„Ich kenn‘ hier meine Leute“: Thomas Wüstefeld ist neuer Vorsitzender des Hörder Aktivkreises

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Thomas Wüstefeld, Silvia Dundak und Hans Pingel wollen den Aktivkreis Hörder Altstadt in die Zukunft führen. (Foto: Klinke)
Dortmund: Hörde |

Wie auch viele andere Vereine hat der Aktivkreis Hörder Altstadt ein Problem: Mitglieder gibt es genügend, aber kaum jemanden, der sich „an vorderster Front“ engagieren möchte. Zumindest für den Aktivkreis hat sich dieses Problem nun gelöst: Gastronom Thomas Wüstefeld wurde jetzt zum neuen Vorsitzenden gewählt.

Das Amt des ersten Vorsitzenden hatte einige Monate brachgelegen, nachdem Eva Antoniewicz im Sommer überraschend zurückgetreten war. Nun konnte sich aber ein neuer Vorstand formieren, neben Thomas Wüstefeld stehen Silvia Dundak als seine Stellvertreterin und Hans Pingel als Kassierer.

Frischer Wind

Mit dem neuen Vorstand sollen auch neue Zeiten für den Aktivkreis anbrechen. Thomas Wüstefeld sieht sich dabei als Bindeglied zwischen den alteingesessenen Hörder Urgesteinen, die den Mitgliederstamm des Kreises bilden und den Gewerbetreibenden, die sich neu in Hörde angesiedelt haben. Ein besonderes Augenmerk legt Wüstefeld auf die Filialisten, „von denen nur die wenigsten Mitglied bei uns sind, aber von unseren Aktionen profitieren“, wie Wüstefeld auf www.hoerde.info erklärte. „Auch sonst kenn‘ ich hier meine Leute, mit denen man was anfangen kann“, so der Hörder, „schließlich bin ich im Aktivkreis, seit es ihn gibt. Und dann bin ich natürlich selbst alteingesessener Hörder.“

Dabei ist sein Engagement nicht spontan entschieden, sondern reiflich überlegt und damit nicht nur für den Übergang gedacht. „Einer muss es ja machen“, findet Thomas Wüstefeld mit einem kleinen Augenzwinkern. Und: „Keiner will was tun, aber wenn keiner etwas tut, sind auch alle am Jammern! Da möchte ich nicht dazugehören.“

Kein Jammerer, sondern ein Macher

Nun gehört Wüstefeld auf keinen Fall zu den „Jammerern“, sondern eher zu den „Machern“. Und hat daher auch gleich einige Pläne mit dem Aktivkreis. „Zuerst einmal muss aber unsere interne Kommunikation verbessert werden“, weiß der Gastronom, der an der Hörder Rathausstraße das traditionsreiche Gasthaus Wüstefeld führt. Denn mangelnde Kommunikation hatte letztendlich auch dazu geführt, dass der Aktivkreis so lange brach gelegen hatte.
Klappt die Kommunikation, könne man auch daran gehen, einige Ideen zu verwirklichen. „Die bestehenden Veranstaltungen bleiben bestehen - und dazu haben wir noch so ein paar Sachen in der Schublade liegen, die wir gerne verwirklichen möchten“, schaut Thomas Wüstefeld in die Zukunft.

Ganz wichtig ist für Thomas Wüstefeld dabei aber sein Grundsatz: „In der Gemeinschaft sind wir stark!“ Und mit Gemeinschaft meint er in diesem Fall den Aktivkreis Hörder Altstadt.
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