Treffen der Freunde des Dortmunder Schauspiels

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Andreas Weißert (r.) wurde zum Ehrenmitglied ernannt, rechts der Vorsitzende Heinz Dingerdissen. (Foto: privat)

Ausblicke auf kommende Produktionen, die neue Spielstätte Megastore und eine Ehrung standen im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung von „Dortmunder für ihr Schauspiel“, der Verein der Freunde des Dortmunder Schauspiels.

Dortmund. Der Vorsitzende Heinz Dingerdissen konnte über 60 Mitglieder und Gäste in der „lokalmanufaktur“ im Rathaus begrüßen. Das erste Grußwort sprach Bettina Pesch, Geschäftsführende Direktorin des Theaters Dortmund, die mit Freude von der außerordentlich guten Stellung und dem überregionalen - sogar internationalen - Ansehen des Dortmunder Theaters berichtete.

Offene Entwicklung beim Kinder- und Jugendtheater


Sie betonte, dass man trotz der überregionalen Aufmerksamkeit und Kooperationen immer ein Stadttheater - ein Theater für die Stadt Dortmund - sei und darauf auch stolz sei. Das „mittelständische Unternehmen“ Theater Dortmund befinde sich in einer Entwicklung, die zum einen durch die Digitalisierung und modernen Kommunikationsmedien vorangetrieben würde, sich andererseits aber auch mit dem sehr konkreten Gebäudebestand, notwendigen Sanierungsmaßnahmen und noch offenen Entwicklungen der Spielstätten - insbesondere beim Kinder- und Jugendtheater - zu befassen habe.
Der Megastore, die künftige Ausweichspielstätte des Dortmunder Schauspielhauses in Hörde, war dann auch das zentrale Thema des folgenden Grußwortes von Michael Eickhoff, Chefdramaturg am Schauspiel Dortmund. Er berichtete von der aktuellen Situation vor der am 11. Dezember stattfindenden Premiere von Elfriede Jelineks „Das schweigende Mädchen“ und lud die Schauspielfreunde zur öffentlichen Probe am Dienstag, 8. Dezember, 19 Uhr in den ehemaligen BVB-Fanshop an der Felicitasstraße ein.

Einladung in neue Spielstätte "Megastore


Sein Ausblick auf die kommenden Produktionen verspricht auf jeden Fall neue Theatererlebnisse und neue Möglichkeiten (und Zwänge) für die Inszenierungen. Michael Eickhoff hat auf die zahlreich in den Spielplan eingewebten - in der Regel kostenfreien - Lesungen und Veranstaltungen aufmerksam gemacht, die als „erster Baustein“ einer dauerhaften Brücke für und zu Menschen jenseits ihrer Heimat oder auf der Flucht dienen sollen.
Nach dem geschäftlichen Teil wurde die Bühne frei für Andreas Weißert, der zum Ehrenmitglied der „Dortmunder für ihr Schauspiel“ ernannt wurde. Die Laudatio von Heinz Dingerdissen beschrieb ein spannendes, vielgestaltiges Leben.

Anekdoten und Auszug aus der Silvesterlesung


Andreas Weißert griff nach den Schilderungen einige Punkte auf und erzählte mit seiner raumfüllenden Stimme herrliche Anekdoten, die alle Anwesenden zum Lachen brachten. Anschließend gab er einen Auszug aus seiner Silvesterlesung zum Thema „Schicksal“ und fesselte die Dortmunder Schauspielfreunde mit berühmten Balladen.
Nach kurzweiligen zwei Stunden wurde der Abend mit einem Buffet und gemeinsamem Plausch stilvoll beendet.
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