Ute Henriette Ohoven: Neues Projekt im Senegal

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Ute Henriette Ohoven und ihre Tochter Claudia Jerger stellten das Pilotprojekt, das sie im Senegal starten, im Wirtschaftsclub Düsseldorf vor. Foto: Lammert
Düsseldorf: Düsseldorf |

Großes hat Dr. h.c. Ute-Henriette Ohoven vor. Seit 30 Jahren ist sie für ihr soziales Engagement bekannt. Jetzt möchte sie mit ihrer neu gegründeten Stiftung You – Bildung für Kinder in Not aus einem senegalesischen Slum, in dem Flüchtlinge aus Eritrea, Ghana und anderen Ländern wohnen, ein lebenswertes Wohnviertel machen.


Mit richtigen Häusern, ärztlicher Versorgung, Schulen und Arbeitsstätten.
Wie das funktionieren soll, stellte die 69-Jährige gemeinsam mit ihrer Tochter Claudia Jerger in Düsseldorf vor. Vor Ort, in Dakar im Senegal, ist alles geklärt. Das Stadtmuseum Düsseldorf unterstützt das Pilotprojekt. Nach und nach sollen die Hütten gegen feste Wohnhäuser ausgetauscht werden. Die Bewohner bezahlen eine geringe Pacht, sollen beim Aufbau des neuen Viertels auch eingebunden werden.

Durch Spenden finanziert



Die Häuser sollen durch Spenden finanziert werden. 10.000 Euro kostet ein Haus, dass den Namen des Wohltäters tragen soll. „Auch Menschen mit kleinem Budget können helfen und ein Baum, eine Bank oder ein Tisch spenden“, sagt Ohoven. Alles läuft über eine Internetplattform, die etwa in einem Monat freigeschaltet wird. Dort soll sich nachverfolgen lassen, wie Baraka, so der Name des Viertels, entsteht. Bewohner sollen zu Wort kommen.
Das erste Haus ist übrigens schon verkauft. Insgesamt braucht das Projekt, um zu laufen, 3,5 Millionen Euro. Der Slum liegt mitten in Dakar und misst 16000 Quadratmeter insgesamt, 9800 davon gehören der Stadt, die dieses Grundstück für das Pilotprojekt freigibt. 1800 Menschen leben dort. Ohoven möchte 180 Häuser bauen. „Aus Platzgründen werden wir in die Höhe gehen“, sagt sie. „Das Projekt ist so konzipiert, dass es in allen Slums auf der ganzen Welt anwendbar ist“, sagt Ohoven.
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