Charmant abgerockt: HPZ-Stiftung vermietet Räume an der Ronsdorfer Straße

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Jeannette Bierschenk und Viktoria Hellfeier von der HPZ-Stiftung auf dem Gelände an der Ronsdorfer Backfabrik. Fotos: Siegel
 
Ein Ausstellungsraum
60 Gewerberäume, die selbe Anzahl Anzahl an Proberäumen, einige Veranstaltungsräume für Ausstellungen, Konzerte und zum Vermieten: Das Gebäude der HPZ Stiftung an der Ronsdorfer Straße bietet viel Platz und Raum. Doch nur wer schon einmal da war, weiß auch, dass es sich um einen ganz besonderen Ort in Düsseldorf handelt.

„Geil abgerockt“, sagt der eine und „mit Charme vergangener Tage“ der andere. Und für die, die sich auskennen, steht fest: „Hier weht der Geist von Hans Peter Zimmer.“ Er ist Namensgeber und Stifter der Gründung. Und er ist es, der in den 1970er Jahren den Abriss der bis dahin in Betrieb gewesenen Backfabrik verhinderte. Heute ist das Gebäude denkmalgeschützt. Wie zu Zeiten von Hans Peter Zimmer ist es ein Ort der Künstler und Kreativen. Sie haben sich in den Gewerbeeinheiten eingemietet.

Statt Backstraße und Kühlhaus Konzerte und Ausstellungen



Und dort, wo früher die Backstraße und das Kühlhaus waren, stellen Künstler aus, Musiker treten bei Konzerten und Performances auf. Das Asphalt Festival hat hier sein Zentrum wie auch das Acoustic Summer Festival, das im Sommer auf dem großen Gelände zum ersten Mal stattfinden wird. „Weltkunstzimmer“ nennt sich diese Sparte der HPZ Stiftung.
Dort, wo die Ausstellungen gezeigt werden, kleben die Fliesen vergangener Tage noch an den Wänden. Hier und da bröckelt es charmant von den Wänden. Woanders hat Hans Peter Zimmer selbst Hand angelegt. Ordentlich gefliest sind von ihm einige der Außen- wie auch Innenwände, Wortspiele mit den Buchstaben „CON“ - was von Peter Zimmers Namensnennung CON-SUM herrührt, fließen oft ein, ob Con-Tor, Con-Con oder Con-Voy. Warum? Die ehemalige Backfabrik war ehemalige Konsumgenossenschaft.

Sammelleidenschaft von Hans Peter Zimmer war groß


Die Sammelleidenschaft Zimmers findet geballt dort Platz, wo heute die Büros sind. Eine große Fläche mit vielen Dingen. Tausenden von Schrauben, alten Computern und Bildern. „Hier bedienen sich auch gerne unsere Hausmeister“, sagt Jeannette Bierschenk von der HPZ-Stiftung.
Es ist Hans Peter Zimmers Handschrift, die sich durch alle Einheiten zieht. Genau sie ist es, die auch die Veranstaltungsräume, die gemietet werden können, zu etwas Besonderem machen. Dort sind die Theken und Tische aus Rolltreppen, Motorblöcken oder alten Gasflaschen, Autofelgen dienen als Ständer für Barhocker, Rohrleitungen sind fein säuberlich zu Lampenkunstwerken zusammengeschweißt. Die Räume können private Personen genauso wie Firmen mieten.

Außergewöhnliches, wohin man schaut


Es gibt einen großen Konzertsaal sowie einen Schornsteinsalon mit einem sehenswerten, etwas verruchten Deckenbild. Dann ist da noch der 105 Quadratmeter große Eventraum, in dem besagter Charme vergangener Industrietage weht. Ebenfalls höchst außergewöhnlich: die Theke ist aus einem US-Straßenkreuzer gestaltet. „Diese ist allerdings nur noch in Verbindung mit dem Konzertsaal mietbar“, sagt Jeannette Bierschenk, die auch für die Vermietungen zuständig ist. Weiterhin gibt es zwei Außenflächen, die für Veranstaltungen gemietet werden können. Ein 400 Quadratmeter großer, schlauchförmiger Hinterhof, mit einer alten Aralzapfsäule, eine langer Theke aus Gasflaschen – auch hier: Hans Peter Zimmer hat Hand angelegt. Eine Glashalle vervollständigt das Angebot. „Die zentrale Lage mit Nähe zum Bahnhof und die gute Verkehrsanbindung machen das Gelände zum idealen Veranstaltungsort“, sagt Bierschenk.
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