Flüchtlingshilfe im Überblick

Anzeige
In Emmerich und in Werth gibt es Notunterkünfte in Sporthallen. In Emmerich (siehe Foto) in der Hansahalle, in Werth in der Stadthalle. Foto: Jörg Terbrüggen
Emmerich

 In Emmerich sind derzeit knapp 400 Flüchtlinge untergebracht. 15 Häuser sind von der Stadt angemietet worden, in denen sich 27 Wohnungen befinden. Außerdem gibt es die Unterkunft in der Tackenwiede. Weitere Wohnungen sollen noch angemietet werden. Neben den Wohnungen hat die Stadt weitere Objekte, die künftig der Unterbringung von Flüchtlingen dienen könnten, ins Visier genommen.
 In der Notunterkunft in der städtischen Hansahalle sind bis zu 150 Flüchtlinge untergebracht. Die Zahl wechselt ständig, da die Asylsuchenden nach kurzer Zeit auf andere Kommunen verteilt werden.
 Wer helfen möchte kann sich zunächst bei der zentralen Rufnummer der Stadt unter Tel.: 0 28 22/ 75 51 00 in Verbindung setzen.
 Wer den Asylsuchenden in Ememrich gezielt helfen möchte, der kann sich an die Intiative Emmerich hilft wenden. Ansprechpartnerin ist Patrycia Romaniec. Sie ist zu erreichen unter Tel.: 0157/5261 8561 oder über Facebook „Emmerich hilft“.
 Helfen kann man aber auch bei der Initiative „Elten hilft“. Deren Ziel ist es, Sachspenden zu sammeln, gegebenenfalls zu lagern und an die entsprechenden karitativen Stellen weiterzuleiten. Darüber hinaus sieht Die Initiative sich als Anlaufstelle für alle Eltener, die folgende Fragen beschäftigen: Wie kann ich ehrenamtlich helfen? Wen muss ich ansprechen? Was wird neben Sachspenden überhaupt gebraucht? Ansprechpartner ist Johanna Luitwieler. Sie ist unter Tel.: 0160/651 9101 zu erreichen. Spendenabgaben sind mittwochs zwischen 17 und 19 Uhr sowie donnerstags zwischen 10 und 12 Uhr an der Klosterstraße 35 in Elten möglich.
 Auch das Theodor-Brauer-Haus engagiert sich in der Flüchtlingshilfe. Spendenabgaben sind montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr am Karl-Kaster-Haus, Groendahlscher Weg 108 möglich. Bitte aber vorher unter Tel.: 0 28 22/9 30 50 anrufen, was gerade benötigt wird.
 Interessenten, die ehrenamtlich für Kinder und Jugendliche arbeiten wollen, können sich an Frau Ostermejer-Hollenders vom Fachbereich Jugend unter Tel.: 0 28 22/75 14 19 wenden.
 Die Stadt hat ein Spendenkonto eingerichtet. Unter dem Verwendungszweck „Spenden Flüchtlingshilfe“ kann bei der Stadtkasse Emmerich unter IBAN: DE69 3585 0000 0000 113399, BIC: WELADED1EMR gespendet werden.

Rees

In Rees sind derzeit 196 Asylsuchende untergebracht. Sie sind in Wohnungen im gesamten Stadtgebiet untergebracht. Außerdem gibt es die Unterkunft am Melatenweg.
 In der Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung am Groiner Kirchweg sind bis zu 150 Flüchtlinge untergebracht. Die Zahl wechselt ständig, da die Asylsuchenden auf andere Kommunen verteilt werden.
 Die Initiative „Rees hilft“ kümmert sich um die Flüchtlinge. Hier will man versuchen, Hilfe und benötigte Dinge oder auch hilfswillige Personen möglichst schnell zusammen bringen, um nicht zuviel Lagerraum zu brauchen und auch den Überblick nicht zu verlieren. Ansprechpartnerin ist Heidrun Weber-Klinkhammer. Ihre Mailadresse lautet: hewekl@gmail.com.
 Hilfe bietet auch Pastoralreferent Ludger Dahmen an. Er ist unter der Rufnummer 0 28 51/91 79 06 zu erreichen.
 Der Caritasshop in Rees an der Fallstraße sucht für drei Wohnungen, die zurzeit von Flüchtlingen renoviert werden, Möbel und Elektrogeräte. Wer hat noch etwas abzugeben? Bitte vorher Kontakt aufnehmen mit Maria Sahlmann oder auch Benedikt Essink. Die Sachen könnten auch abgeholt werden! Telefon, B.Essink: 0 28 51/59 99 144.
 Wer helfen möchte kann sich auch an die Organisation „Fremde werden Freunde“ wenden. Die Initiative setzt sich für die Verbesserung der Lebens- und Wohnsituation der in Rees lebenden Flüchtlinge ein. Sie treffen sich in der Regel am 1.

Donnerstag und 3. Mittwoch im Monat um 20 Uhr im Karl-Leisner-Heim, Fallstraße 13 in Rees. Hier kümmert sich Anna Wagner um die Koordination. Sie ist unter der Rufnummer 0157/309 546 02 zu erreichen.

Isselburg

 In Isselburg sind zurzeit etwa 150 Asylbewerber am Klärwerk und in Heelden sowie in Privatwohnungen untergebracht.
 Hilfesuchende können sich zunächst an die zentrale Nummer der Stadtverwaltung wenden. Sie lautet: 0 28 74/91 10. Hier kümmert sich Frau Hochwarter um die, die ehrenamtlich helfen möchten. Diese Personen bekommen einen Fragebogen zugeschickt, der ausgefüllt an die Stadtverwaltung zurückgeschickt werden muss.
 Das Netzwerk Asyl Isselburg hat sich 2015 gegründet. Es besteht aus ehrenamtlichen und engagierten Bürgern. Sie wollen den Flüchtlingen und Asylsuchenden in Isselburg helfen und sie willkommen heißen. Zudem begleiten sie sie im Alltag und bei der Integration. Mitglieder besuchen regelmäßig die Unterkünfte am Klärwerk, besorgen notwendige Dinge des Alltags, organisieren die Fahrten zur Schule und zum Kindergarten und geben Sprachunterricht. Ansprechpartnerin ist Virginie Brendel (virginie@brendel-online.net). Die Gruppe ist auch auf Facebook.
 Interessenten können sich auch an die Flüchtlingsbetreuerin Saranda Delija unter Tel.: 0152/321 76 545 oder sdelija@ewibo.de wenden.
1
Einem Mitglied gefällt das:
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.