Das Wunder geht weiter: DEG steht im Halbfinale!

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Die Party geht weiter! Mit dem Halbfinaleinzug hat die DEG mindestens zwei weitere Heimspiele. (Foto: vos)

Überragend, phänomenal, außergewöhnlich! Möglicherweise auch meisterlich?! Die Superlative finden in Bezug auf die diesjährige Performance der DEG in der Deutschen Eishockey Liga einfach keinen Abbruch.

Im entscheidenden Spiel am Dienstagabend setzte sich die NRW-Landeshauptstadt-Auswahl vor über 9500 lautstarken Fans knapp, aber verdient mit 2:1 (0:0; 1:1; 1:0) bei den Hamburger Freezers durch. Und zieht damit ins Halbfinale gegen ERC Ingolstadt ein!

Überzeugend


Die Oberbayern schlugen im Parallel-Match ihrerseits die Iserlohn Roosters überzeugend mit 6:1 (2:1; 1:0; 3:0) und sicherten sich damit die Berechtigung für die nächste Runde. Bereits am Freitag empfangen die Ingolstädter die Düsseldorfer. Aufgrund der besseren Hauptrundenplatzierung im Vergleich zur DEG hat der ERC in der „best of Seven“-Serie zunächst Heimrecht. Der Ingolstädter Thomas Greilinger schickte schon die erste Kampfansage Richtung Düsseldorf: „Wir können auf den Heimvorteil zählen. Wir haben keine Angst!“
Die Rot-Gelben haben in der Rolle des „Underdogs“ allerdings nichts zu verlieren, können in dieser Saison spätestens nach dem Viertelfinaleinzug sowieso nur noch gewinnen und eine bereits zu diesem Zeitpunkt fantastische Spielzeit der Superlative für sich beanspruchen.

Erste Fans träumen schon vom Finale


Erste Fans können mittlerweile sogar anfangen zu träumen und sich fragen: Reicht es für die DEG am Ende sogar für die Krönung? Immerhin schwimmt die Mannschaft von Trainer Christof Kreutzer auf einer lange nicht gesehenen Erfolgswelle. Und diese kann beflügeln. Wohin die Reise am Ende geht, vermag man zu diesem Zeitpunkt zwar noch nicht zu prognostizieren. Deutlich zu sehen war dagegen die Freude und das breite Grinsen von DEG-Akteur Manuel Strodel nach dem Erklingen der Schlusssirene am Dienstagabend: „Wir haben gegen Hamburg am Ende verdient gewonnen“, rang der 23-jährige Stürmer um Fassung und ergänzte: „Das ist einfach ein unbeschreibliches Gefühl!“
Dabei hatte der Mann mit der Rückennummer 20 entscheidenden Anteil am Erfolg bei den Hanseaten. Sein Treffer in Unterzahl (30.) ebnete den Weg zum Erfolg. Sein Kollege Travis Turnbull besorgte nach dem Ausgleich durch ein gleichfalls sehenswertes wie unglückliches Eigentor seines Keepers Tyler Beskorowany (33.) schließlich den Endstand (41.).
Nur zur Erinnerung: Die DEG war die beiden vergangene Spielzeiten noch abgeschlagenes Tabellenschlusslicht! Umso höher ist die aktuelle Saisonleistung zu bewerten. Am besten gelingt dies mit Superlativen wie überragend, phänomenal oder außergewöhnlich.

Termine stehen fest


Die ersten vier Termine für das Halbfinale stehen übrigens fest: Spiel 1: Freitag, 27. März, 19.30 Uhr in Ingolstadt; Spiel 2: Sonntag, 29. März, 14.30 Uhr im ISS DOME; Spiel 3: Dienstag, 31. März, 19.30 Uhr in Ingolstadt; Spiel 4: Donnerstag, 2. April, 19.30 Uhr im ISS DOME.
Die DEG-Partie vom Dienstagabend in der Statistik:
Hamburg Freezers – Düsseldorfer EG 1:2 (0:0; 1:1; 0:1)
Tore: 0:1 Strodel (29:14), Beskorowany (ET/ 32:28), 1:2 Turnbull (40:28).
Schiedsrichter: Brüggemann (Iserlohn)/ Schukies (Herne).
Zuschauer: 9533.
Strafminuten: Hamburg Freezers 6 – DEG 10.

(Text: Kevin Schwank)
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