Poesie

Beiträge zum Thema Poesie

Kultur
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Hände, die einen Stern bilden, schenken Frieden
Lichterstern

Lichterstern Fünf Hände bilden einen Stern, lassen ein Licht durchscheinen. Fünf Hände würden von Herzen gern die Menschen in Gedanken vereinen. Diese Menschen versuchen gemeinsam ein Licht zu bringen in das Dunkel der Welt. Damit kein Einziger allein und einsam die Tage seines Lebens, die Stunden zählt. Viele dieser kleinen Flammen durchbrechen die Dunkelheit jeder Nacht. Vereint zu einem Licht sie leuchten zusammen entfalten gemeinsam ihre Kraft. Jedes kleine Licht steht...

  • Schwelm
  • 27.11.20
Kultur
Foto: Apostolat Zeitschriften der Steyler Missionare

Wir brauchen dieses Lichtzeichen, um nicht die Hoffnung zu verlieren!
Licht der Hoffnung

Licht der Hoffnung Zünd im Advent ein Licht im Fenster an, dass alle Welt es sehen kann. Ein Licht der Hoffnung für den Frieden, das für Alle leuchten soll auf der Erde. Ein sanftes Lichtzeichen für die Liebe in der Welt, die allein wichtig ist und zählt. Ein Licht für den Glauben, das Jeden soll erreichen und für das Miteinander setzt ein Zeichen. Ein Licht als Wegweiser in der Nacht: „Gottes Liebe über uns wacht!“

  • Schwelm
  • 23.11.20
Kultur

Er sitzt überall und nirgends - der Schmerz!
Schmerz, lass nach!

Schmerz lass nach! Schmerz in mancherlei Gestalt sich ins Gedächtnis vieler Menschen krallt. Mal bohrend, ziehend, brennend, kalt oder taub, mal krampfend, kreischend, leis oder laut. Er ist ungefragt da, gibt keine Ruh, zerschneidet den Tag und mich dazu. Jeden Tag kommt er wie ein lästiger Besuch, lässt sich durch nichts abhalten, auch wenn ich ihn verfluch, lächelt mir höhnisch ins Gesicht - er ist der Sieger, daran zweifel ich nicht. Weglaufen geht nicht, ich hab es...

  • Schwelm
  • 20.11.20
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Kultur
Foto: Karina Böthel

Wie oft fehlt gerade diese Minute der Ruhe!
Innehalten

Innehalten Alt das Gemäuer, verwittert der Stein, offen lädt uns das Kirchenportal ein mit dem Flügelschlag einer weißen Taube in das Innere der kleinen Kirche einzutauchen. Das ganze Kirchlein bis hoch unter dem Dach versteckt sich hinter dem rot glühenden Blatt des wilden Weins. Lebendig geschmückt es das Auge des Betrachters entzückt. Hinter der Tür scheint sanft ein Licht, im Dunkel der Kirche es zu ihm spricht: „Tritt ein, lade deine Sorgen ab, lass hier alle schwere...

  • Schwelm
  • 22.10.20
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Kultur
Foto: Karina Böthel

Es braucht oft besonderen Mut das Leben zu leben!
Hab Mut!

Hab Mut! Hab Mut, die Erde ist schön, auch wenn dann und wann man vor lauter Stolpersteinen dies nicht erkennen kann. Jeder geknickte Grashalm richtet sich wieder auf, manche Blüte wird im Sturm sehr zerzaust. Doch die Erde ist schön, schau nur richtig hin: selbst in der Nacht das Dunkel durchdringt ein Lichtschimmer von Mond und Sternen über viele Jahre aus weiter Ferne. Da mag es nebelig sein oder trüb, im Sommer glühend heiß oder stürmisch im Herbst, ein Lichtstrahl im...

  • Schwelm
  • 19.10.20
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Kultur

Durch diese Fenster kann man das Wesen jedes Menschen erkennen!
Fenster der Seele

Fenster der Seele Augen sind Fenster für deine Seele, oft sie von deinen Gefühlen erzählen, von deinem Befinden in diesem Augenblick, wenn ich hinein schaue ganz tief. Ich sehe Freude, ich sehe Schmerz, die Augen spiegeln wider Seele und Herz. Ich erlebe dein Wachsen und Werden als kleiner Mensch, bin stolz auf die Entwicklung, sehe ganz schnell die Gefühle sich wandeln in deinen Augen, vom kindlichen Erwachen und gläubigen Staunen hinüber zu Trotz, Zorn und Wut, wenn etwas...

