Schüler versuchen "Williiiiiiiiiis" Rekord zu knacken

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Spannend ging es zu beim Staffellauf-Wettbewerb im Xantener Fürstenbergstadion (Foto: privat)
Xanten: Fürstenbergstadion | Xanten. Auch dieses Jahr versuchten Schülerinnen und Schüler aus Xanten, schneller zu laufen als Leichtathletik-Legende Willi Wülbeck. Beim RWE Schulstaffellauf konnten sich im Fürstenbergstadion die 8 x 100 Meter-Staffeln der Viktor Grundschule mit 2:16,93 Minuten und das Stiftsgymnasium mit 1:52,62 Minuten den Sieg sichern.

Zusätzlich schaffte das Gymnasium Aspel aus Rees die Qualifizierung für den Finallauf mit einer Zeit von 1:52:50 Minuten. Über eine Sonderregelung durfte die Reeser Schule an der Veranstaltung teilnehmen. Alle Teilnehmer erhielten Urkunden und T-Shirts, die drei besten Staffeln jeder Schule bekamen darüber hinaus einen Zuschuss für die Klassenkasse. Die drei Siegerstaffeln haben sich zudem für den großen Finallauf um den Gesamtsieg des RWE Schulstaffellaufs am 5. Juli qualifiziert, der im Rahmen des Landeswettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ in Goch ausgetragen wird.

Alle gegen Willi



Dort treten die jeweils 17 Schulsieger aller RWE Schulstaffelläufe aus den beiden Altersklassen Grundschule und weiterführende Schule gegeneinander an. Sie haben sich unter dem Motto „Wir gegen Willi“ (Twitter: #wirgegenwilli) das Ziel gesetzt, die Zeit von Willi Wülbeck zu unterbieten. Der Weltmeister von 1983 hält nach wie vor den deutschen Rekord über 800 Meter mit 1:43,65 Minuten. Wie man die Rekordzeit unterbietet, zeigte 2013 die Staffel der Städtischen Realschule Bad Berleburg, die die Distanz in 1:43,00 Minuten zurücklegte, 65 Millisekunden schneller als der ehemalige Profi. Die Staffeln treten mit acht Schülerinnen und Schülern an, die jeweils 100 Meter der Strecke laufen.

Teamgeist wecken


Für Rekordhalter Willi Wülbeck ist der RWE Schulstaffellauf längst eine Herzens-angelegenheit geworden. „Ich möchte junge Leute für Sport zu begeistern. Bei den Schulstaffelläufen erlebe ich immer wieder, wie viel Spaß Kinder an der Bewegung haben, nicht nur in der Leichtathletik“, sagt Wülbeck. „Mir geht es darum, Teamgeist zu wecken und die Begeisterung dafür, gemeinsam etwas Großes leisten zu können.“
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