Stadtverwaltung gibt nochmals Hinweise im Apothekerfall

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Betroffene können mit zwei Telefonanrufen mehr erfahren. (Foto: Archivfoto)
Die Stadtverwaltung hat in Richtung von möglichen Betroffenen nochmals Hinweise im Fall des angeschuldigten Apothekers Peter S. gegeben. "Mit zwei Telefonaten können Betroffene mehr Informationen erlangen", betont die Verwaltung in einer Mitteilung: "Es gibt die städtische Hotline unter der Bottroper Rufnummer 70 44 88. Hier kann nachgefragt werden, ob der jeweils behandelnde Arzt auf der Liste steht, die die Staatsanwaltschaft der Stadt Bottrop für diese Beratungstätigkeit überlassen hat." Alle 37 auf der Liste stehenden Ärzte und Krankenhäuser, von denen sich wenige auch außerhalb von NRW befinden, seien inzwischen viermal mit den jeweils der Stadt Bottrop zur Verfügung stehenden Informationen angeschrieben worden und der Bitte, ihre möglicherweise betroffenen Patienten entsprechend zu unterrichten.
"Entsprechend empfiehlt sich ein zweites Telefonat mit dem Behandlungsarzt, um hier Einordnungen und weitere Beurteilungen zu erfahren, die auch nur dem jeweils behandelnden Arzt möglich sind", heißt es in der Mitteilung. Denn natürlich habe jeder Patient das Recht, von seinem Arzt notwendige medizinische Einschätzungen zu erhalten.
In diesem Zusammenhang stellt die Stadtverwaltung nochmals klar, dass die Stadt Bottrop mit ihrer im Dezember vergangenen Jahres eingerichteten Hotline in bisher über 1.100 Fällen für Betroffene Ansprechpartner gewesen ist. An der Hotline sei immer der jeweilige Stand des von der Staatsanwaltschaft übermittelten Wissens mitgeteilt worden. Entsprechend sei ab Dezember 2016 zunächst von fünf Wirkstoffen die Rede gewesen, Ende Juni 2017 wurde die Liste auf der städtischen Internetseite aktualisiert und eine Pressemitteilung verschickt, nachdem die Staatsanwaltschaft aufgrund der dann vorliegenden Untersuchungsergebnisse bestätigt hatte, dass wesentlich mehr Wirkstoffe in Rede stehen. Die Stadtverwaltung hat sich davor wochenlang immer wieder um neue Erkenntnisse bemüht, die der Staatsanwaltschaft aber vorher nicht vorlagen und auch erst Ende Juni von dort aus anfragenden Medienvertretern ebenfalls bestätigt worden sind.
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