Justus Frantz kommt nach Wetter

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Freuen sich auf „Klassik an der Ruhr“: (v.l.) Thorsten Coß, Peter Uphoff, Dirk Klapsing, Monika Schmohel und Frank Hasenberg. Foto: Stadt Wetter
Wetter (Ruhr): Schöntal |

Ein Star-Dirigent, ein tolles Orchester, eine Stradivari aus dem 17. Jahrhundert und 1.000 Zuschauer in einer ehemaligen Industriehalle: Das sind die Zutaten eines musikalischen Leckerbissens, der „Klassik an der Ruhr“ heißt und am 30. Juli in Wetter stattfinden wird. Dirigent Justus Frantz gastiert mit seiner „Philharmonie der Nationen“ in einer ehemaligen Panzerwerkstatt der britischen Rheinarmee.

Im Sommer wird sich die Halle für einige Stunden in ein Konzerthaus verwandeln; dank der Unterstützung der Firma Wesendrup-AVU-Recycling GmbH, die sie kostenlos zur Verfügung stellt.
„Das wird das kulturelle Highlight des Jahres bei uns in Wetter“, ist sich Bürgermeister Frank Hasenberg sicher. „Ein solches Konzert mit diesen großen Namen und in einer so ungewöhnlichen Halle gibt es nicht alle Tage.“
Organisiert wird das Konzert „Klassik an der Ruhr“ von der „musik:landschaft westfalen“. Diese verwandelt seit einigen Jahren jeden Sommer die Architektur und Natur Westfalens in Orte für ganz besondere Musikereignisse. Waren es bisher Schlösser, Kirchen, Parks, Gutshöfe und Flughäfen, wird diese Liste im Juli durch die Werkshalle ergänzt.

Top-Konzert in der Panzerwerkstatt


Dirk Klapsing, Intendant der „musik:landschaft“: „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, an ungewöhnlichen Orten zu spielen, an denen normalerweise keine Konzerte stattfinden.“ Die ehemalige Reme-Halle passt perfekt zu diesem Anspruch und Klapsing spart nicht an Komplimenten für alle Beteiligten: „So gut und schnell, wie das hier in Wetter funktioniert hat, habe ich es selten erlebt.“
Die Idee, ein solches Konzert in Wetter zu organisieren, geht auf Monika Schmohel, die Managerin des Ruhrtal Centers, zurück. Sie hatte in Borken Kontakt zu Dirk Klapsing geknüpft. Der Intendant war sehr interessiert und stieß in der Harkortstadt auf die gleiche Begeisterung: „Wir haben verschiedene Locations in Betracht gezogen“, so Peter Uphoff von der städtischen Wirtschaftsförderung. Schlussendlich half dann aber der Zufall, als Uphoff an der Reme-Halle vorbei fuhr und sich dachte: „Hier könnte man doch bestimmt ein solches Top-Konzert auf die Beine stellen.“ Das sah Klapsing ebenso und auch Thorsten Coß, Geschäftsführer von Wesendrup-AVU-Recycling, zeigte sich von dem musikalischen Großprojekt schnell überzeugt.
In drei Blöcken werden in der Industriehalle ebenerdige Stuhlreihen platziert. Innerhalb der Blöcke gilt freie Platzwahl. Bis zu 1.000 Gäste werden das Klassikkonzert genießen können.
Und auf welches Programm dürfen sich die Gäste im Sommer freuen? „Im Mittelpunkt steht die vierte Symphonie von Tschaikovsky, genau das richtige Stück für einen knackigen Abend“, so Dirk Klapsing. Ferner wird der ungarische Stargeiger Jozsef Lendvay ein Brahms-Solo auf einer Stradivari von 1693 spielen. Ouvertüren und populäre Stücke werden das hochkarätige Programm ergänzen. Oder wie es Lapsing formuliert: „Großes Orchester, große Namen, große Musik.“
Neben den musikalischen Höhepunkten ist am 30. Juli auch für kulinarische Leckerbissen gesorgt. Klapsing: „Im Freien vor der Halle werden wir Pagodenzelte aufbauen und es wird etwas Schönes zum Essen und Trinken geben – vielleicht sogar westfälische Spezialitäten.“

Kartenvorverkauf


Karten für dieses Musikereignis gibt es in drei Kategorien (von 29 bis 49 Euro) an allen bekannten Vorverkaufsstellen in Wetter (Stadtmarketing, Post im Ruhrtal Center, Bücherstube Draht, AVU Treffpunkte ) sowie über die Tickethotline 02861 7038586. Weitere Infos gibt es auch unter www.musiklandschaft-westfalen.de.
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