„Dorf St. Suitbert“

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Neuer Ortskern entsteht schon bald rund um St. Suitbert in Vonderort

Die Pfarrei St. Cyriakus hat das Gelände rund um die Filialkirche St. Suitbert an den Bottroper Unternehmer Oliver Helmke verkauft. Dort soll ab Sommer 2014 ein Pflegeheim und „Wohnen mit Service“ entstehen. Ein Schwerpunkt dieser Altenhilfeeinrichtungen soll die Betreuung von demenziell erkrankten Menschen werden. Die Malteser werden hierfür die Trägerschaft übernehmen. In dieser Art integrativem Zentrum wird so mehr Raum für altengerechtes Wohnen geschaffen, sodass die Menschen auch im Alter in ihrem Wohnort bleiben können. Aber auch die KiTa soll in dieses Zentrum integriert und erweitert werden und somit einen zusätzlichen Impuls für die schwache Infrastruktur in Vonderort bieten. So entsteht ein Ort der generationsübergreifenden Begegnung, ein Treffpunkt für die Menschen im Ort. Weitere Angebote wie eine Bibliothek, Cafeteria und haushaltsnahe Dienstleistungen sind ebenfalls geplant. Es werden einige Dutzend neu Arbeitsplätze geschaffen und vielleicht siedelt sich auch das ein oder andere Gewerbe um den neuen „Ortskern“ an, sind die Hoffnungen von St. Cyriakus. Das ist ein Gewinn für die ganze Wohnbevölkerung.
Für die Gemeindemitglieder ändert sich weitgehend nichts. Es wird weiterhin regelmäßig Gottesdienst vor Ort gefeiert, denn für die Seelsorge und die pastorale Verantwortung ist und bleibt die Pfarrei St. Cyriakus zuständig. Einzig der Gemeindesaal wird wegfallen, stattdessen ist aber der Mehrzweckraum der KiTa nutzbar.
In die Planungen des gesamten Projektes wurden von Beginn an die Gemeindemitglieder mit einbezogen, denn schließlich ist das Projekt auf das Betreiben des Kirchenvorstandes St. Cyriakus entstanden, der die gesamte Pfarrei mit all ihren Gemeinden und Filialkirchen repräsentiert und verwaltet. Entwickelt wurde das Projekt schließlich in enger Zusammenarbeit mit dem Kirchenvorstand, dem Bauträger Oliver Helmke und den Maltesern. Ebenso wurde frühzeitig der Gemeinderat als auch die Gemeinde auf einer eigens dafür einberufenen Gemeindeversammlung beteiligt. „Ein vorbildliches Projekt“, so freut sich Propst Neumann.
„Mit der Umsetzung des Projektes wird die Propsteipfarrei über ihre pastorale Verantwortung hinaus auch ihrer gesellschaftlichen Verpflichtung gegenüber den Vonderortern gerecht.“, fasst Verwaltungsleiter Klaus Dobrindt zusammen.
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