Poesie

Beiträge zum Thema Poesie

Kultur

Weihnachten
Weihnachtswunsch

Weihnachtswunsch Ochs und Esel im Stall wärmen das Kind, das für uns all kam in der heiligen Nacht auf die Welt und hat gebracht die frohe Botschaft für jedermann, die voller Liebe zum Nächsten Frieden schenken kann! Und so stell ich auch dieses Jahr wieder meine Krippe auf, vertraue im Herzen ganz fest darauf, dass der Segen des Kindes es irgendwann einmal schafft, allen Menschen den Frieden zu bringen in dunkler Nacht!

  • Schwelm
  • 09.12.19
Kultur

Advent
Vorweihnachtsfreude

Vorweihnachtsfreude Vorweihnachtsfreude schleicht sich in meinen Alltag ein mit Lichterketten, Kerzenschein, mit eiligen Einkäufen, Geschenkpapier, verstohlenes Wegräumen, Weihnachtskarten und mehr. Jetzt geht es ans Plätzchen backen, Christstollen kneten, Tannenduft begleitet mich auf vielen Wegen. Ein Christbaum muss her und mit ihm neuer Schmuck - der alte ist nicht mehr gut genug! Und zuletzt wird die Krippe aufgestellt, an Weihnachten sie niemals fehlt. Und ich...

  • Schwelm
  • 01.12.19
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Kultur

Nachdenklich
eigene Gedanken zum Hospiz

eigene Gedanken zum Hospiz Müde Augen, eine kraftlose Hand, schwere Atemzüge, graue Haut, ein paar Worte geflüstert, leiser Hauch. Eingesunken die Brust, die Beine dünn verborgen, dieser Mensch erwartet den Morgen - wahrscheinlich umsonst, vergebens, denn mit der Dämmerung erlischt sein Leben. Wir warten gemeinsam auf den Augenblick, der ihn an den Beginn des Seins führt zurück. Ich halte seine Hand, vorsichtig, sanft, er spürt, dass er nicht alleine ist auf seinem letzten...

  • Schwelm
  • 26.11.19
Kultur

Nachdenklich
Hospizgedanke

Hospizgedanke Hospiz bedeutet keine gewöhnliche Arbeit - sie geht in die Tiefe. Hospiz ist Begleitung, ganz nah an der Liebe. Hospiz ist auch Demut, sie nimmt die Angst vor dem Tod, der Jeden jederzeit ereilen kann. Hospiz fordert Ruhe und Gelassenheit, ein gutes Wort, manchmal auch Zärtlichkeit in der Berührung von Hand und Stirn, viele Minuten, ja Stunden, die man an des Kranken Seite verbringt. Der sterbende Mensch ist kein Abfallprodukt, der abgeschoben und einsam...

  • Schwelm
  • 24.11.19
Kultur
St. Nicolay, Lippstadt

Glaube
Marienverehrung

Marienverehrung Im Dunkel der Kirche unzählige Kerzen schimmern, verbreiten ihr sanftes Licht. Jede einzelne will die Gottesmutter erinnern an ein leise geflüstertes Gebet. Viele Bitten steigen in des Himmels Höhen, kein Ohr kann sie hören, kein Auge sie sehen. Das Bildnis der Gottesmutter lächelt und schweigt dazu - der Gläubige spürt den Trost, findet innere Ruh und weiß sich von des Himmels Mächten geborgen unter dem Schutz des Mantels gestern, heute und morgen. Die Mutter...

  • Schwelm
  • 17.11.19
Kultur

Trauer
Nur Du!

Nur Du! Ich betrachte dein Bild, du lachst mich an mit blitzenden Augen wie an jenemTag, als dein Lachen, herzhaft tönend voller Lebensfreude, den Garten erfüllte - so klingt es in meinen Ohren bis heute! Ich habe noch immer deine Stimme im Ohr, so wie du mir morgens gelesen aus der Zeitung vor. Manchmal höre ich dein Lachen, es verweht im Wind - ich schaue mich um und seh keinen, den ich kenn. Ich lese mit Wehmut deine alten Briefe, aus ihnen spricht deine tiefe Liebe. Und...

