Fazit eines Gespräches

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Jennifer Petroll - Helga Hübner - Gudrun Körber (Foto: Gleichstellungsstelle der Stadt Schwerte)

Die Sprecherinnen Gudrun Körber,
Helga Hübner und Jennifer Petroll
der "Arbeitsgemeinschaft
Schwerter Frauengruppen" und die
Gleichstellungsbeauftragte der
Stadt Schwerte, Birgit Wippermann,
folgten am 26. Februar der Ein-
ladung von Dr. Christine Mast,
Vorstand des städtischen Kultur-
und Weiterbildungsbetriebs
(KuWeBe).


Gemeinsam mit Vertreterinnen aller Schwerter Parteien hatte Frau Dr. Mast die Spreche-
rinnen auf Grund eines Briefes an sie eingeladen, um über die Veränderungen im neuen VHS-Programm zu sprechen.

In diesem Programm war erstmalig der Bereich „VHS für Frauen“ nicht mehr zu finden,
da die Seminare in das Gesamtproggramm integriert wurden.
Weiter hat Frau Dr. Mast sich dafür ausgesprochen, alle Kurse für alle Personen zu
öffnen.

Es wird zukünftig keine Kurse geben, die ausschließlich für Frauen sind.

Für die "Arbeitsgemeinschaft Schwerter Frauengruppen" ist dies eine negative Ent-
wicklung. Der Bereich ist über Jahrzehnte gewachsen, hat den Schwerterinnen die Angebote für Frauen gut sichtbar präsentiert und dass bestimmte Kurse nur für Frauen waren, hat bei manchen Frauen den Zugang erleichtert.

In einem längeren Gespräch tauschten alle Seiten ihre Argumente für und gegen diese Entwicklung aus.
Die Sprecherinnen betonten, dass es ihnen nicht darum ginge Männer zu diskriminieren, sondern bestimmte Zielgruppen bei verschiedenen Inhalten speziell einzuladen.

Zum Abschluss wurde den Sprecherinnen der Kompromiss unterbreitet, die Seminare,
die sich insbesondere für Frauen eignen, durch eine Kennzeichnung hervorzuheben.
„Wir bedanken uns für dieses Entgegenkommen und freuen uns, dass unsere Einwände ernst genommen werden. Daher haben wir den Kompromiss angenommen“, so Jennifer Petroll.

„Nichts desto trotz bleiben unsere Argumente und wir bei unserer Meinung.“

Besonders schade fänden sie, dass es nun endgültig keine ausschließliche Frauen-
bildung mehr gibt, wie es in andern Städten der Fall ist.
„Da verlieren manche Frauen ihren Raum, um ab und zu auch bewusst unter sich zu bleiben“, so Helga Hübner.
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