Schüler werden fit für den Beruf

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Vertreter der beiden Schulen unterzeichneten den Kooperationsvertrag. (Foto: privat)
Unna. „Keinen Abschluss ohne Anschluss“, so beschreibt Dr. Detlef Timpe, Dezernent des Kreises Unna das Wesen des druckfrisch unterzeichneten Kooperationsvertrages zwischen dem Hellweg Berufskolleg und der Harkortschule Unna. Und sein Kollege von der Stadt Unna, Uwe Kornatz, ergänzt, „mit diesem Vertrag gehen wir einen großen Schritt in eine Bildungsregion“.

Profitieren werden von diesem Vertrag die Schülerinnen und Schüler, die von der Förderschule zum Berufskolleg wechseln. Sie erhalten einen begleiteten Übergang, bei dem für jeden Schüler ein individuelles Übergangsgespräch geführt wird. „Darüber hinaus werden unsere Förderschüler vor ihrem Wechsel zum Kolleg einige Besuche in ihrer zukünftigen Schule absolvieren“, beschreibt Schulleiter Günter Michel den Inhalt des Vertragswerkes. „Dann ist der Übergang nicht ganz so abrupt.“

In ihrer neuen Schule, dem BK, treffen die ehemaligen Förderschüler dann auf ein Bündel an Maßnahmen, dass ihnen den Einstieg in eine Berufsausbildung ermöglichen soll. „Unsere Stärke ist der Übergang von Schule in die Berufswelt“, weiß Schulleiter Bernd Marreck um die Qualitäten des Berufskollegs. Zunächst erhalten die Schüler eine halbjährige schulpraktische Phase, insbesondere in den Werkstätten des HBU. Danach folgt ein sechsmonatiges betreutes Praktikum in einem Betrieb. „Doch damit nicht genug“, freut sich Schulleiter Marreck, an dieser Stelle kommen noch unsere außerschulischen Partner mit ins Boot“. In Kooperation mit dem Berufsbildungszentrum der Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe können die Schüler sieben Qualifizierungsbausteine erwerben, die sie fit für den Beruf machen sollen. „Nach dieser intensiv genutzten Zeit, sollte dann mindestens eine zweijährige Ausbildung erfolgen“, so Marrecks Wunsch für seine zukünftigen Schützlinge.
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