Schwelmer Lettmayer wird Vize-Weltmeister

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Vizeweltmeister: Der Schwelmer Lars Lettmayer und sein Partner Franco Sedivi. (Foto: Verein)

Zwei Aktive, zwei Räder, zwölf Stunden Zeit: Kürzlich starteten der Schwelmer Triathlet Lars Lettmayer und sein Trainingspartner Franco Sedivi vom Seditech Race Team bei der Mountainbike-Weltmeisterschaft in Penzberg am Starnberger See, erkämpften sich mit überragenden Leistungen die Silbermedaille.

Bei hochsommerlichen Temperaturen und drückender Luft galt es, die Weltmeister des Vorjahres vom Northwave Team nicht aus den Augen zulassen. „Mit unserer Taktik am Vormittag wollten wir die stärksten Gegner kontrollieren“, erklärt Lettmayer. Kein einfaches Unterfangen, schließlich zog sich der Rundkurs auf nur 4,7 Kilometern, setzte mit je 90 Höhenmetern allerdings mächtig zu. Auch Singeltrails, steile Abfahrten und giftige Anstiege machten es den Aktiven nicht leicht.

Die Konkurrenz war stark

Trotz intensiver Vorbereitung auf diese Weltmeisterschaft mit täglichem Training, konnte das Duo Lettmayer-Sedivi das Tempo der späteren neuen Weltmeister (Team VMax) nicht halten, sodass sich im Verlauf des Rennens ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Schwelmer Duo und dem Northwave Team um Platz zwei entwickelte. Lars Lettmayer als hervorragender Taktiker und Kämpfer bekannt, bestimmte das Geschehen, um die Konkurrenz, die bereits weniger als eine Minute hinter diesen beiden Teams fuhr, in Schach zu halten. Runde für Runde wechselten sich die Teamkollegen ab, sodass nur eine relativ kurze Erholungspause von etwa elf Minuten für Nahrungsaufnahme u.a. blieb. Angefeuert von zahlreichen Zuschauern am Streckenrand, von Musik, Sprechchören und Plakate versuchte Lettmayer bis zuletzt alle seine Kräfte zu mobilisieren, die letzten Reserven im Sprint aus sich heraus zu holen: Bis zur letzten Kurve vor dem Ziel hielt er sich im Windschatten eines Konkurrenten, ehe er noch einmal kraftvoll in die Pedalen trat und am Ende mit einer Radlänge Vorsprung über die Ziellinie rollte. Das ersehnte Regenbogentrikot streiften sich die verdienten Sieger über, Lettmayer und Sedivi freuten sich dennoch über den erneuten Gewinn der Vizeweltmeisterschaft.
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