Eine lebenswerte Stadt - In Ennepetal bewegt sich was!

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Die Ennepetaler gehen gern in ihre Stadt. Auch wenn mal nicht so viel los ist wie hier auf der Stadtfete. Foto: Sebastian Jarych

Die Ennepetaler Fußgängerzone: Jeder kennt sie, angeblich geht keiner hin, und doch trifft man hier immer mehr fröhliche Menschen. Ein Plädoyer für eine lebenswerte Stadt.

Doch, doch. Auch wenn jetzt mit Feinkost Filici der vorletzte Lebensmittelhändler die Voerder Straße verlässt - Ennepetal mausert sich. In der Stadt mit den meisten Weltmarktführer-Firmen weit und breit (mal unter uns: wer ist nicht stolz, ein Ennepetaler zu sein, wenn er im Urlaub auf Dorma-Türen, febi-Stoßdämpfer oder Spax-Schrauben trifft?), da bewegt sich was. Das merkt man schon daran, dass es neuerdings eine ganze Menge tolle Initiativen aus der Bevölkerung gibt, die einfach Spaß machen sollen:

Da veranstalten die Rüggeberger in ihrem Höhendörfchen einen Tango-Abend. Die Altenvoerder planen im Sommer die ersten Ennepetaler Highland-Games im Hülsenbecker Tal. Die Voerder bitten erfolgreich zu Tisch, und in Oberbauer hat man das Ren-Pony erfunden. Die frisch gebackene Stadt der Kluterthöhle kennt man weltweit in der christlichen Musikszene, und auf den Abenteuerpisten unter Tage trifft man auf Menschen aus dem ganzen Land und neuerdings sogar aus den Niederlanden.

Auch Ennepetal hat jetzt seinen Gesundheitstag und nicht daran Schuld, wenn es hier so oft regnet. Dass man auch tagsüber eine Menge Menschen in der Fuzo trifft, und an Samstagvormittagen sowieso, ist nicht zuletzt den Händlern zu verdanken, die der Stadt nach wie vor die Treue halten. Den Fingers von Deppe Moden etwa oder Frau Bäcker vom Buchladen. Und - ja! - wenn Berlet kommt, wird das die Stadt aufwerten. Es bewegt sich was in der City. Bleiben sie dran - und schauen Sie ab und zu mal vorbei. Sie werden noch staunen.
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