  • Schwelm
  • 10.11.19
Kultur

Trauer
Du fehlst!

Du fehlst Du fehlst an meiner Seite, bist nur im Herzen nah. Nach deiner Hand ich greife: Du bist einfach nicht mehr da! Mein Ohr hört nicht dein Atmen leise in der Nacht, mein Auge sieht kein Lächeln erhellen jeden Tag. Ich liebte deine Zärtlichkeit und kann es doch nicht glauben, vorbei ist all die glückliche Zeit - was konnte sie uns rauben? Du bist nicht mehr da, das ist für mich so schwer. Der Alltag alleine ist so kalt und leer. Ich brauch dich an meiner Seite als...

  • Schwelm
  • 10.11.19
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Kultur

Alltagsgeschichten
Die zerrissene Hose

Die zerrissene Hose Ein Junge frisch, fromm, fröhlich, frei, stieg auf einen Baum. Er dachte sich nichts dabei. Er kletterte hoch von Ast zu Ast, damit er von oben bessere Aussicht hatt’. Ganz oben im Baum, von der Erde weit entfernt, genoss er die Weite, versteckt zwischen dem Blattwerk und glaubte, dass der Weg zurück, genau so einfach ginge Stück für Stück. Doch der Baum hielt ihn fest, die Äste zerrten an seiner Kleidung, an Armen und Beinen, bis schließlich er sprang aus...

  • Schwelm
  • 05.11.19
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Kultur

Natur
Wolkenspiel

Wolkenspiel Oft beobachte ich am Himmel das Wolkenspiel, weil es mich täglich von neuem fasziniert. Wenn ich den Himmel seh glänzend blau blitzen, die Himmelsschreiber zahlreich darüber flitzen, wenn die Schäfchenwolken wollig weiß vorüber ziehen, Schlieren streifig den Himmel verzieren, wenn die Wolken von hell in dunkelgrau wechseln, Regen ankünden, sich dräuend da oben drängeln, wenn ab und zu ein Sonnenstrahl dringt durch die Wolkenschicht, erhellt ein Tal, dann werd ich...

  • Schwelm
  • 04.11.19
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Kultur

Wünsche
Das Füllhorn

Das Füllhorn Geheimnisvoll glänzend, winzig klein, möchte ich in dieses Füllhorn schauen hinein. Was birgt es in seiner Tiefe, was könnte darin sein? Eine Handvoll Glück und Sonnenschein? Glitzernd gewürfelte bunte Farben, Düfte, die verzaubern und zuvor gehört haben den Blumen, die mit ihrer Pracht jeden Garten zu einem Kleinod gemacht? Oder stecken in diesem Füllhorn die Träume, die mich besuchen, wenn die Nacht füllt die Räume und ich mich sehne nach der Weite der...

  • Schwelm
  • 03.11.19
Kultur
Foto von Leonhard Hofstetter, Pelz&Design Rötz

Natur
Die Waschbärenmütze

Die Waschbärenmütze „Es war einmal“, einst jede Geschichte so begann: ein kleiner frecher Waschbärenmann. Nacht für Nacht er heimlich in den Garten schlich, wo an den Maisstängeln er bediente sich. Boris der Waschbär fraß sich rund, er fraß sich dick, der Garten war sein lecker gedeckter Tisch! Mit flinken Pfoten holte er vom Stängel die dicken Maiskolben, dieser Bengel! Zur Regentonne ging es fix, die Körner mussten sauber sein, da kannte er nix! Genüsslich fraß er seine...

  • Schwelm
  • 27.10.19
Kultur

Natur
Die kleine Raupe Nimmersatt

Die kleine Raupe Nimmersatt Die kleine Raupe Nimmersatt sich durch unsere Buchsbaumhecke gefressen hat. Mittlerweile als Zünsler bekannt kommt sie von weither aus fernem Land. Ob sie gelaufen ist die Riesenstrecke - nur zu dem einen hinterhältigen Zwecke - bei uns alle Hecken sich einzuverleiben? Wer weiß es, wer kann es uns beschreiben? Oder ist sie mit einem Flugzeug geflogen, ist gesprungen aus den Lüften ganz oben und gelandet in einer Buchsbaumhecke? Sie frisst und frisst...

