TuRa Asseln freut sich auf ein baldiges Grün

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Dortmund: Sportplatz | Ich freue mich ihnen mitteilen zu können, dass der Verwaltungsvorstand der Stadt Dortmund, mit den Sport- und Freizeitbetrieben, sich am Dienstag, den 16. Februar 2016 entschieden hat, die Sportanlage „Am Grüningsweg“ zu modernisieren und dass sie diesen Beschluss an die politischen Gremien zur Entscheidung weiter gegeben hat. Der endgültige Ratsbeschluss soll am 17. März erfolgen. Wir sehen
diesem Ratsbeschluss, trotz eines bisher nicht genehmigten Haushalts, dennoch optimistisch entgegen, weil auch eine angespannte Haushaltslage nicht dazu führen darf, dass auch nur 1 Kind zurück bleibt. Dies wurde kürzlich auch von unserer Ministerpräsidentin so geäussert..
Mit diesem Verwaltungsbeschluss feiert eine über 15 Monate dauernde Projektarbeit seinen Erfolg. Wie sie alle aus meinen früheren Stellungnahmen wissen, zeigt die Mitgliederentwicklung unseres Vereins seit Jahren, besonders bei den Kindern und Jugendlichen, eine bedrohliche Entwicklung. Ein Grund für die Abwanderung unserer Jugendlichen ist der jetzige Aschenplatz. Er birgt eine erhöhte Verletzungsgefahr, Materialverschleiß (Bälle, Trikots) und verhindert mit seinem Staub den Spaß am Spiel. Damit wird unser Aschenplatz unattraktiv für Spieler, die in der Nachbarschaft auf modernen Kunstrasen spielen können.
Ich habe deshalb am 24. Januar 2015 eine Projektgruppe ins Leben gerufen, mit der Vision, das die Sportstätte in 2016 in Grün erstrahlen soll. Es folgten nun unzählige Projekttreffen, intern, aber auch mit Lokalpolitik, Stadtpolitik, betroffenen Schulen und Verwaltung, in denen das Ziel eines Kunstrasenplatzes mit der Abarbeitung konkreter Aktionspunkte verwirklicht werden sollte. Am 13. März 2015 konnte endlich der formale Antrag zur Aufnahme in das Dortmunder Kunstrasenprojekt gestellt werden.
Am 26. März 2015 trafen wir uns dann mit den Vertretern des SV Dortmund Wickede 1982 e.V., die eine noch dramatischere Entwicklung erleben. Schnell waren Synergien gefunden, indem die Spielbetriebe beider Vereine hier „Am Grüningsweg“ zusammen gelegt wurden. Die Betonung liegt auf Spielbetriebe,
auf dem Fußballfeld sind wir natürlich weiter Konkurrenten. Der wertvollste Gewinn für die Stadt ist, dass der Platz in Wickede nun für die Stadt Dortmund frei wird und dieser Platz nun anderweitig von der Stadt genutzt werden kann. Zusätzlich spart die Stadt die Wartungs- und Instandhaltungskosten ein. Parallel haben die Sport- und Freizeitbetriebe mit dem TV Arminius Wickede ebenfalls den Umzug von
Wickede nach Asseln vereinbart. Diese gemeinsamen Nutzen und auch der Bedarf der Leichtathletik, haben die Sport- und Freizeitbetriebe überzeugt die Sportanlage sowohl für den Fußball, als auch für die Leichtathletik zu modernisieren. Mit diesem großen Modernisierungsumfang lassen sich auch die veröffentlichten Kosten erklären. Wir erhalten also einen Kunstrasen und eine Tartanbahn mit allen dazu gehörigen Komponenten. Wir sind den Sport- und Freizeitbetrieben für diese Modernisierungsmaßnahme und allen beteiligten Vereinen für die Mitarbeit dankbar. Besonders möchte ich mich aber bei meinem Projektteam bedanken: Volker
Gruß, Wolfgang Prangemeier, Waldemar Sembok, Hagen Hunke und Achim Wortmann. Ohne die zielstrebige Arbeit dieser Herren könnten wir diesen Erfolg für unsere Vereine, Kinder und Jugendliche heute nicht begehen.
Nun, wie geht es weiter?
Natürlich haben wir schon weiter in die Zukunft gesehen und weiteres Optimierungspotenzial ausgemacht. Wer unseren Jugendschulungsraum im jetzigen „Vereinsheim Am Grüningsweg“ kennt, weiß, dass dieses Gebäude marode und baufällig ist. Es ist gar kein Gebäude, sondern es handelt sich um zusammengesetzte Container der britischen Armee. Diese sind mittlerweile 50 Jahre alt, feucht, stickig, brüchig, und von zahllosen Einbrüchen erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Ehrlich gesagt, plagt mich das schlechte Gewissen, wenn unsere Kinder und Jugendliche dort in Fußballtaktik geschult werden.
Dieser Zustand muss schnellstens ein Ende finden!
Die Modernisierung der Sportstätte bietet hierzu eine Gelegenheit. Die Sport- und Freizeitbetriebe haben ihre Hilfe versprochen, aber auch ganz klar gesagt, dass der Bau von Jugendschulungsräumen eine Vereinsangelegenheit ist. Dieser Verantwortung möchte ich nun nachkommen. Deshalb habe ich die
bestehende Projektgruppe beauftragt, ein Gebäude für Jugendschulungsräume für SV Dortmund Wickede 1982 e.V. und TuRa Asseln 1912 e.V. zu planen und einen Realisierungsweg zu entwickeln. Nach einer ersten Schätzung des Kostenrahmens steht schon ein Fakt fest. Diese Mittel können die beiden kleinen
Vereine nicht alleine aufbringen. Hier benötigen wir die finanzielle Hilfe und tatkräftige Unterstützung der Bevölkerung. Hier spreche ich besonders unsere Mitglieder, unsere Werbepartner, unsere lokalen Geschäfte/Gewerbe und jeden Einzelnen in Wickede und Asseln an, seinen Beitrag für ein neues, modernes und mit Sanitäranlagen versehendes Vereinsheim für die Jugendschulungsräume zu leisten. Jeder nach seinen Möglichkeiten, damit unsere Kinder und Jugendlichen zeitgemäß betreut werden können und sich wieder wohl fühlen. Jeder sollte dabei im Hinterkopf haben, dass unsere Jugend unsere Zukunft ist.
Damit auch dieses Projekt ein Erfolg wird, werden wir demnächst einen Flyer mit allen Informationen herausgeben. Dort wird nachzulesen sein, wie jeder im Großraum Wickede/Asseln den Kindern und Jugendlichen helfen kann. Gerade in dieser schwierigen Zeit darf kein Kind zurück bleiben!
Dies ist mir eine persönliche Herzensangelegenheit
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