  • Schwelm
  • 13.10.20
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Kultur

Schaut sie euch an - nicht nur der Fingerabdruck ist einmalig!
Sprechende Hände

Sprechende Hände Es sind die Hände, die mir erzählen, wie sehr das Leben sie kann quälen: Faltig, erschöpft, mit Altersflecken möchten sie sich gern verstecken. Hände, die rissig von schwerem Tun auch im Alter sich bewegen, können nicht ruh’n. Breit wie Schaufeln, verhornt und rau, berichten sie von harter Arbeit im Freien und auf dem Bau. Mit Erde in den Rillen und unter den Nägeln - Gärtnerhände pflanzen und pflegen Baum und Strauch in Wald und Feld, bis jedes Fleckchen...

  • Schwelm
  • 11.10.20
Kultur

Einzeln mag Manches unauffällig klein sein, mit vielen gleichen eine Macht.
Nur ein Blatt

Nur ein Blatt Mt Brüdern und Schwestern, millionenfach bin ich die grüne Lunge dieser Stadt. Durch mich wird Sauerstoff geschickt in die Atmosphäre, die uns umgibt. Ohne mich es kein Leben , keine Zukunft hat. Deshalb bin ich wichtig, ich kleines Blatt! Im Frühjahr als Knospe, wenn ich erwach bring ich Leben, schenke Hoffnung - nur ein Blatt. Im Sommerwind fächle ich Luft euch zu, im Rauschen der Blätter sprech ich dazu. Als letztes fall ich im Herbst hinab, ohne mich ist...

  • Schwelm
  • 06.10.20
Kultur
astronomische Uhr Straßburger Münster

Wir vergessen sie so oft - die Zeit für uns selbst!
Eigene Zeit

Eigene Zeit Nimm dir deine eigene Zeit, Zeit, die dir gehört ganz allein! Am Morgen, damit du überlegen kannst, wie du den Tag gestaltest mit neuem Glanz. Am Mittag, um daran zu denken, wieviel Zeit du anderen Menschen kannst schenken. Am Abend um zu reflektieren, ob Zeit du hattest um zu spüren die Stille, die Ruhe, die dich umgibt, wenn du des Alltags Lärm nicht hören willst. Ganz bei sich, den eigenen Gedanken sein, kann so fruchtbar wie emsiges Werkeln sein. Die Stille...

  • Schwelm
  • 03.10.20
Kultur
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Machen wir uns nicht oft viel zu viel Sorgen?
Sorgen

Sorgen Sorgen, und das sag ich ganz allgemein, können manchmal absolut überflüssig sein. Wenn ich mich hin und her dreh in der Nacht und grübelnd liege Stunden lang wach, wenn Zukunftssorgen mich drohend plagen und mich vor möglichen Gefahren warnen, wenn das monatliche Budget zu knapp schon lang vor dem 30. sich aufgelöst hat, wenn die Zeitungen von Krieg und Hass überquellen und sich zu wenig Menschen dagegen stellen, wenn der Himmel dunkel ohne Sternenlicht scheint, und ich...

  • Schwelm
  • 28.09.20
Kultur
Foto: K.Böthel

So schön wäre es, wenn vielleicht....
Vielleicht

Vielleicht Guten Morgen, erzähle mir von deinen Träumen heute Nacht, vielleicht werden sie tatsächlich einmal wahr? Vielleicht…. Komm her, flüstere mir ganz leis deine Wünsche in mein Ohr. Wer weiß? vielleicht erfülle ich sie dir, vielleicht…. Vertrau mir deine Sorgen und Ängste an, ob ich etwas daran ändern kann? Vielleicht…. So vieles, was uns bedrückt oder freut, sich wandelt, wenn man es mit einem Anderen teilt. Und manchmal, selten, auch ein Wunder geschehen...

  • Schwelm
  • 16.09.20
Kultur

Anfang und Ende, manchmal nicht eindeutig
Alpha & Omega

Alpha & Omega Werden und Vergehen Mein erster Tag begann in der Stunde, in der ich geboren wurd, beenden werd ich den Lauf, wenn ich sterben muss. Dazwischen liegt das Leben, unendlich reich an Tälern und Höhen, die wir manchmal allein, oft mit vertrauten Menschen gehen. Wir werden geboren aus der Liebe heraus, die uns in der Kindheit umgibt, schenkt ein Zuhaus und entlässt uns als junge Menschen hinein in die Welt, die vielfältig sich öffnet, uns durch Erfahrung...