  • Schwelm
  • 25.10.19
Kultur

Natur
Herbstwind

Herbstwind Die Blätter fliegen hoch hinaus, sie wirbeln durch die Lüfte. Der Wind bläst sie vor jedes Haus und pflückt sie von den Ästen. Die Bäume schütteln sich und biegen die Zweige heftig hin und her. Die Blätter fallen und bald liegen sie dicht gedrängt wohl auf der Erd. Dort tanzen sie noch eine Weile anmutig schwebend durch den Herbst. Bunt gemustert rascheln viele trockene Blätter auf und ab. Doch liegen sie erstmal in Bergen zusammen gefegt am...

  • Schwelm
  • 20.10.19
Kultur

Gefühle
Gefühle

Gefühle Ich lese eine Geschichte und befinde mich mitten darin, ich betrachte ein Bild, erfühle den Sinn und spüre Freude, Trauer oder Schmerz, jedes einzelne berührt mein Herz. Ich höre manche Worte, Sätze, erkenne keinen Zusammenhang, ich sehe eine Situation, die ich nicht verstehen kann und weiß, jetzt brauch ich einen klaren Verstand, der das Geschehen zusammen fügt, es mir erklären kann. Doch Vorsicht, Verstand und Geist alleine nicht vermögen, das große Ganze...

  • Schwelm
  • 16.10.19
  •  1
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Kultur

Träume
Seifenblasen

Seifenblasen Bunt schillernd, federleicht schweben sie unerreicht für kleine Hände in die Höh - umsonst versuchen Kinder zu fangen sie. Seifenblasen für alle Kleinen sichtbar gewordene farbige Träume. Sie lassen sich nicht fangen, sind zart, durchsichtig, fein, kugelrund, eckig, groß oder klein. Sie fliegen durch die Lüfte, durch Zeit und Raum, sekundenschnell, wie in einem glücklichen Traum. Sie hinterlassen frohe Augen, die so gerne kleine Wunder schauen, sind seit...

  • Schwelm
  • 09.10.19
Kultur

Natur
Muttertagsröschen

Muttertagsröschen Am Eingang seitwärts in meinem Garten steht ein Rosenbusch, der wunderbar erblüht: winzig kleine Blüten, zu Hunderten rosa duftend erfreuen sie jeden, der vorbei hastend stehen bleibt und staunend dies Wunder erblickt: jede einzelne Rose den Betrachter entzückt. Der Busch ist bescheiden, nicht wie die große Schwester er verlangt ständige Pflege und Aufmerksamkeit. Ein bißchen Dünger, ab und zu ein Schnitt - er dankt es mit vielen Knospen bis in den späten...

  • Schwelm
  • 08.10.19
Kultur

Gefühle
Lachen

Lachen Lachen fängt mit einem Lächeln an, lächeln jedes Baby als erstes kann. Lachen, herzhaft, geradeaus fröhlich schallt, manchmal recht laut. Lachen steckt an, spiegelt sich wider im Gesicht des Gegenüber. Wenn das Lachen um sich greift, es viele Menschen mit sich reisst. Tränen kullern über manche Backe - dann, ja dann haben sie gemeinsam eine Macke! Lachen und lächeln, schmunzeln und grinsen, mit allem kann man nur gewinnen. Nur eines darf man wirklich...

  • Schwelm
  • 03.10.19
Kultur
mikroskop. Dünnschliff eines Minerals
von Wilfried Latz, Anröchte

Träume
Schwester Sonne, Bruder Mond

Schwester Sonne, Bruder Mond Schwester Sonne, Bruder Mond, gemeinsam ihr am Himmel thront und schaut auf die Menschheit still hinab, gebt auf jeden einzelnen täglich acht. Unzählige Sterne am Firmament, dicht an dicht, kreisen im Weltall, schicken ihr Licht hinunter auf die Erde. Und unerforscht wölbt sich über allem der Himmel, geheimnisvoll. Ich schaue hinauf, geniesse der Sonne Strahlen, die Wärme schenken, auf der Erde Muster malen, träume von der Ferne und bin doch dankbar...

  • Schwelm
  • 29.09.19
Kultur

Nachdenklich
Woher kommst du?

