Ausstellung thematisiert Inklusion

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Beate Herrmann (l.) berichtet über die Frage- und Aufgabenstellungen sowie den Entstehungsprozess der Kunstwerke. (Foto: Thekla Bock-Weitershagen)

Auf künstlerische Art und Weise haben sich Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a sowie Lehrkräfte des Gymnasiums Laurentianum mit den Themen „Vielfalt“, „Gemeinschaft“ und „anders sein“ in den letzten Wochen auseinandergesetzt.

Arnsberg. Höhepunkt dieser Arbeit war die Ausstellung „Kopf-Sache(n) – Kopfarbeit“, die in einem Ladenlokal in der Innenstadt zu besichtigen war.
Unter Anleitung von Beate Herrmann, Leiterin der Jugendkunstschule Schmallenberg, entstanden an jeweils zwei Projekttagen eindrucksvolle Portraitzeichnungen, Plastiken, Drucke und ausdrucksstarke Fotografien. Auch nach der Vernissage war die Ausstellung noch mehrere Tage für die Öffentlichkeit zugänglich. Schülerinnen und Schüler brachten sich durch ihren „Galeriedienst“ auch weiterhin tatkräftig ein, indem sie Besucher durch die Ausstellung führten und ihre Werke erklärten.

Schüler mit Galeriedienst


Noch wichtiger als das Endprodukt war den Initiatoren des Projektes der gemeinsame Arbeitsprozess. Durch die aktive künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Inklusion wurden auch innere Haltungsprozesse in Gang gesetzt. So verwies Beate Herrmann beim Rundgang durch die Ausstellung auf die sichtbare Entwicklung der Künstlerinnen und Künstler, die sich in ihren Werken widerspiegelt: „Nicht jede Nase ist gleich. Es gibt kleinere und größere, gerade und gebogene, breite und schmale. Auch die Augen und Ohren sind bei jedem Menschen etwas anders. Das sind Dinge, an denen unsere Einmaligkeit und gleichzeitig die Vielfalt unserer Gesellschaft deutlich werden.“ Sie forderte auch die Zuschauer auf, genau hinzusehen, Details zu betrachten und die Vielseitigkeit als Bereicherung wahrzunehmen.

Gemeinsamer Arbeitsprozess


Auch Christiane Brand, Lehrerin in der Klasse 5a, Inklusionsfachberaterin im Schulamt und Mitinitiatorin der Fortbildung, bestätigte: „Die kreative Arbeit hat Spaß gemacht. Sie hat aber auch zu Gedanken und Gesprächen über Inklusion geführt, die in dieser Weise sonst nicht zustande gekommen wären.“
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