Für aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben

Der Werkstattrat der Albert-Schweitzer-Einrichtungen (Ludia Vlanic und Thomas Nagenborg) bereitet sich gemeinsam mit der Werkstattleitung Reha (Christiane Frerigmann, l.) und Organisator Jürgen Weber (3. v. l.) intensiv auf die Fachtagung vor. Und freuen sich auf den Austausch in Augenhöhe mit Fachleutern und Politikern. Foto: Heinz Kunkel.
Erste Dinslakener Fachtagung zum Thema „Sozialraum Orientierung“:

Die Lebenshilfe Dinslaken lädt gemeinsam mit Caritas , Diakonie, AWO, der Stadt Dinslaken und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband zu einer kostenlosen ganztägigen Fachtagung am 13. April ein. Die Moderation hat Anke Bruns vom WDR.

Ziel ist es, auch in Dinslaken die UN-Behindertenrechtskonvention mit Leben zu füllen: Was muss in einem Gemeinwesen geschehen, damit sich die Bedingungen für selbstbestimmte Teilnahme am gesellschaftlichen Leben für Bürger mit Behinderung oder anderen Einschränkungen verbessern. Damit sie aktiv an kulturellen, bürgerschaftlichen, politischen Aktivitäten und nach Möglichkeiten auch gleichberechtigt am Arbeitsmarkt ihre Chancen wahrnehmen können. Dazu gehört auch die Einflussnahme auf die Stadtentwicklung, mehr Barrierefreiheit im Alltag, die sich die Stadt Dinslaken auf die Fahnen geschrieben hat. Investitionen, die dann im Zuge der demografischen Entwicklung auch älteren Mitbürgern zu Gute kommen werden.

Intelligent gestaltete, geschützte Lebenräume


Denn unsere alternde Gesellschaft benötigt in immer größerem Maße, intelligent gestaltete, geschützte Lebensräume, die ein langes selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Dass erfreulicherweise ein Umdenken im Land stattfindet, kann man an vielen Kitas, Schulen oder Studentenwohnheimen erleben, die jetzt gebaut oder für die Inklusion umgebaut werden. Sie sind so geplant, dass eine spätere Nutzung auch durch Senioren möglich ist. Das Programm der Tagung kann sich sehen lassen. Es konnten hochkarätige Fachreferenten gewonnen werden:

Prof. Dr. Wolfgang Hinte (Universität Duisburg-Essen), Sozialarbeitswissenschaftler und Vater des Konzepts „Sozialraumorientierung“ und Dr. Christoph Stamm von der Stabsstelle Inklusion des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales der Landesregierung NRW). In mehreren Workshops sollen anschließend konkrete Verbesserungsvorschläge erarbeitet werden. Das Service-Team der Albert-Schweitzer-Werkstätten sorgt für das leibliche Wohl der Teilnehmer.

Auf dem Abschluss-Podium freuen sich Fachleute und Vertreter aus Verwaltung und Politik auf eine lebhafte Diskussion:

U. a. die Stadtspitze mit Bürgermeister Dr. Michael Heidinger, der Ersten Beigeordneten und Sozialdezernentin Christa Jahnke-Horstmann und Baudezernent und Kämmerer Dr. Thomas Palotz. Ergänzt durch Gerd Drüten (VHS), Volker Granz (Vorsitzender Sozialausschuss), Gerd Huesmann (Wohnbau), Dr. Georg Kluitmann (Lebenshilfe), Michael van Meerbeck (Caritas), Rainer Münchow (Werkstattrat Albert-Schweit-zer-Einrichtungen für Behinderte gGmbH), Prof. Dieter Oelschlägel, Christian Parnitzke (Agentur für Arbeit), Klaus Prpitsch (Verkehrsexperte SPD).

Die kostenlose Tagung in den Räumen der Lebenshilfe e.v. Dinslaken ( Nikolaus-Groß-Str. 4) beginnt um 9.30 Uhr mit der Begrüßung durch die Vorsitzende der Lebenhilfe Margot Stieler. Anmeldung freundlich erbeten. Per Post an: Lebenshilfe e.V. Dinslaken, Nikolaus-Groß-Str. 4 in 46535 Dinslaken, per Fax: 02064-12167 oder per E-Mail an: info@lebenshilfe-dinslaken.de
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