Schwerte: Winterlinde im Pjatigorsk-Park gepflanzt

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Alljährlich finden bundesweit von den rund 400 Orts- und Kreisverbänden der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald symbolische Baumpflanzungen statt, um damit die Öffentlichkeit auf die Bedeutung der Bäume für das Stadtklima, das Landschaftsbild und den Naturhaushalt aufmerksam zu machen. (Foto: Stadt Schwerte)
Mit der Pflanzung einer Winterlinde – Baum des Jahres 2016, am 25. April 2016, im Pjatigorsk-Park in Schwerte, stellte der NRW-Landesverband der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) die Wohlfahrtswirkungen der Bäume und des Waldes in den Fokus seiner Auftaktaktion zum „Tag des Baumes“.

Schwertes Bürgermeister Heinrich Böckelühr verwies bei der Pflanzung auf die kulturelle Bedeutung der heimischen Linde und die Bedeutung der grünen Infrastruktur für das Klima unserer Städte: „Schon den Germanen galt die Linde als heiliger Baum und im frühen Mittelalter besaß jedes Dorf als Mittelpunkt eine Linde für Versammlungen, Feste oder Trauungen. Sie war Rechtsbaum und auf Hügeln gepflanzt galt sie als weit sichtbarer Freiheitsbaum. In unseren heutigen Städten sind Linden unverzichtbarer Bestandteil für eine bessere Lebensqualität, denn ob als Einzel- oder Alleebaum, sie helfen die Feinstaub- und Lärmbelastung zu reduzieren, Temperaturextreme zu mildern und die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen“.

Böckelühr verwies zugleich auf die klimatische Bedeutung der waldreichen Umgebung Schwertes, denn die Temperaturunterschiede zwischen Wald und Stadt bewirken einen ständigen Luftaustausch. Gleichzeitig filtern die Blattorgane Staub, Ruß und andere Verunreinigungen aus der Luft aus, so dass kühle und gereinigte Luft in die Siedlungen zurückfließt.
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