Recklinghausen: Entlastung am Bruchweg - Optimierte Verkehrssituation: Bahn verkürzt Schließzeiten

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Am Bahnübergang Bruchweg kommt es durch besonders schwere Güterzüge zu Schließzeiten von bis zu 15 Minuten. Grund dafür ist, dass diese Schwerlasttransporte den Bahnübergang nur mit 5 km/h überfahren dürfen. Das sorgt für lange Rückstaus in den Bruchweg und in den Kreisverkehr.

Jetzt wurden Lösungen für das Problem erarbeitet.
Die Hinweise zur Verkehrssituation kamen von Bürgern und Gewerbebetreibenden. Daraufhin haben Bürgermeister Christoph Tesche, weitere Vertreter der Stadtverwaltung und die Deutsche Bahn Lösungen erarbeitet, um die Schließzeiten und damit den Rückstau zu reduzieren und die Verkehrssituation zu entlasten.
"Uns war es wichtig, dass wir kurzfristig Möglichkeiten finden, um die Verkehrssituation rund um den Bruchweg zu verbessern und ich freue mich, dass wir mit der Deutschen Bahn zusammen Lösungen gefunden haben", sagt Tesche.

70 Prozent weniger Schwerlasttransporte

"Bei unseren gemeinsamen Gesprächen haben wir auch den Blick in die Zukunft gerichtet und über weitere Maßnahmen gesprochen, die in den nächsten Jahren umgesetzt werden und die die Verkehrssituation weiter entlasten sollen."
Die kurzfristige Maßnahme, die jetzt schon umgesetzt wurde, verbessert die Verkehrslage am Bruchweg bereits spürbar. Nach intensiven Verhandlungen mit den Eisenbahn-Verkehrsunternehmen werden seit Juli 70 Prozent der Schwerlasttransporte über andere Strecken geführt. Den Bahnübergang Bruchweg passieren seitdem nur noch fünf Schwertransporte in der Woche. Für diese Transporte hat die Deutsche Bahn das Betriebskonzept am Bahnübergang so angepasst, dass die Schließzeit auf acht bis zehn Minuten reduziert werden kann.
Darüber hinaus zieht die Deutsche Bahn den Neubau der Eisenbahnüberführung Herner Straße vor.
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