Die Hansahalle ist wieder frei

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Schon kurz vor Weihnachten hatten die letzten Flüchtlinge die Hansahalle in Emmerich verlassen. Foto: Jörg Terbrüggen

Freitag im Laufe des Vormittags erhielt Bürgermeister Peter Hinze die offizielle Mitteilung der Bezirksregierung Düsseldorf, dass die Notunterkunft in der Hansa-Turnhalle nun doch nicht mehr für die Unterbringung von Flüchtlingen benötigt wird.

„Das freut uns natürlich sehr, zumal es am gestrigen Tag seitens der Bezirksregierung andere Informationen gab. Wir werden uns jetzt die Halle und die sanitären Anlagen anschauen und dann alles Nötige in die Wege leiten, damit sie wieder für den Sportunterricht und den Vereinssport genutzt werden kann. Der Rückbau, eventuelle Sanierungsmaßnahmen und die vertragliche Abwicklung werden sicherlich einige Zeit in Anspruch nehmen“, so Peter Hinze. In der nächsten Woche werden die notwendigen Schritte in die Wege geleitet.
Die Überraschung auf Seiten der Stadtverwaltung war deshalb so groß, weil die Düsseldorfer Behörde nur einen Tag zuvor mitgeteilt hatte, dass die Halle am Willibrord-Gymnasium weiterhin als Notunterkunft des Landes für die Unterbringung von Flüchtlingen vorgehalten bleiben müsste. Grund dafür sei, so die Bezirksregierung in dem Schreiben, dass auf eine „gleichmäßige Verteilung der Kapazitäten innerhalb des Bezirkes“ Rücksicht genommen werden müsse.
Die Hansa-Turnhalle ist seit Ende Oktober 2015 als Notunterkunft des Landes mit einer Kapazität für 150 Flüchtlinge genutzt worden. Insgesamt waren dort zwischen Oktober und Dezember rund 450 Menschen kurzfristig untergebracht, bevor sie dann auf die Kommunen im Land verteilt worden sind. Kurz vor Weihnachten verließen die letzten Flüchtlinge die Notunterkunft. Seitdem stand die Halle leer.
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