Sanierung des Rathauses hat begonnen

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Im ältesten Teil des Rathauses wurden die alten Farbschichten freigelegt. Die Mitglieder des Verwaltungsvorstandes ließen sich bei ihrer Baustellenbesichtigung im Rathaus von Projektleiter Mattias Maetzel über den aktuellen Stand der Dinge informieren.Fotos: Kappi

Die Heizkörper sind abgeschraubt, Treppenaufgänge gesperrt, die Fußböden zum Teil herausgerissen - die Rathaussanierung ist in vollem Gang.

Nachdem die letzten Verwaltungsmitarbeiter das Gebäude verlassen haben, hat sich in dem Gebäude einiges getan. Obwohl die Baustelle im Moment noch eingerichtet wird, sind die Abrissarbeiten im vollen Gang. Im Rathausinnenhof stehen mehrere Container, im denen unterschiedliche Abfallsorten gesammelt werden. Lampen und anderer Elektroschrott werden vom übrigen Bauschutt getrennt. Im Hof und auf einigen Fluren werden Waschbecken und Toilettenschüsseln gesammelt und warten neben den abmontierten Heizkörpern auf den Abtransport.

Da die energetische Verbesserung des Gebäudes ein wesentlicher Baustein der Sanierung ist, bekommen die Heizkörper die besondere Aufmerksamkeit. Die Größe und das hohe Gewicht übersteigt das Maß zeitgemäßer Radiatoren um ein Vielfaches. Zum Teil wurden sie vor Ort zersägt, um sie überhaupt abtransportieren zu können. Lediglich ein Heizkörper bleibt von den Abrissarbeiten verschont. Im Foyer wird er im Sinne des Denkmalschutzes erhalten.

Das Rathaus ist vom elektrischen Strom getrennt. Steckdosen und Kabel sind herausgerissen. Für die Dauer der Bauarbeiten wurde ein eigenes Kabelnetz verlegt, das sich an den Wänden entlanghangelt. Die Fußbodenbeläge sind bereits zum Teil herausgerissen. Dort, wo der Fußboden erhalten bleibt, wird er mit Folien und Holzplatten vor den anstehenden Bauarbeiten geschützt. Ebenso die Treppenaufgänge, deren Stufen mit Holzbrettern aufwendig abgedeckt werden. Der Haupttreppenaufgang, der vom Eingang zum Ratssaal führt, wird komplett gesperrt. Wie aufwendig die Abrissarbeiten sind, zeigt sich in einem Flur im östlichen Flügel des Rathauses. Wegen der PCB-Belastung müssen die Arbeiter durch eine eigens eingerichtete Schleuse. Maetzel wies während des Rundgangs auf weitere Baustellenabschnitte hin, die mit einem ähnlich großen Aufwand saniert werden müssen.

Seit ein paar Tagen laufen die Abrissarbeiten. Projektleiter Mattias Maetzel plant aber bereits die künftige Farbgestaltung. Im ältesten Teil des Rathauses wurden an einigen Stellen die Farbschichten abgeschlagen. Ursprünglich waren die Wände in Ocker gestrichen und Verzierungen in Blau abgesetzt. Gemeinsam mit der Denkmalpflege soll geklärt werden, ob der alte Anstrich auch der neue sein wird. Die alten Heizkörper sind abmontiert und warten darauf, entsorgt zu werden.
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