Westfalenturnier U15 in Witten: JC66 Bottrop erfolgreich

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  Am Sonntag, 11. März, fand in Witten für die U15 das Westfalenturnier statt. Die Kämpfer des JC66 Bottrop brachten mit 3x Gold, 2x Silber und 1x Bronze eine gute Leistung.

Mit dem Westfalenturnier in Witten verfolgten die U15 Judokas des JC66 Bottrop mehrere Ziele. Für die einen ging es darum, eine Woche vor dem Bundessichtungsturnier in Backnang die Waffen nochmal zu schleifen, für die anderen bedeutete diese Maßnahme eine gute Gelegenheit, sich mit den Gegnern der Hälfte Nord Nordrhein-Westfalens zu messen und vielleicht nach der Westdeutschen Meisterschaft die eine oder andere „offene Rechnung“ zu begleichen.

Bei den Jungen starteten -43 Kg Maurits Müller und Florian Böcker.

Maurits Müller verlor seinen Auftaktkampf gegen den späteren Sieger, kämpfte sich danach aber erfolgreich in der Trostrunde durch. In Kampf um Platz drei unterlag er seinem Gegner und musste sich so mit dem fünften Platz zufrieden geben.

Florian Böcker hatte bis ins Finale einen Durchlauf. Selbst im Finale machte er immer das Richtige und reagierte gut. Doch er fühlte sich irgendwann nicht mehr in Gefahr und wurde kurz unaufmerksam: die Quittung gab es sofort. Sein Gegner nutzte eiskalt seine einzige Chance und Florian blieb verwirrt auf der Strecke. Trainer Wolfgang Amoussou sagte dazu: „Florian musste im Finale Lehrgeld zahlen. Obwohl er stärker war als sein Gegner und obwohl er bis dahin alles richtig gemacht hatte, stufte er kurz das Risiko als niedrig ein. Für diesen Fehler wurde er sofort bestraft. Das ist hart, aber so lernt Florian am besten, dass er gegen Jeden und zu jeder Zeit auf Alarmstufe rot eingestellt sein muss.“

Ragnar Buddenkotte startete -46 Kg. Sein Zwillingsbruder Remus musste diesmal mit Bauchschmerzen zu Hause bleiben. Auch Ragnar musste sofort gegen den späteren Turniersieger antreten. Ragnar lieferte einen guten Kampf, aber er kam nicht über diese Hürde. In der Trostrunde gewann Ragnar einen Kampf, danach aber verlor er und blieb auf Platz sieben hängen.

Niklas Gillenkirch kämpfte -34 Kg. Im Pool wurde er zweiter hinter dem amtierenden Westdeutschen Meister Falk Hobein. Im Finale traf Niklas dann erneut auf Falk Hobein. Mitten im Kampf knickte Niklas um und verletzte sich am Sprunggelenk. Er wurde sofort ins Krankenhaus gefahren, geröntgt und bekam einen Gips, aber eine richtige Diagnose sollte es erst am nächsten Tag, nach weiteren Untersuchungen geben. Niklas kam noch rechtzeitig in die Wettkampfhalle zurück, um seine Silbermedaille abzuholen.

Philipp Vrchoticky (-37 Kg) konnte vor ein paar Wochen krankheitsbedingt nicht an der Bezirks- und später an der Westdeutschen Meisterschaft teilnehmen. Insofern war es für ihn wichtig, hier ein gutes Bild zu präsentieren. Philipp wurde Zweiter in seinem Pool. Im Halbfinale wurde er vom Dritten der Westdeutschen Meisterschaft gestoppt, allerdings nach einem harten Gefecht. Somit bekam Philipp die Bronzemedaille.

Bei den Mädchen starteten Elif Ürker (-52 Kg), Sophie Vrchoticky (-44 Kg), Lilly Büssemeyer (-52 Kg) und Ronja Buddenkotte (-63 Kg).

Elif Ürker (-52 Kg) besiegte im Pool die Westdeutsche Vizemeisterin, aber Elif verlor ebenfalls einen Kampf. Da in diesem Pool alle Kämpferinnen gleich viel Siege und Niederlagen hatten, zählte die Unterbewertung. Da war Elif im Nachteil, so dass sie nicht aus ihrem Pool kam.
Lilly Büssemeyer, ebenfalls -52 Kg, gewann deutlich ihre Kämpfe bis ins Finale. Da traf sie auf ihre Finalgegnerin der Westdeutschen Meisterschaft. Diesmal gingen die beiden relativ klar auseinander: Lilly war stärker und holte verdient Gold. Trainerin Hannah Karrasch sagte dazu: „Lilly wirft immer mehr: Sie arbeitet viel an ihrem Technik-Repertoire, und das wird sichtbar.“

Sophie Vrchoticky gab heute eine klare Vorstellung. Im ersten Kampf bekam sie taktische Schwierigkeiten, aber danach blieb sie nie mehr als ein paar Sekunden auf der Judomatte. Laut Hannah Karrasch zahlt sich auch da der Trainingsfleiß aus. Wolfgang Amoussou konnte sich eine Bemerkung jedoch nicht verkneifen: „Sophie „quasselt" manchmal viel, aber sie fährt trotzdem sehr große Trainingsumfänge.“

Ronja Buddenkotte beendete den Wettkampftag mit ein paar Siegen, in denen sie zeigen konnte, welchem Weg sie in letzter Zeit zurückgelegt hat. Vor genau einem Jahr wurde sie von einer Rechts- zu einer Linkskämpferin umgestellt. Nach einem zweiten Platz auf der Westdeutschen Meisterschaft, holte sie hier beim Westfalenturnier eine verdiente Goldmedaille.

Die Goldmedaillen gingen an Sophie Vrchoticky (-44 Kg), Lilly Büssemeyer (-52 Kg) und Ronja Buddenkotte (-63 Kg).
Silber ging an Niklas Gillenkirch (-34 Kg) und Florian Böcker (-43 Kg).
Bronze ging an Philipp Vrchoticky (-37 Kg).
Platz fünf: Maurits Müller (-37 Kg)
Platz sieben: Ragnar Buddenkotte (-46 Kg)

Weitere Informationen zu Verein, den Ligen und dem Training finden Sie jederzeit unter www.jc66.de.
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