die Bühne, stimmen die ersten Klänge vom aktuellen Sessionshit „Polka, Polka, Polka“ an und im Festzelt auf dem Schützenplatz gibt es kein Halten mehr. Dicht gedrängt stehen die jecken Frauen vor der Bühne, tanzen auf den Stühlen, singen und klatschen begeistert mit.

Seit viereinhalb Stunden läuft die Damensitzung der Gromoka – mit Rekordbesucherzahl. Über 2000 Frauen feiern die Kölner Band – und nicht nur die. Die Stimmung ist super. Ob „Man müsste noch mal 20 sein“, „Sulang mer noch am lääve sin“ oder der „Kölsche Jung“ – es wird mitgesungen, getanzt und geklatscht.

Die Monnemer Mädcher wissen zu feiern – wie gut, dass haben sie in dem mit vielen Höhepunkten gespickten sechseinhalbstündigem Sitzungsmarathon bewiesen. Schon bei den Paveier am frühen Nachmittag stehen sie auf den Stühlen. Prinzengarde, Rheinstürmer, Marienburggarde werden begeistert gefeiert. Kasalla verbreiten mit ihren Hits „Alle Jläser huh“, „Pirate“ und „Stadt met K“ Partystimmung pur, ebenso die Klüngelköpp.

Viel zu lachen gibt es mit Knacki Deuser und „Berni-Bärchen“ (Bernd Stelter), der als Zugabe sein unverwüstliches „Ich hab drei Haare auf der Brust ich bin ein Bär“ anstimmt. Lediglich auf „Ne Hausmann“ alias Jürgen Beckers mussten die Damen verzichten. Der stand in einer Vollsperrung auf der A3. Die Lücke im Programm ist dennoch schnell gefüllt – mit tollen Zugaben der Altstadtfunken und dem Prinzenpaar, dass nochmal mit dem „Kölsche Jung“ das Festzelt rockt.

Übrigens zeigte bei der Damensitzung nicht nur der Prinz Bein in weißen Strumpfhosen. Auch das männliche Gefolge hatte – ebenso wie Lars I – extra für die Frauen Anzug- oder Ornathose gegen knallrote Boxershorts getauscht. Ein Hingucker sind auch die Damen des Elferrates, die diesmal als rockige Gänselieschen mit Punkerfrisur eingezogen sind.

Ein farbenfrohes Bild bietet sich natürlich auch in den schier endlos wirkenden Stuhlreihen. Freiheitsstatuen, Piratinnen, Putzfrauen und Minni Mäuse sitzen Reihe an Reihe mit Clowns, Cowgirls, Hexen und Polizistinnen.

Trotz des riesigen Ansturms hat beim Einlass alles vernünftig funktioniert, wie Sitzungspräsident Moritz Peters bestätigt. Dank des vorher veröffentlichten Sitzplans haben die Damen ihre Tische gut gefunden. Die Getränkeversorgung lief anfangs etwas schleppend. Bewährt hat sich die Leinwand in der Zeltmitte, so dass auch auf den hinteren Plätzen alles gesehen werden konnte. Und selbst bei den unvermeidlichen Wartezeiten vor dem Klo konnte das Programm diesmal via Bildschirm verfolgt werden.

Auch im nächsten Jahr wird es die Damensitzung in dieser Größenordnung geben, dann aber mit drei Preiskategorien. Die Kartenvorbestellungen dafür laufen bereits.
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