Woher kommst du? Nur weil du anders aussiehst als ich - dabei bin ich in der Fremde genau so fremd sicherlich. Du hast schwarze Haare, ich bin blond, du hast dunkle Haut, ich bin hell und rot bei Sonnenbrand. Du sprichst eine andere Sprache, doch dein Lächeln ist für mich genau so verständlich wie meines für dich! Lass uns einander helfen zu verstehen, dann wird es nicht mehr so viel Feindschaften geben! Woher kommst du? Das ist müßig zu fragen, wir alle immer nur eines in...

  • Schwelm
  • 21.09.19
Kultur

Besinnlich
Letzte Tage

Letzte Tage Die Blätter des Baumes rauschen bei Tag und bei Nacht und ich höre, wie er leise zu mir sagt: Solange noch ein Blatt im Winde weht, solange sich ein Ästchen nur bewegt, solange ich einem Vogel Schutz und Nahrung geb, solange werde ich sein, weil ich leb! Und auch wenn du im Bette liegst, nicht sprechen kannst, keinen Finger mehr rührst, du kannst mich hören mit deiner Seele und meine Botschaft klar verstehen: Du lebst, bist hier, bist ganz im Jetzt, hörst meinem...

  • Schwelm
  • 18.09.19
Kultur

Gefühle
Tränen

Tränen Tränen vor Freude kommen direkt vom Herzen. Tränen zeugen oft auch von Schmerzen, Tränen werden aus Trauer geweint, viele Menschen sind dabei oft vereint. Tränen aus Wut oder Zorn werden umsonst vergossen - sie sind es nicht wert, man sollte sie vergessen und sich bemühen, zur Gelassenheit zurück zu finden, statt weiter böse Gefühle zu bündeln. Tränen kennen auch Pflanze und Tier, bei Elefanten aus dem Auge sie rinnen hier und erzählen von Trauer und...

  • Schwelm
  • 15.09.19
Kultur
Letzter Tag im Kindergarten St. Marien 1951

Kindheit
Klassentreffen

Klassentreffen Ist es wirklich so lang her, dass wir gemacht uns auf den Weg zur Schule hin, i-Dötzchen genannt, mit bangem Herzen an der Mutter Hand? Zahnlücken verziert, den Ranzen auf dem Rücken, mit Schiefertafel und Griffel, die Rattenschwänzchen wippten, so marschierten wir tapfer das 1. Mal auf dem Schulweg und noch viele tausend Mal danach. Wir waren die letzten Kinder des Krieges, sahen die Trümmer, lernten ohne eigenes Klassenzimmer auf dem Dachboden und...

  • Schwelm
  • 13.09.19
Kultur
Abenddämmerung
von André Kando

Nachdenklich
Zeit zu gehen?

Zeit zu gehen? „Wann ist die Zeit zu gehen?“ frag ich mich. Wenn das Licht verblasst, alle Kraft langsam erlischt? Wenn das Ohr nicht mehr zuhört, jeder Laut von außen nur noch stört? Wenn der Geist nicht mehr will, das Gedächtnis voller Löcher bleibt und die Gegenwart der Vergangenheit weicht? Ist dann die Zeit des Abschieds nahe? Wenn alle Bande zu lieben Menschen nicht mehr da, wenn Einsamkeit quält, keine zärtliche Hand mehr fühlbar, wenn nur noch Ungeduld und Stress mich...

  • Schwelm
  • 30.08.19
Kultur

Kindheit
Bis zur Sonne hinauf

Bis zur Sonne hinauf Hoch, höher, zur Sonne hinauf! Ich möchte nah sein bei ihrem Lauf. Ja, lass mich schaukeln und fliegen so wild, bis ich berühren kann ein Wolkenkind und mit ihm spielen und es necken, will es jagen, mich dahinter verstecken. So jauchzt der Bub, fröhlich und ausgelassen, die kleinen Hände gleichzeitig fest die Ketten umfassen. Der Junge lacht und lebt diesen Augenblick, kennt keine Zukunft, schaut nicht zurück, geniesst das Gefühl des Fliegens, der...

  • Schwelm
  • 18.08.19
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