  • Schwelm
  • 12.09.20
Kultur

Sie faszinieren jedes Jahr auf's Neue und lassen die Welt bunt erscheinen...
Herbstfarben

Herbstfarben Dunkelgrün die Hecke, mit Tropfen benetzt, der Regen den Staub des glühenden Sommers abwäscht. Bunte Blätter von den Bäumen segeln, Spinnen fleissig am Altweibersommer weben. Vögel in Formation nach Süden fliegen, kluge Tiere in’s Winterquartier ziehen. Pflaumen, Äpfel, Hagebutten, Kinder Kastanien und Eicheln suchen. Der Wald leuchtet in farbig bunten Flammen, Eichhörnchen fleissig Nüsse sammeln. Es ist Herbst, der Sommer fast vorbei, in Feuerfarben blüht die...

  • Schwelm
  • 11.09.20
Kultur
2 Bilder

Immer wiederkehrende Quälerei - man lernt einfach nicht dazu!
Diät!

Diät! Oje! es ist schon wieder soweit: der Reißverschluss klemmt, die Hose kneift, das Bäuchlein wölbt sich sichtbar vor - das gute Essen war ein echtes Eigentor! Zwar ist die Haut sanft glänzend glatt, alle Falten ich unterfüttert hatt’, doch träg und schwer ist mein Body jetzt, da hilft nur eins: eine strenge Diät! Zunächst geht’s in die Muckibude um’s Eck, dort wird das Gewebe straff, der Speck schmilzt weg. In breiten Strömen fliesst der Schweiß- zu jeder unmöglichen...

  • Schwelm
  • 01.09.20
Kultur

Wer kennt sie nicht, diese kleinen Ungeheuer?
Fette Beute

Fette Beute! An der Wand die dicke Spinne betrachtet voller Freud und Wonne ihre fette Beute, die gefangen zwischen ihren Beinen hängen. Spinnenbeine, lang und dünn hängen in der Ecke drin. Zwischen ihren Vorderbeinchen zappeln Fliegen - arme Kleinchen -, die der Spinne zur Nahrung dienen als leckere Speise, statt zu fliegen. Still vergnügt mampft diese Alte ihre Beute, die hinterhältig sie umgarnt mit einem Netz. Das war wirklich nicht sehr nett! Nach dem Schmaus kugelt...

  • Schwelm
  • 30.08.20
Kultur
Kurpark Bad Westernkotten

Träume,die sich für jeden über kurz oder lang erfüllen werden!
Adieu, Arbeitswelt!

Adieu, Arbeitswelt! Ein Mann, eine Frau, hat sich Jahrzehnte lang geplagt, geschuftet rund um die Uhr und nie gefragt, ob irgendwer es bemerkt oder gar sieht, wieviel sie arbeitet, wieviel er sich müht? Jetzt wird die Uhr angehalten, der Zeiger rennt nicht mehr, alles geht langsamer und gemütlich daher. In der frühen Morgenstund, dreht sich jeder Rentner noch einmal herum und geniesst das Bett, die Gelassenheit - Kaffee und Zeitung ihn Stunden lang erfreut. Die Ruhe ihn/sie...

  • Schwelm
  • 26.08.20
Kultur
Kurpark Bad Westernkotten

So lange darauf gewartet und endlich erreicht!
Endlich! Rentnerin!

Endlich! Rentnerin! Hurra! Du bist endlich Rentnerin! Kein Arbeitgeber weiter kann Dir den schönen Tag vermiesen mit endlos langen Wechseldiensten. Brauchst nicht mehr rennen, eilen, hasten, statt Frühstückspause unfreiwillig fasten, kein Töpfchen schieben, mit Spritzen pieken, schwer heben, dass die Muskeln quieken, Fieber und Blutdruck kontrollieren, genervt sich 1000 Beschwerden anhören. Frühmorgens den Schlaf aus den Augen reiben, mittags müde Füße weiter...

  • Schwelm
  • 23.08.20
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Kultur

Mit dem Gedächtnis ein Kreuz es ist, weil vollgestopft man viel vergisst!
Gedächtnissieb

Gedächtnissieb Ich plage mich, das geb ich zu, mit dem Gedächtnis, das manchmal oder nie preisgibt, was ich ihm anvertraut und vieles mir ganz einfach klaut! Wie in ’nem Sieb mit dicken Löchern verschwindet vieles, noch und nöcher! Des Abends, es ist schon ein Graus, - kaum ist das letzte Lichtlein aus - kommen wichtige Gedanken angeschlichen, welche ich tagsüber nicht zu fassen kriege. Doch im Dunkeln fehlt die Brille, fehlt der Stift, die Beine schlafen, aufstehen geht...

