Größte Kirmes am Rhein: Positve Bilanz

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Düsseldorf: Düsseldorf |

Die Verantwortlichen der Rhein-Kirmes ziehen eine positive Bilanz. Mit 3,5 Millionen bleibt die Besucherzahl stabil. In diesem Jahr kamen besonders viele Familien mit kleinen Kindern auf die Festwiese.

„Insgesamt haben wir eine sehr entspannte Atmosphäre in diesem Jahr gehabt“, bilanziert Kirmeschef Thomas König zufrieden. Dies führt er auch darauf zurück, dass besonders viele Familien mit kleinen Kindern den Rummel besuchten.
Auch Lothar Inden, Vorstand der St. Sebastianus Schützen, zeigt sich zufrieden mit rund 3,5 Millionen Besuchern, kamen so viele Gäste, wie im Jahr zuvor auf die Oberkasseler Festwiese.

Kurze Schließung wegen Unwetter am Mittwoch

Der Wettergott meinte es in diesem Jahr auch gut mit der größten Kirmes am Rhein. „Sehen wir einmal vom Unwetter am Mittwoch ab, war die Witterung für die Schausteller optimal. Nicht zu heiß und auch nicht zu regnerisch“, freut sich König. Die kurzzeitige Schließung der Kirmes am vergangenen Mittwoch wegen einer Unwetterwarnung, zeigte allen Verantwortlichen, dass das Sicherheitskonzept für den Festplatz aufging. „Die Schausteller reagierten schnell, stellten die Musik ab und löschten die Lichter an den Fahrgeschäften und Buden“, so Lothar Inden. Für die Besucher war dies unübersehbar das Zeichen, den Platz ruhig zu verlassen.

Gastauftritt der Hosen war ein Highlight

Selbst dem Überraschungsauftritt der Toten Hosen kann Inden im Nachhinein Positives abgewinnen: „Natürlich waren sie als Düsseldorfer Kinder ein Highlight, aber ich hätte mir im Vorfeld gewünscht, früher informiert zu werden“, stellt der Schützenchef klar und wird dabei von Polizei und Feuerwehr bestätigt. Denn die Hosenfans blockierten die Wege, kletterten auf die Wohnwagen der Schausteller oder auf Fahrgeschäfte, um besser sehen zu können. Passiert ist zum Glück für alle nichts. Es hätte aber auch ganz anders aussehen können, meint Inden und in diesem Fall wären die Schützen als Veranstalter der Kirmes in die Pflicht genommen worden.

Sicherheitskonzept kommt gut an

Nach zwölf Tagen Riesenrad, Achterbahn und Trubel in den Zelten, ziehen auch Polizei und Rettungskräfte eine positive Bilanz. Mit 16 Taschendiebstählen und 17 Auseinandersetzungen, bleiben die Delikte weiterhin auf niedrigem Niveau. Das Sicherheitskonzept mit LKW-Sperren an den Zufahrten zum Volksfest und die zu Spitzenzeiten 300 patrouillierenden Polizisten kamen bei den Besuchern gut an. „Das bestätigt uns darin, auch im nächsten Jahr daran festzuhalten“, wagt Thomas König den Ausblick auf die Kirmes 2018.

Text: Claudia Hötzendorfer
Fotos: Ingo Lammert, Oleksandr Voskresenskyi, Hans-Dieter Budde
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