Ausstellung im Kulturforum zeigt "Kinder-Spiele"

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Ab Sonntag, 16. Dezember, öffnet das Kulturforum Kapelle Waltrop, Hochstraße 20, um 17 Uhr zum fünften Mal seine Pforten für die „Waltroper Einsichten“. Die Idee zum diesjährigen Thema „Kinder-Spiele“ stammt von Otto Aurin, der auch in die Ausstellung einführen wird.

Angefragt waren Spielgeräte, Spielzeuge und Spielbeschreibungen. Einen Großteil davon steuert, wie schon in den Vorjahren, das Heimatmuseum bei. Der Vorsitzende des Heimatvereins, Norbert Frey, hat wieder die dazugehörigen informativen Texte geschrieben.
Auch zahlreiche Waltroper Bürger haben sich mit dem Thema beschäftigt und in ihren Kindheitserinnerungen gestöbert. Viele sehr unterschiedliche Spielbeschreibungen und Objekte sind da zusammengekommen. Denn Kinderspiele gab und gibt es in jeder Generation, geprägt von der Zeit und den Lebensbedingungen.
Da sind typische Mädchenspiele und Spiele, die vor allem bei Jungen beliebt waren. Zu einigen Spielen gibt es verschiedene Regeln, andere haben unterschiedliche Namen, doch den gleichen Ablauf. Interessant ist, dass viele Spiele die Zeit überdauert haben und noch bis heute geläufig sind, während andere in Vergessenheit gerieten. Zum Beispiel das Hüpfspiel „Gummitwist“ vollführen die Mädchen heute immer noch in den Pausen auf den Schulhöfen. „Knickern“, also das Spiel mit und um Murmeln, ist nicht mehr beliebt.
Durch die zahlreichen anekdotischen oder auch beschreibenden Texte, die den Spielen hinzugefügt sind, regt die Ausstellung an, sich an die Spiele seiner Zeit zu erinnern.
Nach der Eröffnung der Ausstellung durch den Stellvertretenden Bürgermeister Klaus Beie können sich die Besucher an Spieltischen, die in der Kapelle aufgebaut sind, mit verschiedenen Brett- und Geschicklichkeitsspielen vergnügen. Mitglieder des Kinder- und Jugendparlaments stellen mit „Activity“ ein Spiel der jüngeren Generation vor und laden zum Mitspielen ein. Die musikalische Untermalung übernimmt Gregor Ottomeier am Klavier.
Geöffnet ist die Ausstellung bis zum 13. Januar an Samstagen von 15 bis 18 Uhr und an Sonntagen von 11 bis 13 Uhr und von 15 bis 18 Uhr. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit den Fotografien aller Beiträge und den dazugehörigen Texten. Dieser ist bei der Finissage erhältlich.
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