Lions-Hilfswerk im Adventszelt: Alle Jahre wieder?!

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Charity-Abend am 25.11.2013 (Foto: Peter Berg)
 
Costa Boulbos und Peter Großmann (Foto: Peter Berg)

Der gestrige 2. Charity-Abend des Lions Hilfswerk Philipp von Viermundt im Castroper Adventszelt war wieder ein voller Erfolg.

Ausverkauftes Haus und Lachattacken ohne Ende. Bleibt zu hoffen, dass das Gesetz der Serie hier seine Anwendung findet.
Nun ist man ja mit den Veranstaltungen, die vor dem Kulinarischen-Adventskalender laufen auf der ganz sicheren Seite. Die Künstler sind vorab bekannt - und wenn es sich dabei um Lioba Albus und Bruno ‚Günna’ Knust handelt…was sollte da schon schiefgehen?
Und auch bei Moderator Peter Großmann, der ja schon die erste Charity-Veranstaltung durch seine wortwitzigen Überleitungen und Gespräche bereicherte, gibt es wohl keinen einzigen Vorbehalt. Alle drei Beteiligten haben auf ihre Gagen und Nutzungsentgelte verzichtet, somit kommen wirklich alle Eintrittsgelder (und Spenden) in voller Höhe dem guten Zweck zugute. Dieser wird wie im letzten Jahr weiterhin die Behindertenschule unserer neuen griechischen Partnerstadt in Trikala sein.

Lions-Präsident Costa Boulbos kehrte übrigens am gestrigen Vormittag direkt aus Griechenland zurück und konnte von den Fortschritten vor Ort berichten. Das im vergangenen Jahr angedachte Projekt konnte bis auf Restarbeiten erfolgreich realisiert werden. Zur Erinnerung: Der geplante Aufzug im Behindertenheim Trikalas ermöglicht den 70 behinderten Kindern im Alter von 3 bis zu 17 Jahren nunmehr ein wesentlich angenehmeres Leben. Ohne einen Aufzug, der die beiden Etagen des Heimes nunmehr verbindet, mussten alle Kinder einzeln in das obere Stockwerk getragen werden. Für die Betroffenen und die Betreuer eine schier unendliche Mühsal, die nun ein Ende gefunden hat. Der Erlös des gestrigen Charity-Abends deckt Restzahlungen, die der Umbau verursacht hat. Des weiteren wird von dem erlösten Geld ein regelmäßiges Frühstück für die Kinder realisiert. Costa Boulbos zeichnete ein lebhaftes Bild davon, wie unterversorgt die Kinder in Trikala sind.

Für die Pause hatte sich der Lions-Präsident dann noch ein Schmankerl einfallen lassen: Er verloste einen silbernen Castrop-Ring (Wert 150 €). Jeder, der in der Pause ein Los erwarb, nahm an der spontanen Verlosung teil. Alle gekauften Lose des gestrigen Abends nehmen zudem an der Hauptziehung der Tombola am 31.12. teil. Dort gibt es dann eine wertvolle Variante des Castrop-Ringes aus der Schmiede von Juwelier Mathias Zimmer (Wert 2000 €)zu gewinnen. Lose können in den kommenden Wochen für 5 Euro pro Stück gekauft werden.

Ja, was bleibt noch zu sagen zu diesem 2. Charity-Abend? Schade, dass Sie nicht dabei waren. Bitte für das nächste Jahr vormerken, unbedingt. Sie haben eine nahezu unschlagbare Mischung aus „Mia“ und „Günna“ glatt verpasst.
Bruno „Günna“ Knust und seine Hartz-Vegas-Segers-Band haben allerdings noch drei Auftritte im Zelt (ab Do., den 26.12. jeweils ab 19 Uhr), zu denen man gehen kann. Und ob Lioba „Mia“ Albus hinter einem Adventstörchen zu finden ist, wer weiß das schon? Das wird auch in diesem Jahr nicht verraten, Sie wissen schon – wegen der Kalender-Überraschung!!

Außerdem hat das Lions-Hilfswerk noch eine Alternative im Angebot: Am Sonntagvormittag, den 8.12. um 11.00 Uhr (Einlass 10 Uhr) lädt Dr. Stratmann in seine Adventszelt Sprechstunde ein: „Dat Schönste!“ – Highlights aus 5 Programmen, rund um Kranke und "ihrseine Malässen". Der Erlös dieser Veranstaltung kommt dem Solidarfond zugute.

Und das Zelt? Wie immer zauberhaft. Einige der Gäste waren wohl viele Jahre nicht im Adventszelt und konnten sich kaum lassen, so schön fanden sie es. Man sollte auch als Vielbesucher wirklich mal wieder ganz intensiv auf die stimmungsvolle Dekoration achten. Einzig die neue Anordnung der Stuhlreihen ist irgendwie gewöhnungsbedürftig, da die Hälfte der Gäste mit dem Rücken zur Bühne sitzt: Entweder Kopf verrenken oder Stuhl umdrehen, ist angesagt. Aber vielleicht findet sich hierfür ja noch eine Lösung...

In eigener Sache:
Präsident Costa Boulbos erklärte noch einmal explizit, dass das Lions-Hilfswerk nichts Elitäres an sich hat. Es agieren dort Menschen, die dem Motto „We serve“ (wir dienen) Leben einhauchen. Ob Handwerker oder Akademiker – alle stellen sich in den Dienst des Helfens. Wer dazugehören möchte, um sich einer guten Sache zu verschreiben, ist willkommen und kann sich sehr gerne bei den Lions melden. Allerdings gibt es nach wie vor eine historisch gewachsene Einschränkung: Nur Männer können in der Regel Mitglieder werden. Es gibt allerdings andernorts auch reine Frauen-Clubs.
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