Unser schönster Garten: blühendes Kleinod mit Brunnen aus Kantinenkessel

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selbstgebaut: Gisela Peters und Jörg Kopka an ihrem Brunnen
„Unser schönster Garten“, so heißt die gemeinsame Aktion von OBI Rath und dem Rhein-Boten. Bereits im dritten Jahr werden wieder die schönsten Gärten unserer Leser vorgestellt, die sich zuvor bei uns beworben haben. Mitten in Gerresheim haben sich Gisela Peters und Jörg Kopka ein blühendes Kleinod geschaffen.

„Als ich vor sieben Jahren hierher zog, konnte man die gut 150 Quadratmeter Außenbereich nicht als Garten bezeichnen“, erinnert sich Gisela Peters. „Ich habe die Fläche erst mal begradigt, Randsteine gesetzt, säckeweise Erde verteilt und Rasen gesät.“
Nach und nach nahm der Garten, der sich über zwei Ebenen verteilt, Gestalt an und konnte bepflanzt werden. Dies vorzugsweise mit mediterranen Gewächsen, für welche Gisela Peters ein Faible hat. Oleander, Feigen- und Olivenbäumchen, Agaven, Aloe Vera und sogar ein Mandelbaum haben mittlerweile in Gerresheim Wurzeln geschlagen. „Im Frühling feiern wir traditionell ein kleines Mandelblütenfest“, erklärt die 56-jährige. „Wir setzen uns mit einem Glas Wein vor das Gartenhäuschen und trinken auf die rosa Blüten.“
Lebensgefährte Jörg Kopka, der erst später mit in die Gerresheimer Wohnung gezogen ist, ist gelernter Schreiner und hat in einer Gartenecke ein kleines Gewächshaus errichtet. Hier überwintern in der kalten Jahreszeit die empfindlichen Pflanzen. Jetzt im Sommer reifen dort Tomaten und Gurken.
Mit zur Familie gehören neben Hund Luis und Kaninchen Julia auch Paula und Anton, zwei indische Laufenten. Auf dem Speiseplan der beiden stehen Nacktschnecken ganz oben. „Im und am Gewächshaus düngen wir trotzdem zusätzlich mit Kaffeesatz, was die Schnecken etwas abhält“, so die Hobbygärtnerin.
Jetzt im Juli blühen auch Gladiolen, Lilien, Hortensien, ein Trompetenbaum, Passionsblumen, Lavendel, Rosen, Begonien und Geranien. Die farbenfrohen Geranien sind bereits einige Jahre alt und werden von Gisela Peters überwintert.
Im hinteren Teil des Grundstücks gibt es einen kleinen Nutzgarten mit Apfel- und Johannisbeer-Bäumchen sowie zwei Hochbeeten, in denen verschiedene Kräuter und Kürbis- und Wassermelonen-Pflänzchen gezogen werden.
„Anfang des Jahres haben wir zehn Frühkartoffel-Setzlinge in eines der Hochbeete gepflanzt. Im Frühsommer konnten wir über sechs Kilogramm Kartoffeln ernten“, so Jörg Kopka.
Auch Avocados können mit etwas Glück bald geerntet werden, gezogen aus einem Kern.
Aufgelockert wird der Garten der beiden Gerresheimer durch verschiedene Skulpturen und Windspiele. Ein besonderer Hingucker ist der selbstgebaute Gießkannen-Brunnen: „Ich habe in den 90ger Jahren mal eine Kantine betrieben. Der Hauptbestandteil des Brunnens ist ein großer Kantinenkessel aus Edelstahl, welcher noch aus dieser Zeit stammt“, erzählt Gisela Peters.
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2 Kommentare
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Norbert Opfermann aus Düsseldorf | 28.07.2016 | 22:15  
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Gertjan Daniel aus Dortmund-Nord | 29.07.2016 | 14:58  
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