Bildband II von Herbert Hesse erscheint am 28.11.2015

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Vorwort Band II Herbert Hesse


Da der Band I in der Oeventroper Bevölkerung im letzten Jahr großen Anklang gefunden hat, erscheint nun, schon ein Jahr später, der II. Band von Herbert Hesse

Da nicht alle Käufer dieses Bandes auch den Band I besitzen, drucken wir das Vorwort aus Band I noch einmal hier ab, damit die Leser und Leserinnen sich ein besseres Bild von unserem Dorfreporter Herbert Hesse machen können.

Viele Jahre hat der Oeventroper Bürger und Hobbyfotograf Herbert Hesse die Geschehnisse des Dorfes in redaktionellen Beiträgen und Fotos in der heimischen Presse für uns festgehalten.

Er war ein wertvoller Chronist für die Redaktionen der WESTFALENPOST,
der ARNSBERGER POST,
des OEVENTROPER KURIER
und der kirchlichen Monatszeitung Der DOM.

Rund 15 Jahre hat er für die genannten Publikationen aus dem Oeventroper Dorfleben
in Wort und Bild berichtet.
Dabei lagen ihm die Vereine besonders am Herzen und hier ganz besonders diejenigen aus dem kirchlich-caritativen Bereich. Man spürte hier deutlich die Anregungen seiner Ehefrau Ulla, die über viele Jahre Vorsitzende der Oeventroper Caritas war. Auch bei den Schützen war er ein gern gesehener Gast;
für die Bruderschaft und Schützenkompanien berichtete er regelmäßig von deren Veranstaltungen. In den Zeiten, in denen es in Oeventrop bis zu 83 aktive Kegelclubs gab, war der festliche Keglerball im Herbst Jahr für Jahr ein Muss für den Lokalreporter Herbert Hesse, um die Sieger der jährlichen Ortsmeisterschaften am nächsten Montag in der WESTFALENPOST bekannt geben zu können.

Weiterhin gehörten Straßen- und Kinderfeste zu seiner dörflichen Berichterstattung.

Darüber hinaus hat er für unzählige hohe runde Geburtstage die Jubilare aufgesucht, um eine Laudatio für sie zu schreiben und dies genau so oft für Goldene Hochzeiten und ähnliche Jubiläen.
Im Laufe der Zeit sind so rund 15.000
sw-Negative zusammengekommen, fein ordentlich von ihm in Pergamenthüllen sortiert - Streifen für Streifen, Ordner für Ordner
sauber beschriftet und geordnet, hat er uns einen wahren, bislang verborgenen Schatz an Oeventroper Zeitgeschichte hinterlassen, den wir nun auf diesem Wege wieder ans Tageslicht bringen wollen um die damaligen Geschehnisse noch einmal, jetzt aber für alle Zeiten, in den Fokus unserer Bevölkerung zu richten.

Den Anspruch einer Chronik will und kann dieses Buch aber nicht erfüllen, da Herbert Hesse nicht grundsätzlich alles, was im Dorf passierte, für die Presse festgehalten hat - aber die Leserinnen und Leser werden sich an vieles erinnern, was sie damals persönlich miterlebt haben.

Berichte in Zeitungen fristen ein trauriges Dasein; genau einen Tag sind sie aktuell,
werden beachtet und gelesen, gelobt oder
kritisiert und am nächsten Tag sind sie in der Versenkung verschwunden, denn „Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern“!
Einige wenige Artikel schaffen es in die
persönlichen Archive der Vereine oder Familienalben, wenn man betroffen ist,
ansonsten werden sie bedeutungslos.

Herbert Hesse hat unserem Dorf einen großen Dienst erwiesen! Mit diesem Buch, dessen Bilder von 1984 bis zum Jahre 1986 reichen, wollen wir die begonnene Serie fortsetzen, damit die abgebildeten Personen und auch Herbert Hesse für die Oeventroper Bürgerinnen und Bürger unvergessen bleiben.

Nach der Dorfchronik "Die RUHRDÖRFER" von Carl Kessemeier aus dem Jahre 1982, dem Bildband "OEVENTROP - MOIN DUORP" von Franz-Josef Molitor aus dem Jahre 1987 und der "CHRONIK DER SCHÜTZENBRUDERSCHAFT" von Willi Pietz und Heinrich Hachmann zum 225-jährigen Jubiläum der Schützenbruderschaft St. Sebastianus im Jahre 1990 wird dieser Band II und die folgenden bis zum Jahre 2000 von Herbert Hesse weitere Meilensteine in der Aufarbeitung der Geschichte unseres Dorfes sein!
Wir hoffen, dass wir auch mit der Auswahl
dieser Bilder wieder den Geschmack unserer Bevölkerung getroffen haben.
Es kam uns darauf an, möglichst viele
verschiedene Personen zu zeigen, eine Wertung nach Ansehen der Person spielte dabei keine Rolle!

Es war unvermeidlich, dass einige Personen mehrfach auf Bildern zu sehen sind; Vereinsvorsitzende sind mehrere Jahre in Amt und Würden und nehmen Ehrungen von Jubilaren in den Generalversammlungen immer höchst persönlich vor; die Jubilare wechseln, der Vorsitzende bleibt!

Eine besondere Schwierigkeit lag darin, die Namen der rund 950 abgebildeten Personen herauszufinden. Leider ist das nicht bei allen Bildern gelungen. Fehlende Namen werden durch ein ? angezeigt. Es bietet sich aber an, diese Fragezeichen mit Ihnen bekannten Namen von Hand aus nachzutragen, auch das ist ein Stück lebendige Ortsgeschichte, an der Sie auf diese Weise selber mitwirken können!

Zum Schluss bedanke ich mich ganz herzlich bei den Personen, die mir bei der Namensfindung behilflich waren,
insbesondere waren dies Günter Flinkerbusch, Elisabeth Helleberg, Günter Hochstein, Annemarie Kessemeier, Christel Lehmenkühler, Bernhard Lehmenkühler,
Klaus Schlothmann, Klaus Schneider,
Aloys Schulte und Günther Wagner;
ohne sie wäre dieses Werk sehr
lückenhaft, durch ihre Hilfe ist es fast
komplett geworden!


FRANZ-JOSEF MOLITOR
Herausgeber
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