257ers heiß wie nie!

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Mit schrägen Texten und schrägen Klamotten sind die 257ers geradewegs auf Kurs in Richtung dauerhaftem Erfolg.

Kupferdreher Hip-Hop-Trio heizt Kölner Reggae-Festival ein


Es war wohl im wahrsten Sinne des Wortes eine der heißesten Shows ihrer Karriere, die Keule, Shneezin und Mike auf dem diesjährigen Summerjam-Festival in Köln ablieferten. Bei Außentemperaturen von über 34 Grad behielten die drei Kupferdreher einen kühlen Kopf und heizten dem Publikum mächtig ein.

Ein Hip-Hop-Akt auf einem der größten Reggae-Festivals in Europa? Ja, das mutet etwas seltsam an, doch die 257ers haben bewiesen, dass sie auch eingefleischte Reggae-Fans in ihren Bann ziehen können.

Am ersten Tag des Festivals betreten die drei Hip-Hopper aus Kupferdreh als dritter Akt des Tages um kurz nach 17 Uhr die Bühne. Der Zuschauerandrang hält sich noch in Grenzen. Viele der Festivalbesucher suchen Abkühlung im Fühlinger See, der die Festival-Insel mit den zwei Bühnen umgibt oder im Schatten der wenigen Bäume auf dem Gelände.

Die 257ers starten ihre Show. In der ersten Reihe stehen eingefleischte Fans, die während der ersten Songs noch genug Platz haben ihren Bewegungsdrang zum Beat der Musik freien Lauf zu lassen. Trotz der Temperaturen müssen Publikum und Band erst miteinander warm werden, doch es dauert nicht lange, da wird es merklich voller auf dem großen Platz vor der Hauptbühne. Viele der weit über 30 000 Besucher des Festivals wollen sich die drei Jungs aus Kupferdreh mal genauer ansehen, die bereits nach einer viertel Stunde richtig Gas geben und ungeachtet der Hitze allen mächtig einheizen. „Wir nehmen alles auseinander!“, ruft Shneezin ins Publikum. „Guckt mal da vorne das Gebäude und so oder den Baum...“, kurz zögert er, um sich dann zu korrigieren: “Obwohl ne, den Baum nicht, aber den Rest reissen wir jetzt hier ab!“

Was dann folgt ist ein völlig Reggae-untypischer Auftritt mit Schaumkanonen, einer riesen 40l Bierbong, mitreisenden Spaß-Songs und wogender Menschenmenge. Die Stimmung kocht schließlich, als die Jungs dann auch noch ihre Charterfolge wie den Song „Baby du riechst“ zum Besten geben.

Die Stimmung kochte


Gerade einmal knapp ein Jahr ist es her, dass die 257ers aus Kupferdreh - der Bandname leitet sich von der Kupferdreher Postleitzahl 45257 ab - ihren großen Durchbruch hatten und zu Chartstürmern wurden. Auf der Summerjam haben sie bewiesen, dass sie zurecht zu den ganz Großen gehören.

Bleibt zu hoffen, dass Mike Rohleder, Kolja Scholz und Daniel Schneider als 257ers ihre Heimat nicht nur im Namen, sondern auch weiterhin im Herzen tragen und vielleicht bald Mal wieder auf der Ruhrhalbinsel ihre Partystimmung verbreiten.
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Christiane Frinke aus Essen-Süd | 11.08.2015 | 16:27  
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