Historischer Gedenktage sollen im Jahr 2014 in Arnsberg gewürdigt werden

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Im Jahr 2014 jähren sich mehrere bedeutende Jahrestage der deutschen Geschichte. Der Beginn des 1. Weltkrieges von 1914 – die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“. Im Jahr 1939 begann der zweite Weltkrieg in dessen Schatten der Holocaust stattfand. 1989 feierten die beiden deutschen Staaten ihre Wiedervereinigung. Alle diese Ereignisse stehen für zentrale Wegmarken, die direkten Einfluss auch auf Arnsberg hatten. Dies gilt gerade für die beiden Weltkriege.
1914 zogen Söhne unserer Stadt als Soldaten aus in den Krieg. Sie starben massenhaft im Stellungskrieg an der Westfront. Zu Hause sorgten Hunger und Elend für Ernüchterung und Erbitterung. Die dann nach der Weimarer Republik fast direkt in die NS Diktatur übergingen.
Während der erste Weltkrieg mittlerweile ferne Geschichte ist, ist der zweite Weltkrieg noch fest im Gedächtnis vieler Familien verankert.
Viele Menschen fielen auf beiden Seiten den Flächenbombardierungen zum Opfer. Die Arnsberger Bevölkerung gedachte erst jüngst aller Opfer der Möhnekatastrophe.
Viele Arnsberger widmeten sich der Aufarbeitung des Unrechtes gegenüber unseren jüdischen Mitbürgern. So wurde in den letzten Jahren die Historie der Deportation und Zwangsarbeit aufgearbeitet.
Die SPD Fraktion ist der Ansicht, dass es eine Verpflichtung ist, diesen Ereignissen in angemessener Form zu gedenken.
Diese Jahrestage und die Verknüpfung mit lokalen Zeitzeugenberichten o.ä. sind hervorragend geeignet, Schülerinnen und Schülern mit dem Thema Krieg und Diktatur im 20. Jahrhundert vertraut zu machen und emotional anzusprechen.
Im Rahmen der kommunalen Neugliederung 1975 entstand die heutige Stadt Arnsberg. Auch dies sollte aus unserer Sicht nicht an der Öffentlichkeit einfach vorübergehen und deshalb im Jahr 2015 würdig begangen werden.
Die SPD-Fraktion ist der Auffassung, dass man dieser Ereignisse in unserer Stadt gedenkt. Es sind verschiedene Formen wie Geschichtswerkstätten, Schulprojekte, Publikationen, Ausstellungen, Gedenkveranstaltungen oder eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema denkbar.
Die Erfahrung zeigt, dass je nach Aufwand und Anspruch die Vorbereitung solcher Projekte ihre Zeit braucht. Daher ist es sinnvoll, dass der Kulturausschuss sich jetzt schon mit den Gedenktagen auseinander setzt
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