Stasi-Aktivitäten in Düsseldorf

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Mitarbeiter der Stasi-Unterlagenbehörde haben mehr als 30 Spione enttarnt, die Ende der achtziger Jahre in Düsseldorf in Wirtschaft und Politik für die DDR tätig waren.
Darunter gab es auch Landtagsabgeordnete und Gewerkschaftssekretäre sowie Personen an den Schaltstellen der Wirtschaft. Und immer noch ist der größte Teil der Akten nicht aufgearbeitet.

Dr. en jur. (BOL) Klaus Kirchner: „Natürlich begrüßen wir die Aktivitäten der Stasi-Unterlagenbehörde und wünschen uns, dass sie in jedem Falle die Mittel erhält, ihre Arbeit so lange fortzusetzen, bis das vorhandene Material vollständig aufgearbeitet ist.
Für uns stellt sich natürlich auch die Frage, ob es auch heute noch Mandatsträger in Düsseldorf gibt, die für die Staatssicherheit der DDR spioniert haben.
Wir denken, dass die Öffentlichkeit ein Recht hat, die ganze Wahrheit zu erfahren. Dazu gehört auch, dass Namen genannt werden.
Aus der Nachkriegszeit wissen wir ja, wie viele ehemalige Nazis damals nahtlos ihre Arbeit in der Bundesrepublik fortsetzen konnten, weil ein entsprechender Aufklärungswille fehlte oder die Öffentlichkeit nichts erfuhr. So etwas wollen wir nicht noch einmal erleben.“
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