  • Schwelm
  • 21.08.20
Kultur

Wenn des Guten zuviel ist....
Heiß!

Heiß! Der Schweiß heut ohne Ende rinnt über den Kopf, die Nase und die Stirn. Erreicht er dann den Nacken muss durch das Kitzeln ich gleich lachen. Es laufen dicke Tropfen übern Rücken in die Hosen, auch der Bauch fühlt sich nass an - wer hält für mich die Sonne an? Langsam ist’s genug ich fluch, wünsch vom Himmel mir ’nen Guss. Erfrischend kalt darf’s runter fliessen, von mir aus wie aus Kübeln giessen. Die Sonne liegt wie glühend Blei auf der Erde, die verbrennt...

  • Schwelm
  • 08.08.20
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Kultur
Schnappschuss auf dem Friedhofvon Salzburg

Ein Augenblick, der tief bewegte
Friedvolles Bild

Bild der Ruhe Ein alter Mann auf dem Friedhof sitzt, hier allein er die Nähe seiner Lieben spürt. Den einfachen Stuhl an einen Grabstein gelehnt, friedlich die Ruhe ihn umhüllt. Ein Kirchlein schützt bei Tag und Nacht, mit seinen Heiligen es über den Gräbern wacht. Zwischen Blumen und Lichtern in Gedanken tief versunken, verliert sich der Mann in Erinnerungen: Er betrachtet ein Bild, liest den Toten halblaut vor, fühlt sich verbunden, lebendig wie selten zuvor. Und ich spüre...

  • Schwelm
  • 04.08.20
Kultur
3 Bilder

Jeder Garten, egal wie klein, vermittelt diese Glücksgefühle!
Sommerregen

Sommerregen Des Nachts sanft strömender Sommerregen benetzt die Blumen, tränkt die Erde. Alle Blumen in meinem bunten Garten seit Wochen auf erlösende Wassertropfen warten. Einzelne Regentropfen rinnen über Blätter und Stängel bevor sie versickern. Sehnsüchtig wendet sich jedes Blütengesicht der Sonne zu, belebt und erfrischt. Bienen, Wespen, dicke Hummeln sich überall auf den Blumen tummeln. Vögel tanzen in der Luft - alles ist erfüllt vom süßen Duft der Rosen, des...

  • Schwelm
  • 02.08.20
Kultur

Alltag mit meinen Enkeln - immer wieder fröhlich und abwechslungsreich!
Kleiner Schelm

Kleiner Schelm! Ein kleiner Schelm verschmitzt hier lacht, das Spiel ihm sichtlich Freude macht. Hinter großen Blumen gut versteckt er mit leisem Lachen die Oma neckt. Diese weiß, dass der Bub nicht gar so weit, sie geht durch den Garten einmal im Kreis und wundert sich, als die Sonnenblume mit ihr spricht: „Oma, du findest mich sicher nicht!“ Die Oma guckt und ruft empört: „Ich seh ein Bein, das ganz rasiert mitten in der Erde steckt. Ich hol die Schaufel, mach das...

  • Schwelm
  • 01.08.20
Kultur
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es muss doch mal gesagt werden!
Frauenpower

Frauenpower Jahrhunderte lang waren die Frauen verbannt mit den 3 K’s, das ist bekannt. Um Kirche, Kinder und Küche drehte sich alles, dazu um den Garten besten Falles. Und brach eine Frau aus, ging arbeiten gar, musste sie demütig bitten um des Ehemanns „Ja“. Ansonsten zeigten ringsum alle mit den Fingern empört auf diese Aufmüpfige, die sich emanzipiert! Das ist vorbei, Gott sei’s gedankt, wir Frauen sind selbständig, auch hier auf dem Land. Und wenn wir die 3 K’s...

  • Schwelm
  • 01.08.20
Kultur

Gesellschaftlich sehr relevant ist dies eine sehr persönliche Meinung!
Kirche, hier und heute

Kirche, hier und heute Kirche, hier und heute, ist nicht allein der katholische oder evangelische Verein, das Gotteshaus, das meistens leer, das Fußvolk, das auch nicht weiss mehr. Kirche, das bin ich in meinem Glauben an Gott, dem Herrn, dem ich will folgen, wohin ER auch führt, wo Sein Weg hingeht - da leuchtet Sein Licht auf meinem Weg! Kirche, das ist, wo ich mich geborgen fühle, wenn ich das Ewige Licht brennen sehe. Ich weiß, dass Gottes Liebe es ist, welche mich überall...

  • Schwelm
  • 28.07.20
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