Schwerte: FBG bildet Schüler zu Buddies aus

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Projektkursschüler des Schwerter Friedrich-Bährens-Gymnasiums durchliefen kürzlich eine ganztägige Fortbildung. Sie wurden zu Buddies ausgebildet. (Foto: FBG)
Der Übergang von der Grundschule auf die weiterführende Schule ist für viele Schülerinnen und Schüler ein einschneidendes Erlebnis. Doch die „Neuanfänger“ sind nicht alleine: Ihnen zur Seite stehen sog. „Buddies“ der 11. Jahrgangsstufe. „Buddy“ kommt aus dem Amerikanischen und bedeutet „guter Freund“, „Kumpel“ - so steht es im Wörterbuch. Am Friedrich-Bährens-Gymnasium (FBG) bezeichnet dieser Begriff Oberstufenschüler der Qualifikationsphase, die Unterstufenschüler betreuen. Die Pädagogikschüler besuchen ihre Patenklassen im Unterricht und in den Pausen, sind Ansprechpartner bei kleinen Problemen, begleiten sie auf Wandertagen und Klassen- oder Sportfesten. Auch führen sie eigene Events durch, die das Teamwork innerhalb der Klassenstufe stärken.

Die Anbindung dieser Aufgabe an einen Projektkurs hat verschiedene Vorteile: Zum einen werden die Oberstufenschüler speziell für ihre Aufgabe ausgebildet und kooperieren eng mit den Lehrern und der Sonderpädagogin. Zum anderen ist das Engagement der Paten nicht mehr rein ehrenamtlich, sondern in ihrem Stundenplan integriert und wird als „besondere Lernleistung“ auch schulisch honoriert. Somit ergibt sich für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 eine Kontinuität in ihrer Betreuung.

Da Helfen gelernt sein will, durchliefen die Projektkursschüler kürzlich eine ganztägige Fortbildung. Bildungsreferentin Angela Scheller von der KSJ (Katholische Studierende Jugend) arbeitete mit den Jugendlichen engagiert an der Vermittlung von Selbst-, Sozial- sowie pädagogischer Handlungskompetenz für die Begleitung der jungen Schülerinnen und Schüler. Der Verband macht Angebote für Kinder und Jugendliche. Sein Motto lautet: Jugend leitet Jugend! Dies zeigte sich auch im Ausbildungskurs für die Patenschulung.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzten sich mit der eigenen Motivation auseinander und lernten anhand praktischer Übungen unterschiedliche Methoden für diese Arbeit kennen. „In diesem Seminar konnten wir viele Praxisübungen ausprobieren und bewerten, ob und wie die Spiele für die Arbeit mit Kindern geeignet sind“, betont der Oberstufenschüler Tizian Brink. Den Schülerinnen und Schülern hat dieser Tag nicht nur Spaß gemacht, sondern auch wichtiges Feedback und Hintergrundinformationen für ihr Engagement gegeben.
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