Wie die Krähe zu Erdnussbutter kam!

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Das Glas mit Erdnussbutter stand auf dem Frühstückstisch. Karin wollte sich gerade damit bedienen, als ich aufmerksam wurde. "Halt", rief ich, "das ist Erdnussbutter für die Vögel in unserem winterlichen Garten. Das ist doch Vogelfutter!“ Verdutzt und enttäuscht legte sie das Messer wieder hin und betrachtete aufmerksam die Aufschrift auf dem Glas. Erst am vorherigen Abend hatte ich es gekauft. Dann nahm sie das Glas und befüllte das Vogelhaus. Nur kurze Zeit später saß eine Krähe auf dem Dach des Vogelhauses, nach wenigen Anflügen auch im Haus. Große Vögel, so hatte uns der Verkäufer der Fütterstlle versichert, könnten nicht in das Innere gelangen. Tauben hatten dies mehrmals vergeblich versucht, aber schließlich aufgegeben. Unsere Krähe dagegen tauchte nach kurzer Zeit wieder auf dem Dach mit einem beachtlichen Stück bernsteinfarbener Butterund auf flog davon. Es sind eben intelligente Vögel, unsere Niederrhein-Krähen.
PS: Wer in einem Tierfuttergeschäft aufmerksam die zahlreichen, unterschiedlichen Freßangebote betrachtet, fühlt sich in eine Delikatessenladen für Menschen versetzt, gibt es doch z. B.
Atlantikthunfisch, Huhn mit Wolfsbarsch und Seealgen oder Geflügel und Rind mit rotem Paprika und Traubenkernöl. Bei dieser "crossover" Küche können Sterneköche blass werden, und ich frage mich, muss das wirklich sein!
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2 Kommentare
Christoph Pries aus Xanten | 10.03.2015 | 10:29  
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Udo Watzdorf aus Xanten | 11.03.2015 | 09:35  
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